Vergleichsatlas

Akku-Staubsauger Vergleich 2026

Stand: · 9 Produkte · 6 gewichtete Kriterien + 2 nur zur Information · kein Labortest

Kaum eine Gerätegruppe wird so einheitlich beworben und so uneinheitlich beziffert wie der Stielstaubsauger.

Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten

Die Saugkraft nennt der eine in Air Watt, der andere in Pascal — zwei physikalisch verschiedene Größen, die kein Umrechnungsfaktor verbindet und die deshalb in diesem Vergleich in zwei getrennten Spalten stehen, niemals in einer. Die Laufzeit meint mal das Handgerät im Sparmodus, mal das komplette Gerät mit Elektrobürste, bei Miele sogar zwei Akkus gleichzeitig. Wir haben acht Modelle von acht Herstellern ausschließlich aus deren eigenen Datenblättern erfasst, jede Zahl mit Quelle, und dort ehrlich „k. A.“ eingetragen, wo der Hersteller schweigt. Bewertet wird nur, was praktisch jeder Hersteller angibt und was Jahre später noch zählt: Laufzeit, Gewicht, Behältervolumen, Wechselakku, Filter und Ladezeit.

Die kurze Antwort

Dreame R30

7,6von 10 · Platz 1 von 9

Der einzige Hersteller im Feld, der Air Watt und Kilopascal nebeneinander ausweist (190 AW / 22 kPa) — und damit unfreiwillig belegt, dass beide Größen nichts miteinander zu tun haben.

  • Bester Wert bei Gewicht
  • Bester Wert bei Ladezeit

Nicht für jeden der richtige. Wem Laufzeit wichtiger ist als das Gesamtergebnis, sieht sich Miele Triflex HX2 Pro an — dort steht der beste Wert dieser Spalte. Welches Kriterium für Dich zählt, klärt der Kaufberater weiter unten.

Anzeige: Die Kauflinks sind Partnerlinks. An der Reihenfolge und am Ergebnis der Rechnung ändern sie nichts — wie wir damit umgehen.

Noch unentschlossen? Der Ratgeber Akku-Staubsauger kaufen: Laufzeit, Wechselakku und der Preis der Bequemlichkeit erklärt ohne Modellnamen, welche Angabe das Ergebnis bestimmt und welche nur groß auf dem Karton steht.

Alle 9 Produkte im Punktevergleich

Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.

Akku-Staubsauger: 9 Produkte, bewertet über 6 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
ProduktScorevon 10Laufzeit (Höchstangabe)in minGewicht 26/100WechselakkuGewicht 22/100Behältervolumenin lGewicht 18/100Gewicht (betriebsbereit)in kgGewicht 18/100HEPA-Filter deklariertGewicht 8/100Ladezeitin Std.Gewicht 8/100Saugleistungin AWGewicht 0/100Saugdruckin kPaGewicht 0/100Preisca., Stand September 2026KaufenAnzeigePartnerlinks
Dreame R30Vergleichssiegerca. 229 €7,690vom Hersteller als wechselbar deklariert0,61,76Ja419022ca. 229 €Coolblue ›auch bei Amazon
Miele Triflex HX2 Proca. 889 €7,2120vom Hersteller als wechselbar deklariert0,53,6Ja4k. A.k. A.ca. 889 €Coolblue ›auch bei Amazon
Dyson Gen5detect Absoluteca. 929 €6,470vom Hersteller als wechselbar deklariert0,773,5Ja4,5280k. A.ca. 929 €Coolblue ›auch bei ALTERNATE
1 weiterer Händler
Rowenta X-Force Flex 15.60 (RH99F1)ca. 370 €6,280vom Hersteller als wechselbar deklariert0,93,2Neink. A.230k. A.ca. 370 €Coolblue ›auch bei ALTERNATE
1 weiterer Händler
Tineco PURE ONE Station 5 Plusca. 349 €5,970vom Hersteller als wechselbar deklariert0,45k. A.Jak. A.k. A.23,9ca. 349 €Amazon ›
Bosch Unlimited 10Preis siehe Händler4,380k. A.0,43,72Ja60k. A.k. A.k. A.Coolblue ›auch bei Amazon
Bosch Unlimited 8 ProPower (BSS81POW1)ca. 349 €4,135vom Hersteller als wechselbar deklariert0,43,3Nein5,5k. A.k. A.ca. 349 €Coolblue ›auch bei Amazon
Shark PowerDetect Clean & Empty (IP3251EUT)ca. 400 €3,670Ersatzakku im Herstellershop, Wechsel nicht beschrieben0,283,71Nein6k. A.k. A.ca. 400 €Coolblue ›auch bei EURONICS
2 weitere Händler
Xiaomi Vacuum Cleaner G20 LitePreis siehe Händler3,045vom Hersteller als integriert bezeichnet0,552,4Neink. A.k. A.18k. A.ALTERNATE ›auch bei Amazon

„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. Wie wir rechnen →

Worauf kommt es Dir an?

Der Gesamtscore gewichtet 6 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.

Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.

Das Ergebnis in fünf Sätzen

  • Stand September 2026 ist Dreame R30 der Vergleichssieger unter 9 verglichenen Produkten der Kategorie Akku-Staubsauger — mit 7,6 von 10 Punkten aus 6 gewichteten Kriterien.
  • Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Laufzeit (Höchstangabe) mit 26 von 100 Gewichtspunkten: Die Laufzeit entscheidet, ob eine Wohnung in einem Durchgang sauber wird oder das Gerät zwischenlädt — und sie ist der einzige Kernwert, den alle acht Hersteller beziffern. Gewertet wird bewusst die Höchstangabe des jeweiligen Herstellers, also dessen eigener Bestfall. Vergleichbar sind diese Bestfälle nur bedingt: Shark misst ausdrücklich im Eco-Modus mit nicht motorisiertem Aufsatz, Miele nennt seine 120 Minuten laut Fußnote für Stufe 1 ohne Elektrobürste und mit zwei Akkus, Xiaomi gibt als einziger einen Standardmodus an. Wer die Zahl für die Praxis übersetzt, sollte je nach Bodendüse und Leistungsstufe grob die Hälfte davon annehmen.
  • Preis-Leistungs-Sieger ist Dreame R30 mit 7,6 von 10 Punkten bei einem Preis von ca. 229 € (Stand September 2026) — mechanisch ermittelt als bestes Verhältnis von Punktzahl zu Preis.
  • Für 8 der 9 Produkte fehlen mindestens eine Herstellerangabe (insgesamt 17 Werte); fehlende Werte gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein und stehen in der Tabelle sichtbar als „k. A.“.
  • Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.

Einordnung der Redaktion: Der Sieger gewinnt an einer Zahl mit Fußnote

  • Der Miele Triflex HX2 Pro holt die höchste Punktzahl — überwiegend über die Laufzeit von 120 Minuten. Diese Angabe gilt laut Mieles eigener Fußnote für Leistungsstufe 1 ohne angeschlossene Elektrobürste und mit zwei Akkus. Mit Bodenbürste nennt Miele 60 Minuten, auf Maximalstufe 28. Wer die Elektrobürste dauerhaft nutzt, sollte den Sieger deshalb eher neben Dyson und Rowenta einordnen als deutlich davor. Dass diese Differenzierung überhaupt sichtbar ist, spricht für Miele: Alle anderen Hersteller nennen nur eine einzige Zahl.
  • Preis-Leistungs-Sieger ist der Dreame R30 — bestes Verhältnis von Punktzahl zu Preis unter den mindestens durchschnittlich bewerteten Geräten. Er ist zugleich der einzige Hersteller, der Air Watt und Kilopascal nebeneinanderstellt (190 AW und 22 kPa) und damit selbst vorführt, dass es zwei unabhängige Größen sind. Was fehlt: ein betriebsbereites Gesamtgewicht und jede Angabe zu den Messbedingungen der 90 Minuten.
  • Die zentrale Zahl dieser Kategorie ist nicht vergleichbar, deshalb rechnen wir sie nicht mit. Drei Hersteller nennen Air Watt, drei einen Druckwert in Pascal, zwei gar nichts — und die beiden Größen lassen sich nicht ineinander überführen. Sie in eine Spalte zu schreiben, wie es Vergleichsportale routinemäßig tun, erzeugt eine Rangfolge, die physikalisch nichts bedeutet. Beide Spalten stehen hier getrennt und mit null Gewicht: sichtbar, aber ohne Einfluss auf die Wertung.
  • Der ehrlichste Unterschied im Feld steckt im Akku, nicht im Motor. Sieben der acht Hersteller beschreiben ihn als wechselbar, Bosch führt ihn sogar als geräteübergreifenden Systemakku. Ein Gerät nennt ihn „integriert“ — und ist damit nach dem Ende der Zellen komplett hinfällig, so gut der Rest auch sein mag. Kein Verkaufsprospekt stellt diesen Unterschied heraus, weil er den Wiederkauf verschiebt.
  • Der Shark PowerDetect fällt trotz guter Ausstattung ab und zeigt, wie das Punktesystem an seine Grenze kommt: Kleinster Behälter, höchstes Gewicht und längste Ladezeit summieren sich, doch seine Selbstentleerungsstation gleicht den kleinen Behälter im Alltag teilweise aus — nur eben nicht innerhalb eines Saugvorgangs. Für Allergikerhaushalte, die den Staub gar nicht anfassen wollen, kann er trotz Rang sieben die passendere Wahl sein.

Einordnung auf Basis der in der Tabelle verlinkten Herstellerangaben, abgerufen am 04.08.2026. Getestet oder gemessen haben wir nichts — wir rechnen ausschließlich mit veröffentlichten Herstellerdaten und offengelegten Gewichten.

So haben wir gewichtet — alle 8 Kriterien mit Begründung
KriteriumGewichtMessungWarum kaufentscheidend
Laufzeit (Höchstangabe)26/100Skala 20–130 min, mehr ist besserDie Laufzeit entscheidet, ob eine Wohnung in einem Durchgang sauber wird oder das Gerät zwischenlädt — und sie ist der einzige Kernwert, den alle acht Hersteller beziffern. Gewertet wird bewusst die Höchstangabe des jeweiligen Herstellers, also dessen eigener Bestfall. Vergleichbar sind diese Bestfälle nur bedingt: Shark misst ausdrücklich im Eco-Modus mit nicht motorisiertem Aufsatz, Miele nennt seine 120 Minuten laut Fußnote für Stufe 1 ohne Elektrobürste und mit zwei Akkus, Xiaomi gibt als einziger einen Standardmodus an. Wer die Zahl für die Praxis übersetzt, sollte je nach Bodendüse und Leistungsstufe grob die Hälfte davon annehmen.
Wechselakku22/100vom Hersteller als wechselbar deklariert = 10 · Ersatzakku im Herstellershop, Wechsel nicht beschrieben = 6 · vom Hersteller als integriert bezeichnet = 0 PunkteDer Akku ist das Bauteil, das zuerst stirbt: Lithium-Ionen-Zellen verlieren über die Jahre Kapazität, und ein Stielstaubsauger mit fest verbautem Akku ist danach Elektroschrott, egal wie gut der Motor noch läuft. Genau diese Angabe fehlt auf den meisten Verkaufsseiten, weil sie den Wiederkaufzyklus verkürzt. Gewertet wird ausschließlich, was der Hersteller selbst schreibt: Wer den Akku ausdrücklich als austauschbar, herausnehmbar oder abnehmbar deklariert, bekommt die volle Punktzahl; wer nur einen Ersatzakku verkauft, ohne den Wechsel zu beschreiben, weniger; wer ihn „integriert“ nennt, keine.
Behältervolumen18/100Skala 0,2–1,2 l, mehr ist besserDas Behältervolumen bestimmt, wie oft man mitten in der Reinigung zum Mülleimer läuft — bei den 0,28 Litern des kleinsten Geräts im Feld ist das nach jeder größeren Fläche der Fall, bei 0,9 Litern selten. Gewertet wird immer der Behälter im Gerät selbst, nicht der einer Reinigungsstation: Ein 2,5-Liter-Stationsbehälter verlängert die Entleerungsabstände über Wochen, ändert aber nichts daran, wie lange man am Stück saugen kann.
Gewicht (betriebsbereit)18/100Skala 1,5–5 kg, weniger ist besserJedes Kilo zählt in dem Moment, in dem das Gerät nicht mehr über den Boden geschoben, sondern gehalten wird — beim Saugen von Regalbrettern, Vorhängen, Deckenecken oder im Auto. Gewertet wird ausschließlich das betriebsbereite Gesamtgewicht mit Saugrohr und Bodendüse. Drei Hersteller im Feld nennen stattdessen nur das Gewicht des Handteils (rund 1,7 bis 1,9 kg); diese Zahl steht mit dem Gesamtgewicht in keinem Verhältnis und wäre in derselben Spalte irreführend, deshalb bleiben die betreffenden Zellen leer.
HEPA-Filter deklariert8/100Ja = 10 Punkte, Nein = 0 Punkte„HEPA“ ist im Gegensatz zu Prozentangaben ein genormter Begriff (EN 1822) — nur er sagt etwas darüber aus, wogegen der Filter geprüft wurde. Die beliebten Marketingzahlen sind untereinander wertlos: 99,99 Prozent bei 0,1 Mikrometern und 99,9 Prozent bei 0,3 Mikrometern beschreiben völlig verschiedene Prüfbedingungen und dürfen nicht gegeneinander gerechnet werden. Ein „Nein“ in dieser Spalte bedeutet deshalb nicht „schlechter Filter“, sondern nur: Der Hersteller macht die normierte Aussage nicht.
Ladezeit8/100Skala 2–8 Std., weniger ist besserWer ein Gerät ohne Zweitakku kauft, wartet nach jedem leeren Akku so lange, wie hier steht — zwischen vier und sechs Stunden liegen im Feld Welten, wenn spontan nachgesaugt werden soll. Nur fünf der acht Hersteller geben die Ladezeit überhaupt an, deshalb das niedrige Gewicht. Zwei Angaben haben wir für die Spalte auf Stunden vereinheitlicht, ohne den Wert zu verändern: Bosch schreibt „05:30 h“, Miele „Ladezeit in Min. 240“.
Saugleistung0/100Skala 100–300 AW, mehr ist besserAir Watt beschreibt die tatsächlich nutzbare Saugleistung, also das Produkt aus Unterdruck und Luftdurchsatz — es ist die aussagekräftigere der beiden gängigen Größen, weil ein Gerät ohne Luftstrom trotz hohem Unterdruck nichts aufnimmt. Nur drei der acht Hersteller nennen einen AW-Wert, und sie messen ihn im jeweils stärksten Modus. Ein Kriterium, bei dem fünf von acht Zellen leer bleiben, misst nichts, es verteilt nur Punkte — deshalb führen wir die Spalte als Information mit und lassen sie mit null Gewicht in die Rechnung eingehen.
Saugdruck0/100Skala 10–35 kPa, mehr ist besserPascal misst den Unterdruck an der abgedichteten Saugöffnung, also die Kraft bei stehender Luft — eine völlig andere physikalische Größe als Air Watt, die sich nicht ineinander umrechnen lässt. Wer beides in eine Spalte schreibt, produziert Zahlenmüll: 23,9 kPa sind nicht „mehr“ als 230 AW. Auch diese Spalte bleibt bei drei belegten Werten mit null Gewicht ohne Einfluss auf den Score. Einheitlich geführt wird sie in Kilopascal; Xiaomi weist denselben Wert in der Basiseinheit als 18.000 Pa aus.

Die 6 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für Akku-Staubsauger redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →

Bauarten: Was hinter „Akku-Staubsauger“ alles steckt

Der Begriff deckt fünf recht verschiedene Konzepte ab. Sie unterscheiden sich weniger in der Saugkraft als darin, wie viel Handarbeit sie übrig lassen, wie lange sie halten und wo sie stehen müssen. Jede Bauart kostet etwas — hier steht, was.

VarianteTypisch gewählt fürEinordnung
Klassischer Stielsauger mit WandhalterungWohnungen bis etwa 100 m², wer täglich kurz nachsaugtGünstig, leicht und ohne Stellplatzbedarf — aber der Behälter fasst je nach Modell nur 0,28 bis 0,9 Liter und will nach dem Saugen von Hand über dem Mülleimer entleert werden, was staubt.
Stielsauger mit Selbstentleerungsstationauch: Auto-Empty-, Clean-&-Empty-StationAllergikerhaushalte, Tierhaare, wer den Kontakt mit dem Staub vermeiden willDie Station leert und reinigt automatisch, kostet aber Aufpreis, einen festen Stellplatz mit Steckdose und laufend Geld für Filter oder Kartuschen. Der Behälter im Gerät bleibt trotzdem klein — an der Saugdauer am Stück ändert die Station nichts.
Wandelbares 3-in-1-Gerätauch: Bodengerät, Stielsauger und Handgerät in einemGroße Wohnflächen mit Treppen, Auto und PolsternVielseitig und im Bodenmodus rückenschonend, weil das Gewicht unten liegt — dafür sind diese Geräte die schwersten und teuersten der Kategorie, und der Umbau kostet bei jedem Wechsel ein paar Handgriffe.
Gerät mit Systemakkuauch: z. B. 18-Volt-Wechselakku aus einer Werkzeug-AllianzHaushalte, in denen bereits Akkugeräte derselben Plattform stehenDer Akku ist einzeln nachkaufbar und geräteübergreifend nutzbar, was die Lebensdauer des Staubsaugers vom Akku entkoppelt. Die Kehrseite: Systemakkus sind auf Werkzeuge ausgelegt, und die Laufzeiten dieser Sauger gehören zu den kürzesten im Markt.
Gerät mit fest verbautem Akkuauch: „integrierter Akku“Kleine Budgets, Zweitgerät für Auto oder FerienwohnungAm günstigsten in der Anschaffung — aber wenn die Zellen nach einigen Jahren Kapazität verlieren, ist das ganze Gerät reif für den Wertstoffhof, weil kein Ersatzakku vorgesehen ist. Diese Angabe fehlt auf Verkaufsseiten fast immer.

Für die reine Reinigungsleistung ist die Bauart zweitrangig; für die Lebensdauer und die tägliche Handhabung ist sie entscheidend. Wer wenig Platz hat, fährt mit dem klassischen Stielsauger am besten; wer Staub gar nicht anfassen will, zahlt für die Station; wer das Gerät zehn Jahre behalten möchte, achtet vor allem darauf, dass der Akku einzeln nachkaufbar ist.

Einordnungswerte

Die Zahlen aus der Tabelle, eingeordnet — alle Angaben stammen aus den acht verglichenen Herstellerdatenblättern selbst.

Spanne der Laufzeit-Höchstangaben

35–120 min

Von Bosch (35) bis Miele (120). Die Werte sind nur begrenzt vergleichbar: Sie gelten je nach Hersteller mit oder ohne Elektrobürste, im Spar- oder Standardmodus und bei Miele mit zwei Akkus.

Flächenleistung je Akkuladung

250 m²

Miele ist der einzige Hersteller im Feld, der die Laufzeit in eine Fläche übersetzt. Als grobe Orientierung für die anderen Geräte: rund zwei Quadratmeter je Laufzeitminute — das ist eine rechnerische Näherung aus dieser einen Angabe, keine Herstellerzusage.

Betriebsgeräusch

77 dB

Ebenfalls nur von Miele beziffert. Sieben von acht Herstellern nennen überhaupt keinen Geräuschpegel — ein Vergleich der Lautstärke ist in dieser Kategorie derzeit unmöglich.

Behältervolumen im Gerät

0,28–0,9 l

Faktor drei zwischen kleinstem und größtem Behälter. Geräte mit Selbstentleerungsstation liegen am unteren Ende, weil die Station den Puffer übernimmt.

Preis eines Ersatzakkus

119,99 €

Von den acht Herstellern nennt nur Shark auf der Produktseite einen Preis für den Ersatzakku. Bei einem Gerät für 400 Euro entspricht das rund einem Drittel des Kaufpreises — ein Posten, der in keinem Preisvergleich auftaucht.

Quelle: Herstellerangaben der acht in der Tabelle verlinkten Produktseiten, abgerufen am 04.08.2026; Dyson und Miele über die archivierten Fassungen ihrer eigenen Seiten.

Die Produkte im Detail

Platz 1VergleichssiegerPreis-Leistungs-Sieger

Dreame R30

7,6von 10 Punkten

Der einzige Hersteller im Feld, der Air Watt und Kilopascal nebeneinander ausweist (190 AW / 22 kPa) — und damit unfreiwillig belegt, dass beide Größen nichts miteinander zu tun haben. Dazu die zweitlängste Laufzeitangabe, die kürzeste Ladezeit und ein ausdrücklich herausnehmbarer Akku zum niedrigsten Preis des Vergleichs. Ein betriebsbereites Gesamtgewicht nennt Dreame nicht, nur 1,76 kg für das Gerät ohne Rohr und Bodendüse.

Stärken

  • + 90 Minuten Laufzeitangabe bei nur 4 Stunden Ladezeit — bestes Verhältnis im Feld
  • + Einziges Gerät mit Saugleistungsangabe in beiden Einheiten (190 AW und 22 kPa)
  • + Herausnehmbarer Akku, Filter und Bürstwalze abnehmbar und waschbar
  • + Fünfstufige HEPA-Filterung mit 0,6 Litern Behältervolumen

Schwächen

  • – Kein betriebsbereites Gesamtgewicht angegeben — 1,76 kg meint das Gerät ohne Bodendüse
  • – Im Hersteller-Shop zeitweise ausverkauft, kein Ersatzakku für dieses Modell gelistet
  • – Keine Angabe, unter welchen Bedingungen die 90 Minuten gemessen wurden

Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 229 € (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.

Belege: Quelle je Wert
Platz 2

Miele Triflex HX2 Pro

7,2von 10 Punkten

Das einzige Gerät im Feld mit einem vollständigen technischen Datenblatt: Miele beziffert Behältervolumen, Gewicht, Ladezeit, Flächenleistung, Lautstärke und gleich drei verschiedene Laufzeiten. Genau diese Offenheit macht auch sichtbar, wie weit Höchstangabe und Alltag auseinanderliegen — die beworbenen 120 Minuten gelten laut Fußnote für Stufe 1 ohne Elektrobürste und mit zwei Akkus, mit Bodenbürste nennt Miele 60 Minuten und auf Maximalstufe 28.

Stärken

  • + Vollständigstes Datenblatt des Vergleichs, inklusive Lautstärke (77 dB) und Flächenleistung (250 m²)
  • + Austauschbarer Li-Ion-Akku, zweiter Akku samt Ladegerät liegt bei
  • + HEPA Lifetime Filter nach EN 1822, Gerätefiltration 99,999 % nach IEC 62885-4
  • + 3-in-1-Bauweise: als Bodengerät, Stielsauger oder Handgerät nutzbar

Schwächen

  • – Höchstlaufzeit nur mit zwei Akkus und ohne Elektrobürste erreichbar — mit Bürste sind es 60 Minuten
  • – Behältervolumen mit 0,5 Litern unterdurchschnittlich für ein Gerät dieser Preisklasse
  • – Keine Saugleistungsangabe, weder in Air Watt noch in Pascal
  • – Teuerste Ersatzteilhaltung im Feld und mit 3,6 kg kein Leichtgewicht für Überkopfarbeit

Ohne belegte Angabe (2): Saugleistung, Saugdruck — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 3

Dyson Gen5detect Absolute

6,4von 10 Punkten

Höchste belegte Saugleistung des Vergleichs mit 280 Air Watt im Boost-Modus, größter Behälter (0,77 l) und ein Akku, den Dyson selbst als austauschbar bezeichnet. Der Preis ist zugleich der höchste im Feld. Weil dyson.de automatisierte Abrufe abweist, stammt jede Zahl aus der archivierten Fassung derselben Herstellerseite vom 12. Mai 2026 — nachprüfbar, aber eben eine Momentaufnahme.

Stärken

  • + 280 AW im Boost-Modus — höchster belegter Saugleistungswert des Vergleichs
  • + Größtes Behältervolumen im Feld mit 0,77 Litern
  • + Austauschbarer Akku, zweiter Akku im Zubehör-Shop erhältlich
  • + HEPA-Filtration des gesamten Geräts, 99,99 % laut Hersteller

Schwächen

  • – Höchster Preis im Vergleich (UVP 929 Euro), Farbvariante nur direkt bei Dyson
  • – Laufzeitangabe von 70 Minuten ohne Angabe der Bodendüse oder Leistungsstufe
  • – Mit 3,5 kg schwerer als die meisten Mitbewerber
  • – Herstellerseite blockiert automatisierte Abrufe — Beleg nur über die Archivfassung

Ohne belegte Angabe (1): Saugdruck — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 4

Rowenta X-Force Flex 15.60 (RH99F1)

6,2von 10 Punkten

Größter Staubbehälter unter den Geräten der Mittelklasse (0,9 l), 230 Air Watt und ein ausdrücklich herausnehmbarer Akku — für einen Preis, der deutlich unter den beiden Premium-Modellen liegt. Auffällig ist ein Widerspruch auf der Herstellerseite selbst: In der Kurzbeschreibung stehen 90 Minuten Laufzeit, im Fließtext zweimal 80 Minuten beziehungsweise „1h20 im Eco-Modus“. Wir werten den niedrigeren, zweifach genannten Wert.

Stärken

  • + 0,9 Liter Behältervolumen — größter Behälter des gesamten Vergleichsfelds
  • + 230 AW Saugleistung laut Hersteller, herausnehmbarer Akku mit 9 Zellen
  • + Mit 3,2 kg betriebsbereit das leichteste Gerät mit belegtem Gesamtgewicht
  • + Flex-Gelenk für das Saugen unter Möbeln ohne Bücken

Schwächen

  • – Widersprüchliche Laufzeitangaben auf derselben Seite (90 min in der Kurzbeschreibung, 80 min im Text)
  • – Die 80 Minuten gelten laut Hersteller für den Betrieb als Handstaubsauger im Eco-Modus
  • – Keine Ladezeit angegeben, kein HEPA-Filter deklariert (nur 99,9 % Partikelfilterung)

Ohne belegte Angabe (2): Ladezeit, Saugdruck — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 5

Tineco PURE ONE Station 5 Plus

5,9von 10 Punkten

Stielsauger mit Selbstentleerungsstation: Nach jedem Einsatz saugt die Station den Behälter leer und reinigt Bürste, Rohr und Filter mit. Der Gerätebehälter fasst dafür nur 0,45 Liter, der Stationsbehälter 2,5 Liter. Akku, Bürstwalze, Behälter und Filter sind laut Hersteller alle abnehmbar — Gewicht und Ladezeit nennt Tineco dagegen nirgends.

Stärken

  • + Selbstentleerende Station reinigt zusätzlich Bürste, Rohr und Filter
  • + 23,9 kPa Saugdruck und selbstreinigender HEPA-Filter laut Hersteller
  • + Akku, Bürstwalze, Staubbehälter und Filter ausdrücklich abnehmbar und wartbar
  • + 70 Minuten Laufzeitangabe zum Mittelklassepreis

Schwächen

  • – Weder Gewicht noch Ladezeit im Datenblatt — zwei Kernwerte fehlen komplett
  • – Nur 0,45 Liter im Gerät selbst; ohne Station wäre das der zweitkleinste Behälter des Felds
  • – Keine Air-Watt-Angabe, dafür eine dritte Zahl (175 W Saugleistung), die wieder etwas anderes misst
  • – Station braucht einen festen Stellplatz und läuft beim Absaugen hörbar

Ohne belegte Angabe (3): Gewicht (betriebsbereit), Ladezeit, Saugleistung — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 6

Bosch Unlimited 10

4,3von 10 Punkten

80 Minuten Höchstlaufzeit und HEPA-Filter bei 3,72 kg. Der Behälter ist mit 0,4 Litern klein — bei Akkusaugern die übliche Größenordnung, aber am unteren Ende.

Stärken

  • + 80 Minuten Höchstlaufzeit
  • + Deklarierter HEPA-Filter
  • + Wechselakku-System von Bosch

Schwächen

  • – 0,4 Liter Behälter
  • – 60 Minuten Ladezeit
  • – 3,72 kg — nicht das leichteste Gerät

Ohne belegte Angabe (3): Wechselakku, Saugleistung, Saugdruck — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 7

Bosch Unlimited 8 ProPower (BSS81POW1)

4,1von 10 Punkten

Das Gerät mit dem klarsten Akkukonzept und der kürzesten Laufzeit. Bosch führt den 18-Volt-Akku als Teil des Power-for-all-Systems: Er passt in Geräte anderer Hersteller derselben Allianz, und die Produktseite nennt die Zahl der austauschbaren Akkus ausdrücklich als technisches Merkmal. Dafür sind 35 Minuten Höchstlaufzeit der niedrigste Wert im Vergleich, und ein Behältervolumen gibt Bosch überhaupt nicht an.

Stärken

  • + Akku als 18-Volt-Systemakku deklariert, ausdrücklich austauschbar und geräteübergreifend nutzbar
  • + 10 Jahre Motorgarantie laut Herstellerangabe
  • + Cartridge-Filtersystem mit 99,9 % Filtration, waschbar
  • + Mit 3,3 kg im leichteren Drittel der Geräte mit belegtem Gesamtgewicht

Schwächen

  • – Kürzeste Laufzeitangabe des Vergleichs (35 Minuten) bei zugleich längster Ladezeit (5:30 h)
  • – Kein Behältervolumen im Datenblatt — der einzige Hersteller, der diese Grundangabe auslässt
  • – Weder Air-Watt- noch Pascal-Angabe, kein deklarierter HEPA-Filter

Ohne belegte Angabe (2): Saugleistung, Saugdruck — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 8

Shark PowerDetect Clean & Empty (IP3251EUT)

3,6von 10 Punkten

Zweites Gerät mit Selbstentleerungsstation, dazu das ausführlichste Spezifikationsfeld der Nicht-Premium-Klasse: Gewicht, Behältervolumen, Ladezeit, Reinigungspfadbreite und Akkuzahl stehen sauber gelistet. Genau dieses Feld zeigt aber auch die Schwächen — 0,28 Liter Behälter, 3,71 kg Gewicht und sechs Stunden Ladezeit sind jeweils der schlechteste Wert im Vergleich. Einen Wechselakku beschreibt Shark nicht, verkauft ihn aber für 119,99 Euro auf derselben Seite.

Stärken

  • + Vollständige Spezifikationsliste mit Gewicht, Behältervolumen, Ladezeit und Akkuzahl
  • + Basisstation entleert selbsttätig und bindet Staub und Gerüche
  • + Ersatzakku im Herstellershop gelistet (119,99 Euro), Variante mit Zweitakku erhältlich
  • + Anti-Allergen-Komplettversiegelung mit 99,9 % Rückhaltung laut Hersteller

Schwächen

  • – Kleinster Behälter (0,28 l), höchstes Gewicht (3,71 kg) und längste Ladezeit (6 h) des Felds
  • – Die 70 Minuten gelten ausdrücklich im Eco-Modus mit nicht motorisiertem Aufsatz
  • – Kein HEPA-Filter deklariert und keine Saugleistungsangabe in irgendeiner Einheit
  • – Produktseite beschreibt nicht, ob und wie der Akku vom Nutzer gewechselt wird

Ohne belegte Angabe (2): Saugleistung, Saugdruck — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 9

Xiaomi Vacuum Cleaner G20 Lite

3,0von 10 Punkten

Das Einsteigergerät des Vergleichs und zugleich das Lehrstück: Xiaomi bewirbt 18.000 Pa, nennt aber keinen Air-Watt-Wert, kein Gewicht, kein Behältervolumen, keine Ladezeit und auf der Produktseite auch keinen Preis. Der Akku heißt im Datenblatt „integrierter 2200-mAh-Akku“ — die einzige Formulierung im Feld, die keinen Wechsel in Aussicht stellt. Positiv fällt auf, dass Xiaomi als einziger Hersteller die Laufzeit im Standardmodus statt im Sparmodus angibt und dabei zwischen Düsenaufsätzen unterscheidet.

Stärken

  • + Einziger Hersteller im Feld, der die Laufzeit für den Standardmodus statt für den Sparmodus angibt
  • + Laufzeit getrennt nach Düsenaufsatz ausgewiesen (45 Minuten mit 2-in-1-Düse, 40 mit Elektrobürste)
  • + Fünfstufige Filtration mit 99,9 % bei 0,3 bis 10 µm, Prüfbericht nach IEC 62885-4 benannt

Schwächen

  • – Akku als „integriert“ bezeichnet — kein Hinweis auf einen Wechselakku, damit begrenzte Lebensdauer des ganzen Geräts
  • – Weder Gewicht noch Behältervolumen noch Ladezeit im Datenblatt
  • – Saugkraft nur als Pascal-Wert, gemessen im Turbomodus, der laut Hersteller 15 Minuten hält
  • – Kein Preis auf der Herstellerseite, deshalb keine Preis-Leistungs-Wertung möglich

Ohne belegte Angabe (2): Ladezeit, Saugleistung — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert

Woran Du gute Produkte selbst erkennst

Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.

Laufzeitangabe dem richtigen Aufsatz zuordnen

Worauf achten: In der Fußnote nachsehen, mit welchem Aufsatz und in welcher Leistungsstufe gemessen wurde: Handgerät ohne Bürste, Elektrobürste im Sparmodus oder Maximalstufe. Bei Geräten mit zwei Akkus prüfen, ob die Zahl für einen oder beide gilt.

Warum: Zwischen den Lesarten liegt beim selben Gerät ein Faktor vier — bei einem Modell im Vergleich stehen 120, 60 und 28 Minuten in derselben Tabelle. Wer die Werbezahl kauft, kauft die Maximalangabe und saugt mit der Minimalangabe.

Air Watt und Pascal nie gegeneinander rechnen

Worauf achten: Prüfen, in welcher Einheit der Hersteller die Saugkraft angibt. Air Watt beschreibt die nutzbare Saugleistung aus Unterdruck und Luftstrom, Pascal nur den Unterdruck bei abgedichteter Öffnung.

Warum: Die beiden Größen lassen sich nicht ineinander umrechnen, und Vergleichsportale stellen sie trotzdem regelmäßig in eine Spalte. Ein Gerät mit hoher Pascal-Zahl und schwachem Luftstrom hebt eine Münze an, transportiert aber wenig Staub durch das Rohr.

Wechselakku und Ersatzakkupreis vor dem Kauf nachschlagen

Worauf achten: Im Zubehörbereich des Herstellers suchen, ob für genau dieses Modell ein Ersatzakku gelistet ist, was er kostet und ob die Produktseite den Wechsel beschreibt. Formulierungen wie „integrierter Akku“ sind ein Warnsignal.

Warum: Der Akku bestimmt die Lebensdauer des ganzen Geräts. Ist kein Ersatz vorgesehen, ist ein funktionierender Sauger nach einigen Jahren Elektroschrott — und ein Ersatzakku kann ein Drittel des Kaufpreises kosten, was die Rechnung über acht Jahre verändert.

Filterangabe an der Norm messen, nicht an der Prozentzahl

Worauf achten: Steht „HEPA“ mit Normbezug (EN 1822) da, oder nur eine Prozentzahl? Wenn eine Prozentzahl genannt wird: Zu welcher Partikelgröße gehört sie — 0,1 µm, 0,3 µm oder ein Bereich bis 10 µm?

Warum: 99,9 Prozent bei 10 Mikrometern und 99,99 Prozent bei 0,1 Mikrometern sind völlig verschiedene Aussagen. Ohne die Partikelgröße ist die Prozentzahl eine Werbeangabe ohne Informationsgehalt.

Gewichtsangabe auf ihren Bezug prüfen

Worauf achten: Nachsehen, ob das angegebene Gewicht das betriebsbereite Gesamtgerät meint oder nur das Handteil ohne Saugrohr und Bodendüse. Beide Werte kursieren, oft ohne Kennzeichnung.

Warum: Der Unterschied beträgt rund 1,5 Kilogramm. Wer nach dem Handteilgewicht kauft, weil er viel über Kopf saugen will, hält beim Bodensaugen trotzdem das Doppelte in der Hand — und umgekehrt.

Verschleißteile und ihre Verfügbarkeit durchrechnen

Worauf achten: Preise für Filter, Bürstwalze und — bei Stationsgeräten — Staubbeutel oder Kartuschen im Ersatzteilshop des Herstellers nachschlagen und mit dem angegebenen Wechselintervall multiplizieren.

Warum: Bei Geräten mit Selbstentleerungsstation läuft ein dauerhafter Verbrauchskostenblock mit, der im Kaufpreis unsichtbar ist. Waschbare Filter senken diesen Posten deutlich, werden aber selten beworben.

Ratgeber zum Thema

Akku-Staubsauger kaufen: Laufzeit, Wechselakku und der Preis der Bequemlichkeit

Die beworbene Laufzeit gilt fast immer für die niedrigste Stufe mit der einfachen Bodendüse. Auf höchster Stufe oder mit Elektrobürste bleiben davon oft nur wenige Minuten — deshalb ist ein wechselbarer Akku bei größeren Wohnungen wichtiger als jede Leistungsangabe.

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Akku-Staubsauger: häufige Fragen

Air Watt oder Pascal — welche Angabe sagt mehr über die Saugkraft?

Air Watt, weil die Größe Unterdruck und Luftdurchsatz zusammen erfasst und damit die tatsächlich nutzbare Saugleistung beschreibt. Pascal misst nur den Unterdruck an der abgedichteten Düse — ein Wert, der hoch sein kann, während kaum Luft und damit kaum Staub durch das Rohr wandert. Umrechnen lassen sich beide nicht. In unserem Feld nennen drei von acht Herstellern Air Watt (150 bis 280 AW), drei geben einen Druckwert an (18 bis 23,9 kPa), zwei nennen gar nichts. Genau deshalb stehen bei uns zwei getrennte Spalten, und keine von beiden fließt in die Punktzahl ein.

Wie viele Air Watt braucht ein Akku-Staubsauger?

Eine belastbare Schwelle gibt es nicht, weil kein genormtes Verfahren vorschreibt, in welchem Modus gemessen wird — alle drei AW-Angaben in diesem Vergleich stammen aus dem jeweils stärksten Modus, den man im Alltag selten fährt. Zur Einordnung: Die Spanne reicht hier von 150 bis 280 Air Watt. Für Hartboden und Kurzflorteppich reicht das untere Ende problemlos; auf hochflorigem Teppich und bei Tierhaaren macht sich mehr Luftleistung bemerkbar, ebenso wie die Bauart der Bürstwalze, die in keiner Zahl auftaucht.

Warum weichen die Laufzeitangaben der Hersteller so stark voneinander ab?

Weil jeder unter anderen Bedingungen misst. Shark schreibt ausdrücklich dazu, dass die 70 Minuten im Eco-Modus mit nicht motorisiertem Aufsatz gelten. Miele beziffert gleich drei Werte: 120 Minuten auf Stufe 1 ohne Elektrobürste, 60 Minuten mit Elektrobürste und 28 Minuten auf Maximalstufe. Rowenta nennt auf derselben Seite einmal 90 und zweimal 80 Minuten. Xiaomi ist der einzige Hersteller im Feld, der den Standardmodus angibt und zusätzlich nach Düsenaufsatz trennt. Als Faustregel: Mit motorisierter Bodendüse und mittlerer Stufe bleibt von der beworbenen Zahl grob die Hälfte übrig.

Wie wichtig ist ein Wechselakku wirklich?

Er entscheidet, ob das Gerät ein Verschleißteil hat oder selbst eines ist. Lithium-Ionen-Zellen verlieren durch Ladezyklen und Alterung Kapazität; nach einigen Jahren fällt die Laufzeit spürbar ab. Lässt sich der Akku tauschen, kostet das einmal einen Ersatzakku, und der Sauger läuft weiter. Ist er fest verbaut, endet die Nutzungsdauer des kompletten Geräts mit den Zellen. Sieben der acht verglichenen Hersteller beschreiben den Akku als austauschbar, herausnehmbar oder abnehmbar; einer nennt ihn „integriert“.

Was kostet ein Ersatzakku für einen Akku-Staubsauger?

Das lässt sich in dieser Kategorie kaum vergleichen, weil nur ein Hersteller im Feld den Preis auf der Produktseite nennt: Shark listet den Ersatzakku für 119,99 Euro. Dyson verweist auf einen zweiten Akku im Zubehör-Shop, ohne Preis; die übrigen Hersteller schweigen auf der Produktseite dazu. Als Faustregel für die Kaufentscheidung: Ein Ersatzakku liegt häufig bei einem Viertel bis einem Drittel des Gerätepreises — wer plant, ihn einmal zu tauschen, sollte diesen Betrag in den Preisvergleich einrechnen.

Braucht ein Akku-Staubsauger einen HEPA-Filter?

Für die meisten Haushalte ist die Filterklasse zweitrangig, für Allergikerhaushalte nicht. Entscheidend ist weniger das Wort selbst als die Frage, ob das Gerät dicht ist: Ein guter Filter nützt wenig, wenn Luft an ihm vorbei nach außen entweicht. Deshalb ist die Formulierung „Filtration des gesamten Geräts“ oder „Komplettversiegelung“ aussagekräftiger als eine Prozentzahl. Vier der acht Geräte hier tragen eine HEPA-Angabe, vier nicht — was nicht heißt, dass deren Filter schlechter sind, sondern dass die Hersteller die genormte Aussage nicht treffen.

Lohnt sich eine Selbstentleerungsstation beim Stielsauger?

Sie löst ein anderes Problem als beim Saugroboter. Beim Roboter ersetzt die Station den Handgriff, den man sonst täglich machen müsste; beim Stielsauger steht man ohnehin daneben, das Entleeren dauert Sekunden. Ihr echter Vorteil ist der ausbleibende Staubkontakt beim Entleeren — relevant bei Hausstauballergie und Tierhaaren. Der Preis dafür: Aufpreis, ein Stellplatz mit Steckdose und laufende Kosten für Beutel oder Kartuschen. Nebenbei fällt der Behälter im Gerät kleiner aus als bei stationslosen Modellen.

Warum steht in eurer Tabelle so oft „k. A.“?

Weil wir nur eintragen, was der jeweilige Hersteller selbst veröffentlicht — jede Zahl trägt eine Quellen-URL, und was dort nicht steht, schätzen wir nicht aus Händlerlistings oder Testberichten zusammen. Fehlende Werte gehen mit 5,0 von 10 Punkten neutral in die Rechnung ein und bleiben sichtbar. Besonders auffällig sind die Lücken beim Gewicht, bei der Ladezeit und beim Behältervolumen: Ein Hersteller nennt sein Behältervolumen gar nicht, zwei nennen weder Gewicht noch Ladezeit, und den Geräuschpegel gibt genau einer von acht an.

Wie dieser Vergleich entstanden ist

Für die Kategorie Akku-Staubsauger haben wir 9 Produkte über 6 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Laufzeit (Höchstangabe) mit 26 von 100 Punkten, Preise sind Circa-Angaben mit Stand September 2026. Im Labor getestet haben wir nichts, und 17 fehlende Herstellerangaben stehen als „k. A.“ in der Tabelle, statt still ergänzt zu werden. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →

Schnelle Antworten zu Akku-Staubsauger

Eine Frage, eine belegte Antwort — für alle, die nicht die ganze Tabelle brauchen.

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