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Wäschetrockner (Wärmepumpe) Vergleich 2026

Stand: · 8 Produkte · 7 gewichtete Kriterien · kein Labortest

Wäschetrockner sind seit dem 1. Juli 2025 neu etikettiert: Die alte Skala mit A+++ ist weg, es gilt A bis G — und ein Gerät, das früher A+++ trug, steht heute oft bei C. Das macht jeden Vergleich mit älteren Angaben wertlos und erklärt, warum Prospekte so selten die Klasse nennen.

Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten

Wir vergleichen ausschließlich Wärmepumpentrockner und ausschließlich mit Zahlen aus dem EU-Produktregister EPREL, in das jeder Hersteller vor dem Verkauf rechtsverbindlich eintragen muss: Energieklasse, Stromverbrauch je Trocknungsgang, Geräusch, Kondensationseffizienz und Programmdauer. Wir trocknen nichts selbst — wir rechnen mit den Zahlen, die der Hersteller selbst hinterlegt hat, und legen die Gewichtung offen. Zwei Angaben stehen dabei im Mittelpunkt, die kaum ein Ratgeber erwähnt: die Kondensationsklasse, die darüber entscheidet, wie viel Feuchtigkeit im Raum landet statt im Tank — und das Kältemittel, das die Umweltbilanz des Geräts über Jahre bestimmt.

Die kurze Antwort

Haier HD90-A687U1

8,6von 10 · Platz 1 von 8

Erreicht als eines von drei Geräten im Feld die Energieklasse A und kombiniert das mit der besten Kondensationsklasse: 94 Prozent der Feuchtigkeit landen laut Register im Tank statt im Raum.

  • Bester Wert bei Energieeffizienzklasse
  • Bester Wert bei Stromverbrauch je Trocknungsgang

Nicht für jeden der richtige. Knapp dahinter liegt Bauknecht BT 97A WB mit 8,6 von 10 Punkten. Welches Kriterium für Dich zählt, klärt der Kaufberater weiter unten.

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Noch unentschlossen? Der Ratgeber Wäschetrockner kaufen: was die Bauart wirklich kostet erklärt ohne Modellnamen, welche Angabe das Ergebnis bestimmt und welche nur groß auf dem Karton steht.

Alle 8 Produkte im Punktevergleich

Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.

Wäschetrockner (Wärmepumpe): 8 Produkte, bewertet über 7 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
ProduktScorevon 10Energieeffizienzklasse (Skala A bis G)Gewicht 28/100Stromverbrauch je Trocknungsgangin kWhGewicht 24/100Kondensationseffizienzklasse (A bis D)Gewicht 16/100Geräuschemissionin dB(A)Gewicht 12/100KältemittelGewicht 10/100Fassungsvermögenin kgGewicht 6/100Dauer des Standardprogrammsin minGewicht 4/100KaufenAnzeigePartnerlinks
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Bauknecht BT 97A WB8,6A0,79A60R2909270Coolblue ›auch bei EURONICS
1 weiterer Händler
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Bosch WQB245B40 (Serie 8)6,8C1,1B61R2909195ALTERNATE ›auch bei Amazon
Samsung DV90DG52A0TE (DV5000D)5,6C1,05C64R134a9220Amazon ›

„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. Wie wir rechnen →

Die Kilowattstunden oben sagen wenig, solange sie nicht in Euro stehen. Über zehn Jahre ist der Unterschied zwischen zwei Geräten oft größer als beim Kaufpreis. Betriebskosten für Wäschetrockner (Wärmepumpe) ausrechnen →

Worauf kommt es Dir an?

Der Gesamtscore gewichtet 7 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.

  • Mir ist Energieeffizienzklasse am wichtigstenHaier HD90-A687U1A · Gesamt 8,6/10
  • Mir ist Stromverbrauch je Trocknungsgang am wichtigstenHaier HD90-A687U10,79 kWh · Gesamt 8,6/10
  • Mir ist Kondensationseffizienzklasse am wichtigstenHaier HD90-A687U1A · Gesamt 8,6/10
  • Mir ist Geräuschemission am wichtigstenHaier HD90-A687U160 dB(A) · Gesamt 8,6/10
  • Mir ist Dauer des Standardprogramms am wichtigstenBeko B5T68219174 min · Gesamt 7,5/10

Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.

Das Ergebnis in drei Sätzen

  • Stand September 2026 ist Haier HD90-A687U1 der Vergleichssieger unter 8 verglichenen Produkten der Kategorie Wäschetrockner (Wärmepumpe) — mit 8,6 von 10 Punkten aus 7 gewichteten Kriterien.
  • Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Energieeffizienzklasse (Skala A bis G) mit 28 von 100 Gewichtspunkten: Die Klasse ist der einzige Wert am Trockner, der nach einer für alle Hersteller verbindlichen Methode ermittelt und vor dem Verkauf amtlich registriert wird — sie ist damit die einzige Angabe, die zwischen Marken wirklich vergleichbar ist. Entscheidend beim Lesen ist die Skala: Seit dem 1. Juli 2025 reicht sie von A bis G, die Stufen A+ bis A+++ gibt es für Trockner nicht mehr. Ein heutiges C entspricht ungefähr dem, was früher als A++ verkauft wurde. Wer die Klasse ignoriert, kauft einen Verbrauch mit, der über die Lebensdauer eines Trockners leicht dreistellig wird — Trockner laufen seltener als Waschmaschinen, ziehen pro Gang aber deutlich mehr Strom.
  • Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.

Einordnung der Redaktion: Warum der Rechensieger nicht für jeden der richtige ist

  • Die drei Geräte der Klasse A — Haier HD90-A687U1, Bauknecht BT 97A WB und Samsung DV90DB8845GH — liegen bei Verbrauch und Lautstärke exakt gleichauf. Getrennt werden sie nur durch die Kondensationsklasse und die Programmdauer, und genau dort entscheidet sich, welcher der richtige ist: Haier und Bauknecht halten mit 94 Prozent mehr Feuchtigkeit aus dem Raum, Samsung braucht mit 285 Minuten am längsten. Wer den Trockner in einen fensterlosen Keller stellt, sollte die Kondensationsklasse ernster nehmen als unsere Gewichtung von 16 Prozent.
  • Der Beko B5T68219 steht in der Rechnung im Mittelfeld und ist trotzdem für viele die vernünftigere Wahl: Mit 174 Minuten braucht er anderthalb Stunden weniger als jedes A-Gerät und bleibt bei Klasse B. Unsere Gewichtung bildet das nicht ab, weil wir die Programmdauer bewusst nur mit 4 Prozent ansetzen. Wer an einem Samstag drei Ladungen durchbekommen will, dreht dieses Verhältnis zu Recht um.
  • Bosch und Siemens landen hinten, und das verdient eine Einordnung: Beide Geräte sind Klasse C und verbrauchen spürbar mehr Strom — daran ändert der Markenname nichts. Was unsere Tabelle nicht messen kann, ist das Servicenetz. Ersatzteilverfügbarkeit und ein Techniker, der in der Fläche erreichbar ist, tauchen in keiner unserer Spalten auf, sind aber bei einem Gerät mit Kältekreis über zehn Jahre ein echtes Argument.
  • Der Samsung DV90DG52A0TE steht bewusst im Feld, obwohl er die Rechnung nicht gewinnt: Er ist das einzige Gerät hier mit dem älteren Kältemittel R134a. Ohne ihn wäre die Spalte Kältemittel eine Spalte mit achtmal derselben Angabe — und damit wertlos. Mit ihm zeigt sie, dass es diesen Unterschied gibt und wonach man im Datenblatt suchen muss.
  • Was in diesem Vergleich fehlt, und warum: Miele ist im deutschen Handel prominent, taucht hier aber nicht auf — im Register erreicht kein Miele-Wärmepumpentrockner die Energieklasse A, und über unsere Handelsrecherche kam kein Miele-Modell mit belegbarem Registereintrag zurück. Ebenso fehlen Preise: Wir führen sie nicht in der Tabelle, weil das Partnerprogramm eine Aktualisierung mindestens alle 24 Stunden verlangt und ein eingefrorener Preis schlechter ist als gar keiner. Die Kaufwege führen deshalb zum aktuellen Angebot statt zu einer Zahl von gestern.
So haben wir gewichtet — alle 7 Kriterien mit Begründung
KriteriumGewichtMessungWarum kaufentscheidend
Energieeffizienzklasse (Skala A bis G)28/100A = 10 · B = 8.3 · C = 6.7 · D = 5 · E = 3.3 · F = 1.7 · G = 0 PunkteDie Klasse ist der einzige Wert am Trockner, der nach einer für alle Hersteller verbindlichen Methode ermittelt und vor dem Verkauf amtlich registriert wird — sie ist damit die einzige Angabe, die zwischen Marken wirklich vergleichbar ist. Entscheidend beim Lesen ist die Skala: Seit dem 1. Juli 2025 reicht sie von A bis G, die Stufen A+ bis A+++ gibt es für Trockner nicht mehr. Ein heutiges C entspricht ungefähr dem, was früher als A++ verkauft wurde. Wer die Klasse ignoriert, kauft einen Verbrauch mit, der über die Lebensdauer eines Trockners leicht dreistellig wird — Trockner laufen seltener als Waschmaschinen, ziehen pro Gang aber deutlich mehr Strom.
Stromverbrauch je Trocknungsgang24/100Skala 0,6–1,7 kWh, weniger ist besserDie Klasse fasst zusammen, dieser Wert beziffert. Er gilt für das Standardprogramm bei voller Beladung und ist die Zahl, aus der sich die Stromkosten direkt ausrechnen lassen — anders als bei der Klasse sieht man hier auch Unterschiede innerhalb derselben Stufe. In unserem Feld liegen zwischen sparsamstem und durstigstem Gerät 0,79 und 1,1 kWh je Gang, also gut 39 Prozent. Wer zweimal pro Woche trocknet, merkt das jedes Jahr auf der Rechnung; wer den Trockner nur im Winter für Handtücher nutzt, kaum. Genau deshalb steht dieser Wert neben der Klasse und nicht an ihrer Stelle.
Kondensationseffizienzklasse (A bis D)16/100A = 10 · B = 8.3 · C = 6.7 · D = 5 PunkteDiese Klasse sagt, welcher Anteil der aus der Wäsche geholten Feuchtigkeit tatsächlich im Behälter landet — und nicht als Wasserdampf im Aufstellraum. Sie steht auf jedem Label und wird trotzdem fast nie verglichen, obwohl sie über etwas entscheidet, das man täglich merkt: Ein Gerät der Klasse C gibt spürbar mehr Feuchtigkeit an die Luft ab als eines der Klasse A. In einem Keller ohne Fenster oder einer kleinen Wohnung ist das der Unterschied zwischen unproblematisch und regelmäßigem Lüften. Wer den Trockner in einen belüfteten Raum stellt, kann den Punkt getrost niedriger gewichten als wir.
Geräuschemission12/100Skala 55–70 dB(A), weniger ist besserDer registrierte Schallleistungspegel im Standardprogramm. Die Spanne wirkt klein, ist es aber nicht: Drei Dezibel entsprechen ungefähr einer Verdopplung der Schallleistung, unser Feld reicht von 60 bis 64 dB(A). Weil Wärmepumpentrockner lange laufen — in diesem Vergleich zwischen 174 und 285 Minuten — trifft der Unterschied nicht einen Moment, sondern einen halben Abend. Wer das Gerät in der Küche, im Flur oder in einer Wohnung mit dünnen Wänden betreibt, sollte den Wert ernster nehmen als jemand mit Trockner im Keller.
Kältemittel10/100R290 = 10 · R600a = 10 · R290 = 10 · R134a = 2 · R134A = 2 · 134A = 2 · R450A = 5 PunkteEine Wärmepumpe arbeitet mit Kältemittel, und welches drin ist, steht im Register — im Prospekt dagegen praktisch nie. Der Unterschied ist erheblich: Propan (R290) hat ein Treibhauspotenzial von 3, das ältere R134a eines von 1.430, beides nach Anhang I der EU-Verordnung über fluorierte Treibhausgase. Ein Gerät mit R134a ist deshalb nicht gefährlich oder schlecht, aber es trägt bei Leckage oder Entsorgung eine um Größenordnungen höhere Klimalast, und die europäische Regulierung drängt diese Stoffe schrittweise aus dem Markt — was Ersatzteile und Service über die Jahre eher verteuert. Der weit überwiegende Teil der heute registrierten Wärmepumpentrockner nutzt bereits R290.
Fassungsvermögen6/100Skala 7–11 kg, mehr ist besserDie Nennkapazität, auf die sich alle anderen Label-Werte beziehen — Verbrauch und Dauer gelten für die volle Trommel. Sie sollte zur Waschmaschine passen: Eine 9-Kilo-Maschine und ein 8-Kilo-Trockner bedeuten, dass jede volle Wäsche in zwei Trockengängen landet, und damit ist der sparsamere Trockner in der Praxis der teurere. Größer als nötig ist aber ebenso wenig sinnvoll, denn halb beladen verschenkt ein Gerät genau die Effizienz, für die es bezahlt wurde. Deshalb gewichten wir diesen Punkt niedrig: Er ist wichtig, aber er ist eine Passungsfrage und keine Qualitätsfrage.
Dauer des Standardprogramms4/100Skala 150–300 min, weniger ist besserDie registrierte Laufzeit des Programms, für das auch der Verbrauch gilt. Sie ist der ehrlichste Preis der Effizienz: Eine Wärmepumpe spart Strom, indem sie mit niedrigerer Temperatur und dafür länger arbeitet — in diesem Vergleich brauchen die drei A-Geräte zwischen 265 und 285 Minuten, die sparsameren Geräte der Klasse B und C teils unter 180. Wir gewichten den Punkt bewusst gering, weil die meisten Menschen abends anstellen und morgens ausräumen. Wer den Trockner mehrfach am Tag hintereinander braucht, sollte ihn deutlich höher gewichten als wir.

Die 7 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für Wäschetrockner (Wärmepumpe) redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →

Trockner-Bauarten: was die Wärmepumpe besser kann — und was nicht

Alle acht Geräte dieses Vergleichs sind Wärmepumpentrockner. Das ist heute die Standardbauform, und zwar aus einem sachlichen Grund: Die anderen Bauarten schaffen die Anforderungen der aktuellen Ökodesign-Vorgaben kaum noch. Trotzdem gibt es Situationen, in denen eine andere Bauart die richtige ist — jede hat einen Nachteil, und der steht selten im Prospekt.

VarianteTypisch gewählt fürEinordnung
WärmepumpentrocknerDer Normalfall — Wohnung, Keller, Hauswirtschaftsraum, überall ohne WandöffnungArbeitet mit einem geschlossenen Kältekreis und trocknet bei niedriger Temperatur, was Strom spart und die Wäsche schont. Der Nachteil ist die Zeit: In diesem Vergleich braucht kein Gerät unter 174 Minuten, die sparsamsten liegen bei über vier Stunden. Dazu kommt ein Flusensieb, das nach fast jedem Gang gereinigt werden will, und ein Wärmetauscher, der bei vielen Geräten regelmäßig gespült werden muss — sonst sinkt die Leistung, ohne dass eine Meldung erscheint.
Kondenstrockner ohne WärmepumpeWer selten trocknet und beim Kaufpreis sparen willGleiches Prinzip beim Wasserauffangen, aber mit elektrischer Heizung statt Kältekreis. Deutlich günstiger in der Anschaffung und meist schneller. Der Nachteil ist der Verbrauch: Solche Geräte liegen typischerweise mehrere Klassen schlechter, und weil sie die Abwärme in den Aufstellraum abgeben, heizen sie den Raum im Sommer spürbar auf. Bei häufiger Nutzung ist der niedrigere Kaufpreis nach wenigen Jahren aufgebraucht.
AblufttrocknerNur mit vorhandener Wandöffnung oder FensterdurchführungBläst die feuchte Luft nach draußen und ist damit technisch die einfachste Lösung. Der Nachteil ist doppelt: Er braucht eine Öffnung nach außen, die in Mietwohnungen selten vorhanden ist, und er befördert im Winter geheizte Raumluft ins Freie — der Verbrauch, den er auf dem eigenen Etikett nicht zeigt, taucht auf der Heizkostenabrechnung wieder auf.
Waschtrockner (Kombigerät)Kleine Wohnungen, in denen nur ein Stellplatz vorhanden istWäscht und trocknet in einer Trommel und löst damit ein echtes Platzproblem. Der Nachteil ist grundsätzlich: Die Trocknerkapazität liegt fast immer deutlich unter der Waschkapazität, eine volle Wäsche muss also zum Trocknen geteilt werden. Dazu ist beides gleichzeitig nicht möglich, und geht die Maschine kaputt, fehlen beide Funktionen.

Einordnungswerte

Zur Einordnung der Tabellenwerte — was die Registerzahlen dieser acht Geräte im Alltag bedeuten. Alles, was wir selbst gerechnet haben, ist ausdrücklich als eigene Rechnung gekennzeichnet und beruht auf offengelegten Annahmen.

Spanne beim Stromverbrauch im Vergleichsfeld

0,79 bis 1,10 kWh je Trocknungsgang

Registrierte Herstellerangaben für das Standardprogramm bei voller Beladung. Zwischen sparsamstem und durstigstem Gerät liegen rund 39 Prozent — bei Geräten, die auf dem Etikett zwei Klassen auseinanderliegen (A und C).

Stromkosten pro Jahr bei 160 Trocknungsgängen

ca. 44 bis 62 Euro

Eigene Rechnung, keine Herstellerangabe: Verbrauch je Gang × 160 Gänge × 0,35 Euro je kWh. 160 Gänge entsprechen etwa dreimal pro Woche. Wer seltener trocknet, verschiebt beide Werte proportional nach unten — und mit ihnen den Vorsprung des sparsameren Geräts.

Mehrkosten des durstigsten Geräts über zehn Jahre

ca. 180 Euro

Eigene Rechnung auf derselben Grundlage. Die Zahl ist der ehrliche Maßstab für die Frage, ob sich ein Aufpreis für Klasse A lohnt: Liegt er deutlich darüber, rechnet er sich über den Strom allein nicht — dann müssen Kondensationsklasse, Lautstärke oder Langlebigkeit den Ausschlag geben.

Zeitaufschlag der Energieklasse A

rund 90 Minuten je Gang

Eigene Gegenüberstellung der registrierten Programmdauern: Die drei A-Geräte brauchen 265 bis 285 Minuten, der schnellste Trockner im Feld 174. Das ist der Preis der Effizienz und der wichtigste Grund, warum die Rechnung allein nicht entscheiden sollte.

Kondensationseffizienz im Feld

87 bis 94 Prozent

Registrierte Angabe. Die Differenz von sieben Prozentpunkten klingt klein, betrifft aber genau die Feuchtigkeit, die statt im Tank im Aufstellraum landet — in einem Kellerraum ohne Fenster ist das der spürbarste Unterschied dieser Tabelle.

Quelle: https://eprel.ec.europa.eu/screen/home

Die Produkte im Detail

Platz 1Vergleichssieger

Haier HD90-A687U1

8,6von 10 Punkten

Erreicht als eines von drei Geräten im Feld die Energieklasse A und kombiniert das mit der besten Kondensationsklasse: 94 Prozent der Feuchtigkeit landen laut Register im Tank statt im Raum. Der Preis dafür steht in derselben Zeile — 265 Minuten Standardprogramm. Im Register steht zudem die beste Reparierbarkeitsklasse A (Index 9,4). Einen Circa-Preis führen wir hier bewusst nicht, weil er sich täglich ändert.

Stärken

  • + Energieklasse A bei 0,79 kWh je Trocknungsgang
  • + Kondensationsklasse A (94 %) — höchster Wert im Vergleichsfeld
  • + Propan (R290) als Kältemittel, Treibhauspotenzial 3 statt 1.430
  • + Reparierbarkeitsklasse A (Index 9,4) — beste Stufe der Skala

Schwächen

  • – 265 Minuten Standardprogramm — über anderthalb Stunden länger als die schnellsten Geräte hier
  • – 60 dB(A) sind kein Spitzenwert; leiser wird es in dieser Klasse aber kaum

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Belege: Quelle je Wert
Platz 2

Bauknecht BT 97A WB

8,6von 10 Punkten

Punktgleich mit dem Haier bei Energieklasse, Verbrauch und Kondensationsklasse — ein zweites A-Gerät mit 94 Prozent Kondensationseffizienz und Propan als Kältemittel. Mit 270 Minuten läuft es fünf Minuten länger, was in der Praxis niemand merkt. Was fehlt: Auch hier keine Angabe zur Reparierbarkeit im Register.

Stärken

  • + Energieklasse A bei 0,79 kWh je Trocknungsgang
  • + Kondensationsklasse A (94 %) — hält die Feuchtigkeit aus dem Aufstellraum
  • + Propan (R290), 9 kg Fassungsvermögen

Schwächen

  • – 270 Minuten Standardprogramm — das langsamste Drittel des Felds
  • – Bauknecht ist im deutschen Handel schwächer vertreten als Bosch oder Siemens; Service und Zubehör sind seltener um die Ecke

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Belege: Quelle je Wert
Platz 3

Samsung DV90DB8845GH

8,3von 10 Punkten

Das dritte A-Gerät im Feld, gleichauf bei Verbrauch und Geräusch, aber eine Stufe darunter bei der Kondensationseffizienz: Klasse B mit 88 Prozent. Mit 285 Minuten ist es zugleich das langsamste Gerät des Vergleichs. Was fehlt: keine Reparierbarkeitsangabe im Register.

Stärken

  • + Energieklasse A bei 0,79 kWh je Trocknungsgang
  • + 60 dB(A) — zusammen mit den anderen A-Geräten der leiseste Wert hier
  • + Propan (R290), 9 kg Fassungsvermögen

Schwächen

  • – 285 Minuten Standardprogramm — der längste Wert im Feld
  • – Kondensationsklasse nur B (88 %), gibt mehr Feuchtigkeit an den Raum ab als die beiden A-Geräte

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Belege: Quelle je Wert
Platz 4

Beko B5T68219

7,5von 10 Punkten

Das schnellste Gerät des Vergleichs: 174 Minuten, also gut anderthalb Stunden weniger als die A-Geräte, bei immer noch Klasse B und 0,85 kWh. Bezahlt wird das mit 64 dB(A) — dem lautesten Wert hier — und Kondensationsklasse B. Für alle, die mehrere Ladungen an einem Tag durchbekommen müssen, ist das der bessere Kompromiss als eine Stufe mehr Effizienz.

Stärken

  • + 174 Minuten Standardprogramm — mit Abstand das schnellste Gerät im Feld
  • + Energieklasse B bei 0,85 kWh je Trocknungsgang
  • + Propan (R290) als Kältemittel

Schwächen

  • – 64 dB(A) — der lauteste Wert dieses Vergleichs
  • – 8 kg Fassungsvermögen und Kondensationsklasse B

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Belege: Quelle je Wert
LG RT80X7B — Produktbild
Platz 5

LG RT80X7B

7,4von 10 Punkten

Der Ausgleich zwischen den beiden Lagern: Klasse B mit 0,85 kWh, dabei 91 Prozent Kondensationseffizienz und mit 253 Minuten spürbar schneller als jedes A-Gerät hier. Wer keine Klasse A braucht, aber die Feuchtigkeit nicht im Raum haben will, findet hier den Mittelweg. Was fehlt: 62 dB(A) sind zwei Dezibel lauter als die A-Geräte, und mit 8 kg passt er nicht zu einer 9-Kilo-Waschmaschine.

Produktbild: ALTERNATE

Stärken

  • + Kondensationseffizienz 91 % — bester Wert unterhalb der A-Klasse
  • + 253 Minuten: schneller als alle drei A-Geräte des Vergleichs
  • + Propan (R290) als Kältemittel

Schwächen

  • – 8 kg Fassungsvermögen — passt nicht zu einer 9-Kilo-Waschmaschine
  • – 62 dB(A), also lauter als die A-Geräte im Feld

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Belege: Quelle je Wert
Platz 6

Siemens WQ35G2D00

6,9von 10 Punkten

Klasse C mit 1,02 kWh, dafür 179 Minuten und mit 61 dB(A) leiser als die schnelleren Konkurrenten. Der klassische Fall des soliden Mittelfelds von einer Marke mit dichtem Servicenetz in Deutschland — die Rechnung stellt ihn hinten ein, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen taucht in keiner unserer Spalten auf.

Stärken

  • + 179 Minuten Standardprogramm bei 61 dB(A) — schnell und vergleichsweise leise
  • + Propan (R290) als Kältemittel
  • + Dichtes Servicenetz und breite Ersatzteilversorgung in Deutschland

Schwächen

  • – Energieklasse C und 1,02 kWh je Gang — rund 29 Prozent mehr Strom als die A-Geräte
  • – 8 kg Fassungsvermögen

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Belege: Quelle je Wert
Platz 7

Bosch WQB245B40 (Serie 8)

6,8von 10 Punkten

Bosch stellt hier ein 9-Kilo-Gerät der Klasse C mit 1,1 kWh, 61 dB(A) und 195 Minuten. In der Rechnung landet es hinten, weil es beim Verbrauch nicht mithält; im Regal steht es weit vorn, weil Bosch im deutschen Handel omnipräsent ist. Was fehlt: eine Reparierbarkeitsklasse im Register.

Stärken

  • + 9 kg Fassungsvermögen bei 195 Minuten Programmdauer
  • + 61 dB(A) — leiser als die meisten schnellen Geräte hier
  • + Propan (R290) als Kältemittel

Schwächen

  • – Energieklasse C und 1,1 kWh je Gang — der höchste Verbrauch in diesem Vergleich
  • – Kondensationsklasse B

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Belege: Quelle je Wert
Platz 8

Samsung DV90DG52A0TE (DV5000D)

5,6von 10 Punkten

Steht hier als einziges Gerät mit dem älteren Kältemittel R134a — und genau deshalb im Feld: An ihm lässt sich der Unterschied zeigen, den sonst niemand erwähnt. Ansonsten Klasse C mit 1,05 kWh, 220 Minuten und der schwächsten Kondensationsklasse des Vergleichs. Was fehlt: keine Reparierbarkeitsangabe im Register.

Stärken

  • + 9 kg Fassungsvermögen bei 220 Minuten Programmdauer
  • + Weit verbreitetes Modell mit guter Verfügbarkeit im deutschen Handel
  • + Energieklasse C — im heutigen Maßstab solides Mittelfeld

Schwächen

  • – R134a als Kältemittel: Treibhauspotenzial 1.430 statt 3 bei Propan
  • – Kondensationsklasse C (87 %) — der schwächste Wert im Feld; mehr Feuchtigkeit bleibt im Raum
  • – 64 dB(A), gemeinsam mit dem Beko der lauteste Wert hier

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Belege: Quelle je Wert

Woran Du gute Produkte selbst erkennst

Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.

Die Energieklasse immer mit der Skala lesen

Worauf achten: Auf dem Label steht die Klasse zusammen mit dem Spektrum A bis G. Findet sich in einer Anzeige noch „A+++“, stammt die Angabe aus der alten Skala und beschreibt keinen heute etikettierten Trockner.

Warum: Die Trocknerskala wurde zum 1. Juli 2025 zurückgesetzt, damit oben wieder Luft ist. Ein heutiges C entspricht ungefähr dem früheren A++. Wer beide Angaben nebeneinander sieht und für vergleichbar hält, kauft das schlechtere Gerät mit dem längeren Namen — und Händler, die Restbestände abverkaufen, nutzen genau diese Verwechslung.

Kondensationsklasse suchen, nicht nur die Energieklasse

Worauf achten: Auf dem Label und im EU-Datenblatt steht eine zweite Klasse von A bis G: die Kondensationseffizienz, oft mit Prozentwert.

Warum: Sie sagt, wie viel Feuchtigkeit tatsächlich im Behälter ankommt statt in der Raumluft. Zwei Geräte mit identischer Energieklasse können hier eine ganze Stufe auseinanderliegen. In einem Waschkeller ohne Fenster entscheidet dieser Wert darüber, ob man zusätzlich lüften oder entfeuchten muss — und das kostet die eingesparte Energie wieder.

Kältemittel im EU-Produktdatenblatt nachsehen

Worauf achten: Im Registereintrag steht die Bezeichnung des Kältemittels, meist R290 (Propan) oder R134a.

Warum: Propan hat ein Treibhauspotenzial von 3, R134a eines von 1.430. Im Prospekt taucht die Angabe fast nie auf, im Register muss sie stehen. Neben der Umweltfrage ist sie ein Hinweis auf das Alter der Konstruktion: Die europäische Regulierung drängt hoch belastende Kältemittel schrittweise aus dem Markt.

Fassungsvermögen an der eigenen Waschmaschine ausrichten

Worauf achten: Die Nennkapazität in Kilogramm, und zwar im direkten Vergleich mit der Waschmaschine, die schon dasteht.

Warum: Alle Label-Werte gelten für die volle Trommel. Ein 8-Kilo-Trockner neben einer 9-Kilo-Waschmaschine bedeutet, dass jede volle Wäsche zweimal getrocknet wird — dann ist das sparsamere Gerät auf dem Papier das teurere in der Praxis. Größer als nötig ist ebenso falsch, weil halb beladene Geräte ihre Effizienz verschenken.

Auf den Wärmetauscher und seine Reinigung achten

Worauf achten: In der Bedienungsanleitung, ob der Wärmetauscher selbstreinigend ist oder von Hand gespült werden muss — die Angabe steht nie auf dem Label.

Warum: Ein zugesetzter Wärmetauscher senkt die Leistung schleichend, ohne dass eine Fehlermeldung erscheint: Die Wäsche braucht länger und der Verbrauch steigt über den registrierten Wert. Geräte ohne Selbstreinigung sind nicht schlechter, verlangen aber eine Routine, die man vor dem Kauf kennen sollte.

Garantiedauer im Register gegenlesen

Worauf achten: Der Registereintrag nennt die vom Hersteller zugesagte Garantiedauer in Monaten.

Warum: Alle acht Geräte dieses Vergleichs stehen dort bei 24 Monaten — das ist der gesetzliche Rahmen und kein Qualitätsmerkmal. Wo ein Hersteller mehr zusagt, steht es dort ebenfalls, und wo Werbung eine längere Garantie verspricht, die im Register fehlt, ist die Zusage meist an eine Registrierung oder einen Aufpreis gebunden.

Ratgeber zum Thema

Wäschetrockner kaufen: was die Bauart wirklich kostet

Im EU-Produktregister EPREL verbraucht ein Wärmepumpentrockner mit 8 bis 9 Kilogramm Fassungsvermögen im Mittel 1,10 Kilowattstunden je Trocknungsgang, ein Kondenstrockner ohne Wärmepumpe 3,07 und ein Ablufttrockner 3,21. Bei 160 Trocknungsgängen im Jahr und einem angenommenen Strompreis von 0,35 Euro je Kilowattstunde sind das über zwölf Jahre rund 740 Euro gegenüber rund 2.060 beziehungsweise 2.160 Euro.

Ratgeber lesen →

Zwei davon direkt gegeneinander

Wer bereits zwei Geräte in der engeren Wahl hat, findet hier den direkten Vergleich — mit den Kriterien, in denen sie sich entscheidend unterscheiden.

Wäschetrockner (Wärmepumpe): häufige Fragen

Warum sind heute so wenige Trockner Energieklasse A?

Weil die Skala zum 1. Juli 2025 zurückgesetzt wurde. Vorher war A+++ die Spitze und weit verbreitet; heute gilt A bis G, und A ist bewusst so streng gesetzt, dass es kaum ein Gerät erreicht. Von den mehreren tausend Wärmepumpentrocknern im EU-Register schafft nur ein kleiner Teil die Klasse A. Ein Gerät der Klasse C ist deshalb kein schlechtes Gerät, sondern das, was früher als sehr sparsam verkauft wurde.

Lohnt sich der Aufpreis für Energieklasse A?

Das lässt sich ausrechnen. Zwischen dem sparsamsten und dem durstigsten Gerät dieses Vergleichs liegen 0,31 kWh je Trocknungsgang. Bei 160 Gängen im Jahr und 0,35 Euro je Kilowattstunde sind das rund 18 Euro Unterschied pro Jahr, über zehn Jahre etwa 180 Euro — unsere eigene Rechnung, keine Herstellerangabe. Liegt der Aufpreis deutlich darüber, rechnet er sich über den Strom allein nicht. Dann muss ein anderer Vorteil den Ausschlag geben, etwa die bessere Kondensationsklasse oder die geringere Lautstärke.

Warum brauchen die sparsamsten Trockner am längsten?

Weil das genau der Mechanismus ist, mit dem eine Wärmepumpe spart: Sie arbeitet mit niedrigerer Temperatur und dafür längerer Laufzeit. In diesem Vergleich brauchen die drei Geräte der Klasse A zwischen 265 und 285 Minuten, das schnellste Gerät der Klasse B nur 174. Wer abends anstellt und morgens ausräumt, merkt davon nichts. Wer mehrere Ladungen an einem Tag durchbekommen muss, sollte die Programmdauer höher gewichten als wir es tun.

Was bedeutet die Kondensationsklasse?

Sie gibt an, welcher Anteil der aus der Wäsche entzogenen Feuchtigkeit im Auffangbehälter landet — der Rest geht als Wasserdampf in die Raumluft. Klasse A steht in unserem Feld für 94 Prozent, Klasse C für 87 Prozent. Der Unterschied klingt gering, betrifft aber genau die Feuchtigkeit, die man sonst weglüften muss. In einem Keller ohne Fenster oder einer kleinen Wohnung ist das der Wert, den man am deutlichsten spürt, und er steht in keinem Prospekt.

R290 oder R134a — spielt das Kältemittel eine Rolle?

Für die Trockenleistung nicht, für die Umweltbilanz sehr. Propan (R290) hat ein Treibhauspotenzial von 3, R134a eines von 1.430, jeweils nach Anhang I der EU-Verordnung über fluorierte Treibhausgase. Beide Geräte sind im Betrieb sicher und zugelassen. Der überwiegende Teil der heute registrierten Wärmepumpentrockner nutzt bereits Propan; ein Gerät mit R134a ist meist eine ältere Konstruktion. Da die europäische Regulierung diese Stoffe schrittweise zurückdrängt, kann sich das über die Jahre auch bei Service und Ersatzteilen bemerkbar machen.

Wie viel Strom verbraucht ein Wärmepumpentrockner im Jahr?

Das hängt vor allem davon ab, wie oft er läuft. Mit den registrierten Werten dieses Vergleichs und 160 Trocknungsgängen im Jahr kommt man auf etwa 126 bis 176 Kilowattstunden, also grob 44 bis 62 Euro bei 0,35 Euro je Kilowattstunde. Das ist unsere eigene Rechnung auf Basis der Herstellerangaben für volle Beladung. Wer halb beladen trocknet, verbraucht pro Kilogramm Wäsche deutlich mehr, als die Tabelle vermuten lässt.

Wo darf ein Wärmepumpentrockner stehen?

Anders als ein Ablufttrockner braucht er keine Wandöffnung und ist damit auch in Mietwohnungen frei aufstellbar. Zwei Dinge sollte man trotzdem bedenken: Er gibt Feuchtigkeit an die Raumluft ab, je nach Kondensationsklasse mehr oder weniger — in fensterlosen Räumen ist das relevant. Und er braucht Luft zum Ansaugen; steht er eingebaut ohne Abstand, sinkt die Leistung. Die konkreten Mindestabstände nennt die Anleitung des jeweiligen Geräts.

Testet ihr die Geräte selbst?

Nein. Wir trocknen keine Wäsche und betreiben kein Labor. Alle Werte in diesem Vergleich stammen aus dem EU-Produktregister EPREL, in das jeder Hersteller vor dem Verkauf rechtsverbindlich eintragen muss; jede Zahl in der Tabelle ist mit dem Registereintrag des jeweiligen Geräts verlinkt und maschinell dagegen geprüft. Was wir beitragen, ist die Auswahl der Kriterien und ihre Gewichtung — und die steht offen auf dieser Seite, damit jeder sie anders setzen kann. Wer ein echtes Prüfurteil sucht, ist bei Stiftung Warentest richtig.

Wie dieser Vergleich entstanden ist

Für die Kategorie Wäschetrockner (Wärmepumpe) haben wir 8 Produkte über 7 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Energieeffizienzklasse (Skala A bis G) mit 28 von 100 Punkten, auf Preisangaben haben wir mangels belastbarer Daten verzichtet. Im Labor getestet haben wir nichts, und jeder einzelne Wert trägt eine nachprüfbare Quelle. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →

Schnelle Antworten zu Wäschetrockner (Wärmepumpe)

Eine Frage, eine belegte Antwort — für alle, die nicht die ganze Tabelle brauchen.

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