Ein Waschtrockner löst ein echtes Problem: Er braucht einen Stellplatz statt zwei.
Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten
Der Preis dafür steht im EU-Produktregister, wird aber selten genannt — die Trockenkapazität liegt bei jedem Gerät deutlich unter der Waschkapazität. In diesem Vergleich wäscht das größte Gerät 13 Kilogramm und trocknet davon 7, das heißt: Eine volle Wäsche muss zum Trocknen geteilt werden. Dazu kommt der Verbrauch. Wir vergleichen ausschließlich mit Zahlen aus dem EU-Register EPREL, in das jeder Hersteller vor dem Verkauf rechtsverbindlich eintragen muss, und der wichtigste Befund steht gleich am Anfang: Von den 23 Modellen, die wir im deutschen Handel und im Register belegen konnten, erreicht keines die Energieklasse A oder B. Das beste ist ein C. Wer den Platz hat, fährt mit zwei Geräten besser — wer ihn nicht hat, findet hier die Unterschiede, auf die es dann ankommt.
Die kurze Antwort
Bauknecht WATK Sense 9614
6,6von 10 · Platz 1 von 9
Das einzige Gerät im Feld mit Energieklasse C und zugleich das sparsamste bei Strom und Wasser: 253 kWh je hundert Durchläufe und 48 Liter je Zyklus, weniger als die Hälfte des durstigsten Konkurrenten.
Bester Wert bei Energieeffizienzklasse Waschen und Trocknen
Bester Wert bei Stromverbrauch Waschen und Trocknen
Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.Die Produktspalte bleibt beim seitlichen Scrollen stehen.
Waschtrockner: 9 Produkte, bewertet über 7 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
Produkt
Scorevon 10
Energieeffizienzklasse Waschen und Trocknen (Skala A bis G)Gewicht 24/100
Stromverbrauch Waschen und Trocknenin kWh/100 ZyklenGewicht 22/100
Trockenkapazitätin kgGewicht 18/100
Wasserverbrauch Waschen und Trocknenin l/ZyklusGewicht 14/100
„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. Wie wir rechnen →
Die Kilowattstunden oben sagen wenig, solange sie nicht in Euro stehen. Über zehn Jahre ist der Unterschied zwischen zwei Geräten oft größer als beim Kaufpreis. Betriebskosten für Waschtrockner ausrechnen →
Worauf kommt es Dir an?
Der Gesamtscore gewichtet 7 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.
Mir ist Energieeffizienzklasse Waschen und Trocknen am wichtigsten→Bauknecht WATK Sense 9614C · Gesamt 6,6/10
Mir ist Stromverbrauch Waschen und Trocknen am wichtigsten→Bauknecht WATK Sense 9614253 kWh/100 Zyklen · Gesamt 6,6/10
Mir ist Trockenkapazität am wichtigsten→LG D4R9513TPWC7 kg · Gesamt 5,5/10
Mir ist Wasserverbrauch Waschen und Trocknen am wichtigsten→Bauknecht WATK Sense 961448 l/Zyklus · Gesamt 6,6/10
Mir ist Waschkapazität am wichtigsten→LG D4R9513TPWC13 kg · Gesamt 5,5/10
Mir ist Schleuderwirkungsklasse am wichtigsten→LG D4R9513TPWCA · Gesamt 5,5/10
Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.
Das Ergebnis in drei Sätzen
◆Stand September 2026 ist Bauknecht WATK Sense 9614 der Vergleichssieger unter 9 verglichenen Produkten der Kategorie Waschtrockner — mit 6,6 von 10 Punkten aus 7 gewichteten Kriterien.
◆Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Energieeffizienzklasse Waschen und Trocknen (Skala A bis G) mit 24 von 100 Gewichtspunkten: Diese Klasse bewertet den kompletten Durchlauf von schmutziger Wäsche bis zur trockenen — also genau das, wofür man ein Kombigerät kauft. Achtung beim Vergleich im Laden: Waschtrockner tragen auf dem Label zwei Klassen, eine fürs reine Waschen und eine für Waschen plus Trocknen. Die fürs Waschen sieht deutlich besser aus und wird gern zuerst genannt. Wir bewerten die zweite, weil sie den tatsächlichen Nutzungsfall beschreibt. Wer die Klassen verwechselt, kauft ein Gerät, das auf dem Papier zwei Stufen besser wirkt, als es im Alltag arbeitet.
◆Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.
Einordnung der Redaktion: Der ehrlichste Rat dieser Kategorie ist ein anderes Gerät
→Der wichtigste Satz zuerst, auch wenn er gegen die Kategorie spricht: Wer den Platz für zwei Geräte hat, sollte zwei Geräte kaufen. Kein Waschtrockner im deutschen Handel erreicht Energieklasse A oder B, separate Waschmaschinen tun es. Ein Wärmepumpentrockner auf eine Waschmaschine gestapelt braucht dieselbe Grundfläche wie ein Kombigerät und ist in Effizienz und Trockenkapazität überlegen. Diese Seite ist für alle gedacht, bei denen genau das nicht geht.
→Der Bauknecht WATK Sense 9614 gewinnt die Rechnung deutlich und verdient das: beste Energieklasse im Feld, niedrigster Stromverbrauch, mit 48 Litern weniger als die Hälfte des durstigsten Geräts, und mit drei Kilogramm der kleinste Abstand zwischen Wasch- und Trockenkapazität. Der Vorbehalt betrifft nicht das Gerät, sondern die Marke: Bauknecht hat in der Fläche ein dünneres Servicenetz als Bosch oder Siemens, und bei einem Kombigerät legt ein Defekt beide Funktionen still.
→Der LG D4R9513TPWC ist das anschaulichste Gerät des Vergleichs, gerade weil er hinten landet: Er wäscht 13 Kilogramm und trocknet 7. Wer die Trommel füllt, muss zum Trocknen fast halbieren — der Kompromiss dieser Kategorie in einer einzigen Zeile. Für Haushalte mit viel Bettwäsche, die überwiegend waschen und nur gelegentlich trocknen, ist er trotzdem sinnvoll: Dann zählt die große Trommel, und der Trockenteil ist Zugabe.
→Bosch und Samsung stehen am Ende der Tabelle, und dabei bleibt es auch: Klasse E ist Klasse E, daran ändert der Markenname nichts. Was unsere Spalten nicht messen können, ist die Ersatzteilversorgung über zehn Jahre — bei Bosch ist sie in Deutschland nachweislich dicht, und wer ein Gerät lange behalten will, darf das gegen ein paar Punkte in unserer Rechnung stellen.
→Was fehlt, und warum: Waschtrockner mit Wärmepumpen-Trockenteil erreichen deutlich bessere Klassen, aber in unserer Handelsrecherche kam kein einziges solches Gerät zurück, das wir zugleich im Register belegen konnten — deshalb steht keines in der Tabelle, sondern nur der Hinweis bei den Bauarten. Ebenso fehlen Preise: Das Partnerprogramm verlangt eine Aktualisierung mindestens alle 24 Stunden, und ein eingefrorener Preis ist schlechter als gar keiner. Die Kaufwege führen deshalb zum aktuellen Angebot statt zu einer Zahl von gestern.
So haben wir gewichtet — alle 7 Kriterien mit Begründung›
Kriterium
Gewicht
Messung
Warum kaufentscheidend
Energieeffizienzklasse Waschen und Trocknen (Skala A bis G)
24/100
A = 10 · B = 8.3 · C = 6.7 · D = 5 · E = 3.3 · F = 1.7 · G = 0 Punkte
Diese Klasse bewertet den kompletten Durchlauf von schmutziger Wäsche bis zur trockenen — also genau das, wofür man ein Kombigerät kauft. Achtung beim Vergleich im Laden: Waschtrockner tragen auf dem Label zwei Klassen, eine fürs reine Waschen und eine für Waschen plus Trocknen. Die fürs Waschen sieht deutlich besser aus und wird gern zuerst genannt. Wir bewerten die zweite, weil sie den tatsächlichen Nutzungsfall beschreibt. Wer die Klassen verwechselt, kauft ein Gerät, das auf dem Papier zwei Stufen besser wirkt, als es im Alltag arbeitet.
Stromverbrauch Waschen und Trocknen
22/100
Skala 200–420 kWh/100 Zyklen, weniger ist besser
Der registrierte Verbrauch für hundert komplette Durchläufe — die Zahl, aus der sich die Stromkosten direkt errechnen lassen. In diesem Feld liegen zwischen sparsamstem und durstigstem Gerät 253 und 342 kWh, also gut 35 Prozent Unterschied bei Geräten, die nur eine Klasse trennt. Zum Einordnen: Eine gute separate Waschmaschine kommt für hundert Waschgänge mit rund 50 kWh aus. Der Aufschlag hier ist der Trockenteil, und er ist der eigentliche Betriebskostenfaktor eines Kombigeräts.
Trockenkapazität
18/100
Skala 4–8 kg, mehr ist besser
Die wichtigste und am häufigsten übersehene Zahl der Kategorie. Sie liegt bei jedem Waschtrockner unter der Waschkapazität, weil nasse Wäsche mehr Platz zum Umwälzen braucht — in diesem Vergleich um zwei bis sechs Kilogramm. Praktisch heißt das: Wer eine volle Ladung wäscht, muss sie zum Trocknen herausnehmen, halbieren und zweimal trocknen lassen. Damit verdoppelt sich die Trockenzeit, und der Verbrauchsvorteil eines sparsamen Geräts ist dahin. Wer den Waschtrockner tatsächlich für den Durchlauf am Stück nutzen will, sollte seine übliche Wäschemenge an dieser Zahl messen, nicht an der Waschkapazität auf dem Karton.
Wasserverbrauch Waschen und Trocknen
14/100
Skala 40–110 l/Zyklus, weniger ist besser
Hier trennt sich die Bauart, und der Unterschied ist größer als bei jedem anderen Wert in dieser Tabelle: Das sparsamste Gerät im Feld braucht 48 Liter je Durchlauf, das durstigste 100. Der Grund ist der Trockenteil — viele Waschtrockner kondensieren die Feuchtigkeit mit Leitungswasser statt mit einer Wärmepumpe, und dieses Wasser läuft ungenutzt in den Abfluss. Genau das ist der Punkt, an dem ein Kombigerät gegenüber zwei getrennten Geräten am deutlichsten verliert, und im Prospekt steht er praktisch nie.
Waschkapazität
8/100
Skala 7–13 kg, mehr ist besser
Die Zahl, die auf dem Karton steht und mit der geworben wird. Sie ist nicht unwichtig — für reine Waschgänge ist sie die maßgebliche Größe —, aber sie beschreibt eben nur die halbe Funktion des Geräts. Wir gewichten sie deshalb bewusst niedriger als die Trockenkapazität: Wer nur die Waschkapazität vergleicht, vergleicht Waschmaschinen und übersieht genau den Kompromiss, für den er bezahlt.
Schleuderwirkungsklasse (A bis G)
8/100
A = 10 · B = 8.3 · C = 6.7 · D = 5 · E = 3.3 · F = 1.7 · G = 0 Punkte
Sie beschreibt, wie viel Restfeuchte nach dem Schleudern in der Wäsche bleibt. Bei einem Kombigerät zahlt sich eine gute Schleuderklasse doppelt aus: Je trockener die Wäsche aus dem Waschgang kommt, desto weniger Arbeit hat der Trockenteil — und der ist der teure Teil des Durchlaufs. Eine Stufe besser beim Schleudern kann deshalb mehr Strom sparen als eine Stufe besser bei der Energieklasse, und dieser Zusammenhang taucht in Produktbeschreibungen so gut wie nie auf.
Geräuschemission
6/100
Skala 66–80 dB(A), weniger ist besser
Der registrierte Schallleistungspegel. Die Werte liegen hier durchweg höher als bei separaten Geräten, weil beim Schleudern die Trocknermechanik mitläuft — unser Feld reicht von 70 bis 76 dB(A), und drei Dezibel entsprechen ungefähr einer Verdopplung der Schallleistung. Weil ein kompletter Durchlauf mehrere Stunden dauert, trifft der Unterschied nicht einen Moment, sondern einen Abend. Wir gewichten ihn trotzdem niedrig, weil Waschtrockner meist dort stehen, wo ohnehin kein zweiter Stellplatz war — Bad oder Küche —, und die Aufstellung sich selten ändern lässt.
Die 7 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für Waschtrockner redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →
Waschtrockner oder zwei Geräte — was der Kompromiss wirklich kostet
Ein Waschtrockner ist keine Waschmaschine mit Zusatzfunktion, sondern eine eigene Bauart mit eigenen Grenzen. Wer die Alternativen kennt, kann besser entscheiden, ob der gesparte Stellplatz den Aufpreis im Betrieb wert ist. Jede Variante hat einen echten Nachteil, und der steht selten im Prospekt.
Variante
Typisch gewählt für
Einordnung
Waschtrockner (Kombigerät)
Wohnungen mit genau einem Anschluss und keinem Platz für ein zweites Gerät
Löst das Platzproblem vollständig und wäscht so gut wie eine separate Maschine — die Waschklasse liegt bei diesen Geräten meist deutlich besser als die Klasse für den kompletten Durchlauf. Der Nachteil ist doppelt: Die Trockenkapazität liegt zwei bis sechs Kilogramm unter der Waschkapazität, und viele Geräte kondensieren mit Leitungswasser, was den Wasserverbrauch je Durchlauf auf bis zu 100 Liter treibt. Dazu kommt ein Ausfallrisiko, das man selten bedenkt: Geht das Gerät kaputt, fehlen beide Funktionen gleichzeitig.
Waschmaschine plus Wärmepumpentrockner, gestapelt
Wer 60 mal 60 Zentimeter Stellfläche und rund 1,80 Meter Höhe frei hat
Braucht dieselbe Grundfläche wie ein Waschtrockner, weil der Trockner mit einem Zwischenbausatz auf die Waschmaschine kommt. Beide Geräte erreichen dabei bessere Effizienzklassen als jedes Kombigerät, und die volle Waschladung passt am Stück in den Trockner. Der Nachteil: zwei Anschaffungen statt einer, ein Zwischenbausatz als Zusatzkauf, und die obere Klappe liegt in Augenhöhe oder darüber — für kleinere Menschen unbequem.
Waschmaschine plus Wäscheständer
Wer selten trocknen muss und Platz zum Aufhängen hat
Die mit Abstand günstigste und sparsamste Lösung, und für viele Haushalte völlig ausreichend. Der Nachteil ist die Feuchtigkeit: Eine Ladung Wäsche gibt mehrere Liter Wasser an die Raumluft ab. In gut gedämmten Wohnungen ohne Querlüftung ist das kein Komfortthema, sondern ein Grund für Feuchteschäden — dann braucht es zusätzlich einen Luftentfeuchter, und der verbraucht auch Strom.
Waschtrockner mit Wärmepumpe
Wer die Bauform braucht, aber den Wasserverbrauch nicht will
Es gibt inzwischen Kombigeräte, die den Trockenteil mit einer Wärmepumpe statt mit Leitungswasser betreiben — sie erreichen deutlich bessere Klassen. Der Nachteil ist die Verfügbarkeit: In unserer Handelsrecherche kam kein einziges solches Gerät zurück, das wir zugleich im Register belegen konnten. Wer eines findet, sollte es diesem Feld vorziehen; wir führen keines, weil wir nichts empfehlen, was wir nicht belegen können.
Einordnungswerte
Zur Einordnung der Tabellenwerte — was die Registerzahlen dieser acht Geräte im Alltag bedeuten. Alles, was wir selbst gerechnet haben, ist ausdrücklich als eigene Rechnung gekennzeichnet und beruht auf offengelegten Annahmen.
Beste Energieklasse in dieser Kategorie
C
Von 23 Modellen, die wir im deutschen Handel und im EU-Register zugleich belegen konnten, erreicht keines A oder B. Zum Vergleich: Bei separaten Waschmaschinen ist A verfügbar. Der Klassenunterschied ist der Preis der Bauform, nicht das Versagen einzelner Hersteller.
Spanne beim Stromverbrauch im Vergleichsfeld
253 bis 342 kWh/100 Zyklen
Registrierte Herstellerangaben für den kompletten Durchlauf Waschen und Trocknen bei Nennkapazität. Zwischen sparsamstem und durstigstem Gerät liegen gut 35 Prozent.
Stromkosten für hundert komplette Durchläufe
ca. 89 bis 120 Euro
Eigene Rechnung, keine Herstellerangabe: Verbrauch je 100 Zyklen × 0,35 Euro je kWh. Hundert Durchläufe entsprechen etwa zwei pro Woche. Über zehn Jahre summiert sich der Unterschied zwischen dem sparsamsten und dem durstigsten Gerät auf rund 310 Euro.
Wasserverbrauch je Durchlauf
48 bis 100 Liter
Registrierte Angabe für Waschen und Trocknen. Der Unterschied von 52 Litern je Durchlauf entspricht bei hundert Durchläufen 5.200 Litern — eigene Rechnung, bei angenommenen 4,50 Euro je Kubikmeter für Wasser und Abwasser rund 23 Euro. Die Wasserpreise sind regional sehr unterschiedlich, der Verbrauchsunterschied ist es nicht.
Abstand zwischen Wasch- und Trockenkapazität
2 bis 6 Kilogramm
Registrierte Angaben. Der kleinste Abstand im Feld sind drei Kilogramm, der größte sechs — beim 13-Kilogramm-Gerät bleiben zum Trocknen 7 Kilogramm. Das ist die Zahl, an der sich entscheidet, ob ein Waschtrockner im Alltag wirklich einen Arbeitsgang spart.
Quelle: https://eprel.ec.europa.eu/screen/home
Die Produkte im Detail
Platz 1Vergleichssieger
Bauknecht WATK Sense 9614
6,6von 10 Punkten
Das einzige Gerät im Feld mit Energieklasse C und zugleich das sparsamste bei Strom und Wasser: 253 kWh je hundert Durchläufe und 48 Liter je Zyklus, weniger als die Hälfte des durstigsten Konkurrenten. Wäscht 9 Kilogramm, trocknet davon 6 — der kleinste Abstand in diesem Vergleich. Was fehlt: Mit 75 dB(A) gehört es zu den lauteren Geräten hier.
Stärken
+ Energieklasse C — die beste in diesem Vergleichsfeld
+ 48 Liter je Durchlauf: weniger als die Hälfte des durstigsten Geräts
+ 9 kg waschen und 6 kg trocknen — geringster Kapazitätsabstand im Feld
Schwächen
– 75 dB(A) — gehört zu den lautesten Geräten des Vergleichs
– Bauknecht ist im deutschen Handel schwächer vertreten als Bosch oder Siemens; Service und Ersatzteile sind seltener vor Ort
Klasse D mit 266 kWh und 62 Litern — beim Wasser das zweitsparsamste Gerät hier und mit 70 dB(A) zugleich eines der leisesten. Der Haken steht in der Trockenspalte: 9 Kilogramm waschen, aber nur 5 trocknen. Wer regelmäßig volle Ladungen fährt, trocknet zweimal.
Stärken
+ 62 Liter je Durchlauf — deutlich unter dem Feldmittel
+ 70 dB(A): gemeinsam mit Siemens der leiseste Wert im Vergleich
+ 266 kWh je hundert Durchläufe
Schwächen
– Nur 5 kg Trockenkapazität bei 9 kg Waschkapazität — Abstand von vier Kilogramm
Das größte Gerät des Vergleichs und zugleich das anschaulichste Beispiel für den Kompromiss dieser Kategorie: Es wäscht 13 Kilogramm und trocknet davon 7. Wer die Waschtrommel wirklich füllt, muss die Ladung zum Trocknen fast halbieren. Dafür Schleuderklasse A und die größte Reserve für Bettwäsche und Familienwäsche — bei 100 Litern Wasser je Durchlauf, dem höchsten Wert hier.
Stärken
+ 13 kg Waschkapazität — die größte im Vergleichsfeld
+ 7 kg Trockenkapazität, ebenfalls der höchste Wert hier
+ Schleuderklasse A
Schwächen
– 100 Liter Wasser je Durchlauf — der höchste Verbrauch im Vergleich
– Sechs Kilogramm Abstand zwischen Wasch- und Trockenkapazität: eine volle Ladung passt nie am Stück durch
10,5 kg waschen, 6 kg trocknen — die größte Waschkapazität im Feld. Klasse D und 305 kWh sind der Preis: Waschtrockner sind grundsätzlich ineffizienter als zwei getrennte Geräte.
Stärken
+ 10,5 kg Waschkapazität — größte im Vergleich
+ 6 kg Trockenkapazität
Schwächen
– Energieeffizienzklasse D für Waschen und Trocknen
Gleiche Verbrauchswerte wie der Haier bei einer Nummer kleiner: 8 Kilogramm waschen, 5 trocknen, 266 kWh und 62 Liter. Für Ein- und Zweipersonenhaushalte ist das die passendere Größe — dort fällt der Kapazitätsabstand kaum ins Gewicht, weil die Ladungen ohnehin kleiner sind.
Stärken
+ 62 Liter je Durchlauf und 266 kWh je hundert Durchläufe
+ Kompakte 8-Kilogramm-Klasse — passend für kleinere Haushalte
+ Kapazitätsabstand von nur drei Kilogramm zwischen Waschen und Trocknen
Schwächen
– Energieklasse D
– 72 dB(A) — Mittelfeld, aber lauter als Siemens und Haier hier
Wäscht 9 Kilogramm und trocknet 6 — der zweitkleinste Kapazitätsabstand im Feld — und ist mit 70 dB(A) das leiseste Gerät hier. Beim Strom liegt es mit 305 kWh im hinteren Mittelfeld. Was die Tabelle nicht zeigt: Siemens hat in Deutschland eines der dichtesten Servicenetze, und das ist bei einem Gerät mit zwei kombinierten Funktionen ein Argument.
Stärken
+ 6 kg Trockenkapazität bei 9 kg Waschkapazität — nur drei Kilogramm Abstand
+ 70 dB(A): leisester Wert des Vergleichs
+ Dichtes Servicenetz und breite Ersatzteilversorgung in Deutschland
Schwächen
– 305 kWh je hundert Durchläufe — rund 21 Prozent mehr als das sparsamste Gerät hier
Das einzige Gerät im Feld neben dem größeren LG mit Schleuderklasse A — die Wäsche kommt trockener aus dem Waschgang, was dem Trockenteil Arbeit abnimmt. 9 Kilogramm waschen, 6 trocknen. Bezahlt wird das mit 90 Litern Wasser je Durchlauf, fast dem Doppelten des sparsamsten Geräts hier.
Stärken
+ Schleuderklasse A — beste Restfeuchte im Feld, entlastet den Trockengang
+ 6 kg Trockenkapazität bei 9 kg Waschkapazität
+ 71 dB(A), im leiseren Drittel des Vergleichs
Schwächen
– 90 Liter Wasser je Durchlauf — fast doppelt so viel wie das sparsamste Gerät
Bosch ist im deutschen Handel omnipräsent, und genau deshalb steht dieses Gerät hier — nicht wegen seiner Werte. Energieklasse E mit 322 kWh, 9 Kilogramm waschen und 5 trocknen. In der Rechnung landet es hinten, im Regal steht es vorn. Was die Tabelle nicht abbilden kann: Servicenetz und Ersatzteilverfügbarkeit über zehn Jahre.
Stärken
+ 70 dB(A) — gehört zu den leisesten Geräten im Feld
+ 74 Liter je Durchlauf, im Mittelfeld
+ Dichtes Servicenetz und sehr gute Ersatzteilversorgung in Deutschland
Schwächen
– Energieklasse E und 322 kWh je hundert Durchläufe
– Nur 5 kg Trockenkapazität bei 9 kg Waschkapazität
Klasse E mit 326 kWh und 80 Litern, 9 Kilogramm waschen und 5 trocknen. Das Gerät bildet in diesem Vergleich das untere Ende ab und ist damit vor allem eines: der Beleg dafür, dass ein bekannter Markenname beim Verbrauch nichts garantiert. Wer es kauft, sollte es wegen Ausstattung oder Preis tun, nicht wegen der Betriebskosten.
Stärken
+ 9 kg Waschkapazität in gängiger Bauform
+ Weit verbreitetes Modell mit guter Verfügbarkeit im deutschen Handel
+ Schleuderklasse B
Schwächen
– Energieklasse E und 326 kWh je hundert Durchläufe — das schwächste Verbrauchsbild im Feld
Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.
Die richtige der beiden Energieklassen lesen
Worauf achten: Auf dem Label eines Waschtrockners stehen zwei Klassen: eine für den reinen Waschgang und eine für Waschen und Trocknen zusammen. Die zweite ist die relevante.
Warum: Die Waschklasse sieht regelmäßig zwei Stufen besser aus und wird in Anzeigen zuerst genannt — manchmal auch als einzige. Wer ein Kombigerät kauft, will aber den kompletten Durchlauf. Ein Gerät, das mit Klasse C beworben wird und im Durchlauf bei E liegt, ist nicht falsch beschrieben, nur unvollständig.
Trockenkapazität an der eigenen Wäschemenge messen
Worauf achten: Die Kilogrammangabe für das Trocknen, nicht die für das Waschen — beide stehen im Datenblatt, auf dem Karton meist nur die größere.
Warum: Nur wenn die übliche Ladung unter die Trockenkapazität passt, spart das Gerät tatsächlich einen Arbeitsgang. Liegt sie darüber, muss man die Wäsche zwischendurch teilen und zweimal trocknen — dann hat man ein Kombigerät gekauft und trotzdem den Aufwand von zwei Geräten, nur ohne die bessere Effizienz.
Wasserverbrauch für Waschen und Trocknen getrennt ansehen
Worauf achten: Im Datenblatt stehen zwei Werte: Wasser für den Waschgang und Wasser für den kompletten Durchlauf. Die Differenz ist das Kondensationswasser des Trockenteils.
Warum: Ist diese Differenz groß, kondensiert das Gerät die Feuchtigkeit mit Leitungswasser statt mit einer Wärmepumpe. Das ist die technisch einfachere und günstigere Bauweise, kostet aber bei jedem Trockengang zusätzliches Trinkwasser, das ungenutzt in den Abfluss läuft. Am Verkaufsschild sieht man diesen Unterschied nicht, im Datenblatt sofort.
Schleuderklasse nicht als Nebensache behandeln
Worauf achten: Die Schleuderwirkungsklasse von A bis G im Datenblatt.
Warum: Bei einem Kombigerät entscheidet sie mit über die Betriebskosten: Je weniger Restfeuchte nach dem Schleudern in der Wäsche ist, desto kürzer und sparsamer läuft der Trockenteil. Eine Stufe besser beim Schleudern kann deshalb mehr bringen als eine Stufe besser bei der Energieklasse — ein Zusammenhang, der in Produktbeschreibungen praktisch nie auftaucht.
Gerätetiefe gegen die Nische messen
Worauf achten: Die Tiefe in Zentimetern im Datenblatt, und zwar zusätzlich zu Breite und Höhe.
Warum: Waschtrockner bauen häufig tiefer als reine Waschmaschinen, weil zwei Funktionen in ein Gehäuse müssen. In einer Küchenzeile oder Badnische, die für eine Standardwaschmaschine gedacht war, kann das den Unterschied zwischen passt und passt nicht ausmachen — und Rückgabe und Neuanlieferung eines 80-Kilogramm-Geräts sind lästiger als einmal nachmessen.
Garantiedauer im Register gegenlesen
Worauf achten: Der Registereintrag nennt die vom Hersteller zugesagte Garantiedauer in Monaten.
Warum: Bei einem Gerät mit zwei kombinierten Funktionen gibt es mehr, was ausfallen kann — und ein Ausfall legt beide Funktionen gleichzeitig still. Wo Werbung eine längere Garantie verspricht, die im Register fehlt, ist die Zusage meist an eine Registrierung oder einen Aufpreis gebunden.
Ratgeber zum Thema
Waschtrockner kaufen: Ein Gerät statt zwei — und der Haken, den man vorher kennen sollte
Ein Waschtrockner lohnt, wenn der Platz für zwei Geräte fehlt und die Wäscheberge überschaubar sind. Die entscheidende Zahl ist die Nonstop-Kapazität: Wie viel Kilogramm wäscht UND trocknet das Gerät in einem Durchlauf ohne Umladen? Liegt die Waschladung darüber, muss vor dem Trocknen ein Teil heraus — und genau dort stirbt der Komfortvorteil. Familien mit täglichen Maschinen fahren mit getrennten Geräten fast immer besser.
Warum gibt es keine Waschtrockner mit Energieklasse A?
Weil die Bauform es schwer macht. Ein Waschtrockner muss beide Funktionen in ein Gehäuse und meist auch in eine Trommel bringen, und viele Modelle kondensieren die Feuchtigkeit beim Trocknen mit Leitungswasser statt mit einer Wärmepumpe. Von den 23 Modellen, die wir im deutschen Handel und im EU-Register zugleich belegen konnten, erreicht keines A oder B — das beste ist ein C. Wer die Effizienz braucht und den Platz hat, fährt mit zwei getrennten Geräten besser.
Warum trocknet ein Waschtrockner weniger, als er wäscht?
Nasse Wäsche liegt kompakt in der Trommel, trocknende Wäsche muss sich frei bewegen können — sonst kommt die warme Luft nicht überall hin und die Wäsche wird ungleichmäßig trocken. Deshalb liegt die Trockenkapazität bei jedem Waschtrockner unter der Waschkapazität, in diesem Vergleich um zwei bis sechs Kilogramm. Praktisch heißt das: Wer die Waschtrommel voll macht, muss die Ladung zum Trocknen teilen.
Lohnt sich ein Waschtrockner gegenüber zwei getrennten Geräten?
Vor allem dann, wenn der Platz die Entscheidung diktiert. Rein rechnerisch verlieren Kombigeräte: Sie erreichen schlechtere Effizienzklassen, verbrauchen beim Trocknen oft zusätzlich Leitungswasser, und die volle Waschladung passt nicht am Stück in den Trockengang. Dafür brauchen sie einen Stellplatz statt zwei und einen Anschluss statt zwei. Wer 60 mal 60 Zentimeter frei hat und rund 1,80 Meter Höhe, sollte die gestapelte Variante aus Waschmaschine und Wärmepumpentrockner ernsthaft prüfen — sie braucht dieselbe Grundfläche.
Wie viel Wasser verbraucht ein Waschtrockner?
In diesem Vergleich zwischen 48 und 100 Litern je komplettem Durchlauf — ein größerer relativer Unterschied als bei jedem anderen Wert der Tabelle. Die Ursache ist der Trockenteil: Geräte, die die Feuchtigkeit mit Leitungswasser kondensieren, brauchen deutlich mehr als solche mit Wärmepumpentechnik. Im Datenblatt lässt sich das erkennen, indem man den Wasserwert fürs reine Waschen vom Wert für den kompletten Durchlauf abzieht.
Kann man in einem Waschtrockner waschen und trocknen, ohne die Wäsche umzuräumen?
Ja, das ist der eigentliche Zweck der Bauform — aber nur bis zur Trockenkapazität. Startet man den Durchlauf mit einer Ladung, die darüber liegt, unterbricht das Gerät entweder nach dem Waschen oder trocknet die volle Trommel schlechter. Wer den durchgehenden Betrieb wirklich nutzen will, sollte die Waschmenge an der Trockenkapazität ausrichten und die größere Trommel als Reserve für reine Waschgänge verstehen.
Was bedeutet die Schleuderklasse bei einem Waschtrockner?
Sie gibt an, wie viel Restfeuchte nach dem Schleudern in der Wäsche bleibt. Bei einem Kombigerät ist sie wichtiger als bei einer reinen Waschmaschine: Je trockener die Wäsche in den Trockengang geht, desto kürzer und sparsamer läuft der teure Teil des Durchlaufs. In diesem Feld erreichen zwei Geräte Klasse A, die übrigen B.
Wie lange dauert ein kompletter Durchlauf?
Deutlich länger als Waschen und Trocknen getrennt, weil beide Vorgänge nacheinander in derselben Trommel ablaufen und das Gerät zwischendurch nicht entladen wird. Die genauen Zeiten stehen im Datenblatt des jeweiligen Modells und hängen stark vom gewählten Programm ab. Wer plant, morgens fertige Wäsche zu haben, sollte den Durchlauf abends starten — bei diesen Geräten ist das keine Bequemlichkeit, sondern die realistische Nutzungsweise.
Testet ihr die Geräte selbst?
Nein. Wir waschen und trocknen nichts und betreiben kein Labor. Alle Werte in diesem Vergleich stammen aus dem EU-Produktregister EPREL, in das jeder Hersteller vor dem Verkauf rechtsverbindlich eintragen muss; jede Zahl in der Tabelle ist mit dem Registereintrag des jeweiligen Geräts verlinkt und maschinell dagegen geprüft. Was wir beitragen, ist die Auswahl der Kriterien und ihre Gewichtung — und die steht offen auf dieser Seite, damit jeder sie anders setzen kann. Wer ein echtes Prüfurteil sucht, ist bei Stiftung Warentest richtig.
Wie dieser Vergleich entstanden ist
Für die Kategorie Waschtrockner haben wir 9 Produkte über 7 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Energieeffizienzklasse Waschen und Trocknen (Skala A bis G) mit 24 von 100 Punkten, auf Preisangaben haben wir mangels belastbarer Daten verzichtet. Im Labor getestet haben wir nichts, und jeder einzelne Wert trägt eine nachprüfbare Quelle. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →
Schnelle Antworten zu Waschtrockner
Eine Frage, eine belegte Antwort — für alle, die nicht die ganze Tabelle brauchen.
Anzeige: Diese Seite enthält gekennzeichnete Affiliate-Links (§ 5a Abs. 4 UWG). Beim Kauf darüber erhalten wir eine Provision — ohne Mehrkosten für Dich.
Amazon-Preise werden zum angegebenen Zeitpunkt abgerufen und können sich seitdem geändert haben. Maßgeblich ist der Preis, der beim Kauf auf amazon.de angezeigt wird. Die Circa-Preise der Vergleichstabelle sind davon unabhängig und stammen aus der dort angegebenen Quelle.