| Energieeffizienzklasse (Skala A bis G) | 25/100 | A = 10 · B = 8.3 · C = 6.7 · D = 5 · E = 3.3 · F = 1.7 · G = 0 Punkte | Die Energieeffizienzklasse ist der einzige Wert am Gerät, der nach einer für alle Hersteller verbindlichen Methode ermittelt wird — sie beruht auf dem Energieeffizienzindex des Programms Eco 40-60 und ist auf die Nennkapazität bezogen, vergleicht also gleich große mit gleich großen Maschinen. Wichtig beim Lesen ist die Skala: Seit dem 1. März 2021 reicht sie von A bis G, die alten Stufen A+, A++ und A+++ gibt es nicht mehr, und A ist heute selten und teuer statt Standard. Wer eine alte A+++-Maschine mit einer neuen A-Maschine vergleicht, vergleicht zwei verschiedene Skalen — und wer die Klasse ganz ignoriert, kauft einen Verbrauch, der über zehn Jahre Nutzung mehr kostet als der Preisunterschied beim Kauf. |
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| Stromverbrauch (Eco 40-60) | 25/100 | Skala 17–90 kWh/100 Zyklen, weniger ist besser | Dieser Wert ist die Klasse in Zahlen — und er sagt etwas anderes als sie: Die Klasse ist auf die Trommelgröße normiert, der kWh-Wert ist der absolute Verbrauch. Eine 11-Kilo-Maschine der Klasse A kann deshalb mehr Strom pro Waschgang ziehen als eine 8-Kilo-Maschine derselben Klasse und trotzdem effizienter arbeiten, weil sie mehr Wäsche bewegt. Für die Stromrechnung zählt trotzdem der absolute Wert, weil kaum jemand die Trommel jedes Mal randvoll füllt; deshalb gewichten wir beide Größen gleich hoch und weisen die Nennkapazität als eigene Spalte aus, damit die Zahl einordbar bleibt. |
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| Schleuderwirkungsklasse (Skala A bis G) | 18/100 | A = 10 · B = 8.3 · C = 6.7 · D = 5 · E = 3.3 · F = 1.7 · G = 0 Punkte | Die Schleuderwirkungsklasse beschreibt, wie viel Restfeuchte nach dem Schleudern in der Wäsche bleibt — und sie ist die Zahl, die beim Trockner ankommt: Je nasser die Wäsche aus der Maschine kommt, desto länger und teurer läuft der Trockner, und desto länger hängt die Wäsche auf dem Ständer. Deshalb ist sie die einzige Angabe, die Folgekosten außerhalb der Waschmaschine verursacht. In der Werbung wird sie fast immer durch die Umdrehungszahl ersetzt, die auf keinem Energielabel steht und nichts über das erreichte Ergebnis sagt: Die LG-Geräte F4WV7090 und F4WX7012 im Vergleichsfeld bewegen sich beide im Bereich von rund 1.350 bis 1.400 U/min und erreichen trotzdem unterschiedliche Klassen — A beim einen, B beim anderen. |
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| Wasserverbrauch (Eco 40-60) | 14/100 | Skala 35–70 l/Zyklus, weniger ist besser | Der Wasserverbrauch je Zyklus steht ebenfalls verbindlich auf dem Label und ist der zweite laufende Kostenblock — bei Wasserpreisen inklusive Abwasser von rund vier bis sechs Euro je Kubikmeter macht selbst der Unterschied zwischen 40 und 52 Litern — die ganze Spanne dieses Vergleichs — bei 150 Waschgängen höchstens rund zehn Euro im Jahr aus, deutlich weniger als der Strom. Genau deshalb gewichten wir ihn spürbar niedriger, statt eine Ersparnis groß zu rechnen, die im Alltag bei höchstens rund zehn Euro pro Jahr liegt. Wichtig ist der Wert trotzdem, weil er zeigt, wie sparsam die Maschine mit Teilbeladung umgeht: Sparsame Geräte messen die Wäschemenge und ziehen bei halber Ladung deutlich weniger Wasser. |
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| Luftschallemissionen beim Schleudern | 12/100 | Skala 68–82 dB(A), weniger ist besser | Anders als bei vielen anderen Geräten ist die Lautstärke hier vergleichbar, weil alle Hersteller denselben Betriebszustand angeben müssen: den Schleudergang, also den lautesten Moment. Das ist der Wert, der über Nachtwäsche in der Mietwohnung und über eine Maschine in der offenen Küche entscheidet. Die Skala täuscht dabei: Zwischen 69 und 79 dB(A) liegen zehn Dezibel, und genau so viel gilt als Faustregel der Akustik als etwa doppelt so laut empfunden — die lauteste Maschine im Feld klingt beim Schleudern also rund doppelt so laut wie die leiseste. |
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| Nennkapazität | 6/100 | Skala 6–12 kg, mehr ist besser | Die Nennkapazität ist die Bezugsgröße des ganzen Labels: Alle Verbrauchswerte gelten für die volle Trommel, weshalb eine große Maschine nur dann sparsam ist, wenn sie auch voll wird. Wir werten mehr Kilogramm leicht positiv, weil weniger Waschgänge weniger Strom, Wasser und Zeit bedeuten — aber bewusst nur mit sechs Punkten Gewicht, denn für einen Einpersonenhaushalt ist eine 11-Kilo-Trommel ein Nachteil und kein Vorteil. Wer selten volle Ladungen zusammenbekommt, sollte diese Spalte beim Lesen umdrehen und stattdessen auf eine Mengenautomatik achten. |
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| Dauer Eco 40-60 (volle Beladung) | 0/100 | unter 3:00 h = 10 · 3:00 bis 3:30 h = 7 · 3:30 bis 4:00 h = 4 · über 4:00 h = 1 Punkte | Die Programmdauer ist die Überraschung dieser Kategorie: Das sparsame Eco-40-60-Programm, auf dem alle Label-Werte beruhen, läuft bei jedem einzelnen Gerät dieses Vergleichs zwischen 3:25 und 3:59 Stunden — Effizienz entsteht dadurch, dass langsam und lange bei niedriger Temperatur gewaschen wird. Trotzdem geht dieses Kriterium mit null Punkten in die Rechnung ein, und dafür gibt es zwei Gründe. Erstens trennt es kaum: Fünfzehn der sechzehn Geräte liegen in derselben Spanne von 3:30 bis 4:00 Stunden, nur der AEG bleibt knapp darunter — ein Kriterium ohne Unterschied verteilt nur Punkte. Zweitens notieren die Hersteller unterschiedlich, LG sogar von Modell zu Modell — einmal 216 Minuten, einmal 3:38 Stunden, bei Samsung, Candy und Hoover durchgehend Stunden und Minuten —, weshalb wir in Spannen einordnen und den Originalwert bei jedem Gerät im Text nennen, statt eine gemeinsame Einheit vorzutäuschen. |
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