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Kühl-Gefrier-Kombinationen Vergleich 2026

Stand: · 15 Produkte · 5 gewichtete Kriterien + 1 nur zur Information · kein Labortest

Der Kauf scheitert in dieser Kategorie fast immer an derselben Zahl: dem Gesamtvolumen.

Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten

„330 Liter“ klingt nach einer Aussage, ist aber keine — ein Gerät mit 250 Litern Kühlteil und 80 Litern Gefrierteil und eines mit 130 zu 200 Litern tragen dieselbe Zahl und lösen völlig verschiedene Probleme. Wir führen Kühl- und Gefrierteil deshalb konsequent getrennt und addieren sie nirgends. Die zweite Schwierigkeit ist die Datenlage: Von acht angefragten Herstellern liefert praktisch nur der BSH-Konzern (Bosch, Siemens) seine Datenblattwerte als lesbaren Text aus; AEG, Beko, Bauknecht und Miele blocken den Abruf ihrer eigenen Produktseiten, Samsung, LG und Liebherr laden die Werte nachträglich per Skript oder veröffentlichen nur eine Handvoll. Was Sie hier sehen, ist deshalb ein ehrliches Bild einer schlechten Datenlage — mit „k. A.“ überall dort, wo der Hersteller schweigt, und ohne eine einzige Zahl, die wir nicht auf seiner eigenen Seite gelesen haben. Getestet haben wir nichts: Wir rechnen mit offengelegten Gewichten aus Herstellerangaben, mehr nicht. Vor allem anderen steht allerdings die Bauform: Freistehende 60-cm-Geräte, breite Side-by-Side- und mehrtürige Modelle und Einbaukombinationen lösen verschiedene Raumprobleme und liegen beim Kühlteil zwischen 184 und 405 Litern — deshalb rechnen wir je Bauform einen eigenen Vergleichssieger aus, und deshalb wählen Sie über der Tabelle zuerst aus, was überhaupt an Ihren Platz passt. Wer gar nicht einfrieren will, ist mit einem reinen Kühlschrank besser bedient (/vergleich/kuehlschraenke); wer viel einfriert, kombiniert ihn mit einem eigenen Gefrierschrank (/vergleich/gefrierschraenke) — beides bringt mehr Volumen pro Euro als jede Kombination.

Die kurze Antwort

Bosch Serie 6 KGN39AIAU

7,3von 10 · Platz 1 von 15

Der Serie 6 KGN39AIAU ist die aktuelle, lieferbare Ausführung der KGN39-Reihe — Energieklasse A, 29 dB und NoFrost, per Bosch-Produktseite belegt (Vorgänger KGN39AIAT: ausgelaufen, wertgleich).

  • Bester Wert bei Energieeffizienzklasse
  • Bester Wert bei Geräuschwert

Nicht für jeden der richtige. Knapp dahinter liegt Siemens KF96NAXEA mit 7,1 von 10 Punkten. Welches Kriterium für Dich zählt, klärt der Kaufberater weiter unten.

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Noch unentschlossen? Der Ratgeber Kühl-Gefrier-Kombination kaufen: die Aufteilung entscheidet, nicht die Gesamtzahl erklärt ohne Modellnamen, welche Angabe das Ergebnis bestimmt und welche nur groß auf dem Karton steht.

Alle 15 Produkte im Punktevergleich

Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.

Bauform
Warum die Bauform den Vergleich verändert

Die Bauform ist die erste Entscheidung, weil sie den Raum betrifft und nicht die Qualität: Ein freistehendes 60-cm-Gerät passt in jede Küchenzeile, ein 90-cm-Gerät braucht einen eigenen Platz und liefert dafür fast doppelt so viel Kühlraum, ein Einbaugerät verschwindet hinter der Front und ist an die Nischenhöhe gebunden. Innerhalb jeder Bauform gelten dieselben Kriterien und dieselben Gewichte — die Rechnung wird nur getrennt ausgewertet, damit ein 405-Liter-Gerät nicht gegen eine 184-Liter-Einbaukombination antritt.

Kühl-Gefrier-Kombinationen: 15 Produkte, bewertet über 5 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
ProduktScorevon 10Energieeffizienzklasse (Skala A bis G)Gewicht 30/100Nutzinhalt Kühlteilin lGewicht 20/100Nutzinhalt Gefrierteilin lGewicht 20/100Geräuschwertin dB(A)Gewicht 15/100NoFrost (kein Abtauen nötig)Gewicht 15/100Höhein mmGewicht 0/100Preisca., Stand September 2026KaufenAnzeigePartnerlinks
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„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. „Direkt bei …“ ist unvergütet. Wie wir rechnen →

Worauf kommt es Dir an?

Der Gesamtscore gewichtet 5 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.

Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.

Das Ergebnis in fünf Sätzen

  • Stand September 2026 ist Bosch Serie 6 KGN39AIAU der Vergleichssieger unter 15 verglichenen Produkten der Kategorie Kühl-Gefrier-Kombinationen — mit 7,3 von 10 Punkten aus 5 gewichteten Kriterien.
  • Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Energieeffizienzklasse (Skala A bis G) mit 30 von 100 Gewichtspunkten: Ein Kühlschrank ist das einzige Gerät im Haushalt, das nie ausgeschaltet wird — die Effizienzklasse entscheidet deshalb über einen Kostenblock, der zehn bis fünfzehn Jahre lang jeden Tag mitläuft und den kein Kaufpreisvergleich zeigt. Entscheidend ist, die Klasse immer zusammen mit dem Spektrum zu lesen: Seit März 2021 gilt die Skala von A bis G ohne Plus-Zeichen, und sie wurde bewusst so streng neu geeicht, dass A zunächst fast leer blieb — ein Gerät der Klasse E ist heute nicht die zweitschlechteste Ware am Markt, sondern eher solide Mittelklasse, und ein Gerät der Klasse A ist die Ausnahme. Wer die alte Skala im Kopf hat und „A+++“ mit dem heutigen A vergleicht, vergleicht zwei verschiedene Maßstäbe. Wir gewichten die Klasse am höchsten, weil sie als einziger Wert dieses Vergleichs bereits auf den Nutzinhalt normiert ist: Ein großes Gerät bekommt seine Klasse nicht geschenkt, nur weil es mehr Liter zu kühlen hat.
  • Preis-Leistungs-Sieger ist Bosch Serie 6 KGN39AIAU mit 7,3 von 10 Punkten bei einem Preis von ca. 1.499 € (Stand September 2026) — mechanisch ermittelt als bestes Verhältnis von Punktzahl zu Preis.
  • Für 1 der 15 Produkte fehlt mindestens eine Herstellerangabe (insgesamt 1 Wert); fehlende Werte gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein und stehen in der Tabelle sichtbar als „k. A.“.
  • Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.

Einordnung der Redaktion: Warum der Rechensieger nicht für jeden der richtige ist

  • Der Rechensieger ist zurück im Regal: Die KGN39-Reihe von Bosch führt das Feld mit 7,3 Punkten an — die frühere Variante KGN39AIAT war ausgelaufen, die aktuelle Ausführung Serie 6 KGN39AIAU ist wertgleich (Energieklasse A, 260 + 103 Liter, 29 dB, NoFrost) und direkt bei Bosch lieferbar (1.499 €, Stand 30.08.2026). Die Lehre steht mittlerweile als Regel in unserer Prüfroutine: Wenn eine Variante ausläuft, wird erst die Serie nach dem Nachfolger durchsucht, bevor ein Gerät aus der Wertung fällt.
  • Wichtiger als der Gesamtsieger sind die drei Sieger je Bauform, denn zwischen den Bauformen entscheidet der Raum und nicht die Punktzahl. Freistehend führt rechnerisch das Bosch Serie 6 KGN39AIAT — das aber, siehe oben, nicht mehr lieferbar ist; unter den breiten Geräten das Siemens KF96NAXEA (405 l Kühlteil, 200 l Gefrierteil, 38 dB(A) — und mit 1.849 Euro zugleich 750 Euro günstiger als das nahezu gleich bezifferte Bosch-Geschwister KFF96PIEP), unter den Einbaukombinationen das Bosch KIN86NSE0. Diese drei Geräte gegeneinander abzuwägen ergibt keinen Sinn: Das eine passt in jede Küchenzeile, das zweite braucht 90 Zentimeter freien Platz, das dritte eine Nische. Deshalb wählen Sie über der Tabelle zuerst die Bauform.
  • Die breite Bauform kostet mehr, als der Kaufpreis zeigt. Für das Side-by-Side-Gerät nennt Bosch 129,20 Euro geschätzte Energiekosten pro Jahr, für die beiden mehrtürigen Geräte je 133,20 Euro — gegenüber 59,60 bis 94,80 Euro bei den 60-cm-Kombinationen, jeweils bei ausgewiesenen 0,40 Euro je Kilowattstunde. Über zwölf Jahre summiert sich die Differenz auf einen vierstelligen Betrag, und zwar zusätzlich zum ohnehin höheren Anschaffungspreis. Das ist der ehrliche Preis für die 405 Liter — nicht der Aufpreis im Laden.
  • Der von unserer Formel ausgewiesene Preis-Leistungs-Sieger ist in diesem Feld eine Warnung an uns selbst. Die Regel lautet: bestes Verhältnis von Punktzahl zu Preis unter allen Geräten mit mindestens dem Median-Score. Von zwölf Geräten nennen aber nur sieben Hersteller überhaupt einen Preis, und ausgerechnet das Gerät mit der dünnsten Datenlage — der Liebherr CNbdb 5223 plus, bei dem drei von sechs Kriterien als „k. A.“ neutral mit 5,0 Punkten eingehen — landet dadurch über der Median-Schwelle des Gesamtfelds. Wir lassen die Rechnung stehen, weil sie mechanisch ist und niemand still eingreifen soll. Als Kaufempfehlung taugt sie hier nicht: Ein Score, der zur Hälfte aus Platzhaltern für fehlende Angaben besteht, ist kein Urteil über das Gerät. Aussagekräftiger sind die Preis-Leistungs-Sieger je Bauform: das Siemens KF96NAXEA unter den breiten und das Bosch KIN86NSE0 unter den Einbaugeräten — beide mit vollständigem Datensatz.
  • Das eigentliche Ergebnis dieser Kategorie ist ein Befund über die Hersteller, nicht über die Geräte. Von acht angefragten Marken liefert nur der BSH-Konzern seine Datenblattwerte als lesbaren Text aus. AEG und Beko beantworten den Abruf ihrer eigenen Produktseiten gar nicht, Bauknecht liefert unlesbar komprimiert, Miele und LG nur ein leeres Seitengerüst, Samsung eine Seite ohne technische Daten, und Liebherr veröffentlicht drei Werte. Ein Vergleich, der trotzdem eine volle Tabelle zeigt, hat die Zahlen aus Händler-Listings genommen — und die schreiben nachweislich voneinander ab, samt Fehlern. Uns bleibt deshalb ein Feld aus zwei Konzernmarken plus Liebherr; das ist ehrlicher als eine breite Tabelle mit ungesicherter Herkunft, aber es ist auch weniger, als wir zeigen wollten. Bei den Einbau- und den breiten Geräten wird es noch enger: Dort stammt jedes Gerät der Tabelle aus demselben Konzern, und zwei Paare unterscheiden sich in keinem einzigen Wert, den wir vergleichen — nur im Preis.
  • Die interessanteste Zahl des Vergleichs steht in keiner Spalte: Zwischen dem 1760 Millimeter hohen Einstiegsgerät und dem 2030 Millimeter hohen Spitzenmodell unter den freistehenden 60-cm-Geräten liegen 27 Zentimeter zusätzliche Höhe — davon landen 67 Liter im Kühlteil und nur 14 Liter im Gefrierteil. Wer mehr Gefriervolumen sucht, findet es bei dieser Bauform also nicht über ein höheres Gerät, sondern nur über die breite Bauform (171 bis 200 Liter) oder über einen separaten Gefrierschrank, der in unserem Vergleich bei 200 Litern erst anfängt. Das ist die Erkenntnis, die eine Gesamtliterzahl systematisch verdeckt.
  • Was das Punktesystem strukturell nicht kann: Es gewichtet Kühl- und Gefrierteil gleich hoch, weil wir niemandem vorschreiben wollen, welche Seite ihm wichtiger ist. Für einen konkreten Haushalt ist das fast immer falsch — wer viel einfriert, sollte das Siemens iQ300 höher bewerten, als unsere Zahl es tut, denn es hält 103 Liter Gefrierteil auf nur 1860 Millimetern Höhe. Es kennt außerdem Ihre Nische nicht: Die Einbaukombinationen verlieren Punkte für Volumen, das ihnen die Küchenfront nimmt — wer eine 178er-Nische hat, für den ist die niedrigste Punktzahl im Feld trotzdem die richtige Wahl. Und für alle Geräte ohne Herstellerpreis gilt: Wir tragen lieber nichts ein als einen Marktpreis, der in zwei Wochen falsch ist. Die Herstellerlinks in der Tabelle führen zum jeweils aktuellen Stand.

Einordnung auf Basis der in der Tabelle verlinkten Herstellerangaben, abgerufen am 05.08.2026. Eigene Messungen gibt es nicht — wir betreiben kein Labor und geben keine Testurteile ab.

So haben wir gewichtet — alle 6 Kriterien mit Begründung
KriteriumGewichtMessungWarum kaufentscheidend
Energieeffizienzklasse (Skala A bis G)30/100A = 10 · B = 8.5 · C = 7 · D = 5.5 · E = 3.5 · F = 2 · G = 0 PunkteEin Kühlschrank ist das einzige Gerät im Haushalt, das nie ausgeschaltet wird — die Effizienzklasse entscheidet deshalb über einen Kostenblock, der zehn bis fünfzehn Jahre lang jeden Tag mitläuft und den kein Kaufpreisvergleich zeigt. Entscheidend ist, die Klasse immer zusammen mit dem Spektrum zu lesen: Seit März 2021 gilt die Skala von A bis G ohne Plus-Zeichen, und sie wurde bewusst so streng neu geeicht, dass A zunächst fast leer blieb — ein Gerät der Klasse E ist heute nicht die zweitschlechteste Ware am Markt, sondern eher solide Mittelklasse, und ein Gerät der Klasse A ist die Ausnahme. Wer die alte Skala im Kopf hat und „A+++“ mit dem heutigen A vergleicht, vergleicht zwei verschiedene Maßstäbe. Wir gewichten die Klasse am höchsten, weil sie als einziger Wert dieses Vergleichs bereits auf den Nutzinhalt normiert ist: Ein großes Gerät bekommt seine Klasse nicht geschenkt, nur weil es mehr Liter zu kühlen hat.
Nutzinhalt Kühlteil20/100Skala 150–420 l, mehr ist besserDas Kühlteil ist der Raum, den man täglich benutzt, und es ist der Teil, an dem sich der Alltag entscheidet: Ein zu kleines Kühlteil zwingt zum häufigeren Einkaufen, ein Wocheneinkauf für vier Personen passt nicht in 190 Liter. Wichtig ist, dass diese Zahl getrennt vom Gefrierteil steht — genau daran scheitern die meisten Angebotstexte, die nur eine Summe nennen. Und noch eine Feinheit gehört dazu: Nach der EU-Verordnung 2019/2016 ist der ausgewiesene Nutzinhalt der tatsächlich nutzbare Rauminhalt bei herausgenommenen Ablagen, nicht das Bruttovolumen des Innenraums — deshalb liegen die Zahlen auf dem Label unter dem, was manche Händlerlisten angeben.
Nutzinhalt Gefrierteil20/100Skala 60–200 l, mehr ist besserDas Gefrierteil ist der Grund, warum die Gesamtliterzahl in die Irre führt: Ein Gerät mit 300 Litern gesamt und 80 Litern Gefrierteil ist ein anderes Möbelstück als eines mit 300 Litern gesamt und 200 Litern Gefrierteil — im ersten Fall kauft man einen Kühlschrank mit Notfach, im zweiten eine halbe Gefriertruhe. Wer aus dem Garten erntet, Fleisch portionsweise einfriert oder für mehrere Personen vorkocht, stößt hier zuerst an die Grenze, und nachrüsten geht nicht. Wir gewichten Kühl- und Gefrierteil gleich hoch, weil sich die Kategorie genau in diese zwei Nutzertypen teilt und wir keinem von beiden per Gewichtung sagen wollen, was er zu brauchen hat — wer weiß, welche Seite ihm wichtiger ist, sollte die beiden Spalten einzeln lesen statt auf die Gesamtpunktzahl zu schauen.
Geräuschwert15/100Skala 28–45 dB(A), weniger ist besserAnders als bei fast allen anderen Haushaltsgeräten ist der Geräuschwert eines Kühlgeräts vergleichbar, weil er nach EU-Verordnung 2019/2016 normiert ermittelt und auf dem Energielabel ausgewiesen wird — man vergleicht also nicht Marketingmodi, sondern denselben Messwert. Er zählt vor allem dort, wo das Gerät in einer offenen Küche, einer Einzimmerwohnung oder neben dem Wohnbereich steht: Der Kompressor läuft in Intervallen, und ein Unterschied von 42 zu 29 dB(A) ist nicht „ein bisschen leiser“, sondern der Unterschied zwischen hörbar und praktisch nicht wahrnehmbar. Auf dem Label steht neben dem Dezibelwert zusätzlich eine Geräuschemissionsklasse von A bis D; die veröffentlicht auf den hier zitierten Produktseiten allerdings kein Hersteller im lesbaren Text, weshalb wir nur den Dezibelwert führen.
NoFrost (kein Abtauen nötig)15/100Ja = 10 Punkte, Nein = 0 PunkteNoFrost hält das Gefrierteil dauerhaft eisfrei, indem ein Ventilator trockene Luft umwälzt — man muss nie wieder abtauen, und das ist die unangenehmste wiederkehrende Arbeit an einem Kühlgerät. Der Zielkonflikt gehört aber dazu und wird von den Herstellern nicht betont: Die Technik braucht Platz für Verdampfer und Luftkanäle, kostet also Nutzinhalt bei gleichen Außenmaßen, sie verbraucht zusätzlich Strom für Ventilator und periodische Abtauheizung, und die umgewälzte Trockenluft trocknet unverpacktes Gefriergut schneller aus. Wir bewerten hier deshalb bewusst nur den Nutzen — die Kosten stehen bereits in den anderen Spalten: Der Volumenverlust erscheint im Nutzinhalt, der Mehrverbrauch in der Effizienzklasse. Wer sein Gefrierteil ohnehin einmal im Jahr abtaut und dafür ein paar Liter mehr will, kauft mit einem LowFrost-Gerät nicht schlechter, sondern anders.
Höhe0/100Skala 1.400–2.100 mm, weniger ist besserDie Höhe entscheidet, ob das Gerät überhaupt an seinen Platz passt — unter einer Dunstabzugshaube, neben einem Hängeschrank oder in eine vorhandene Küchenzeile —, und sie erklärt zugleich, warum die hohen Geräte im Feld mehr Liter haben: Volumen entsteht bei genormter Breite fast nur über die Höhe. Genau deshalb geht dieses Kriterium mit null Gewicht in die Rechnung ein. Eine niedrigere Höhe ist weder besser noch schlechter, sie ist eine Randbedingung des Raums; sie zu bepunkten hieße, Käufern mit niedriger Nische einen Vorteil zuzurechnen, den sie nicht haben, und die Volumenspalten ein zweites Mal zu bewerten. Der Wert steht in der Tabelle, weil man ihn vor dem Kauf messen muss, nicht weil er ein Qualitätsmerkmal wäre.

Die 5 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für Kühl-Gefrier-Kombinationen redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →

Bauarten und Abtautechniken: was die Entscheidung wirklich bestimmt

Vor der Frage nach der Marke steht die Frage nach der Bauform — sie legt fest, welcher Teil des Geräts in der bequemen Greifhöhe liegt, wie breit die Stellfläche sein muss und ob das Gefrierteil überhaupt groß genug werden kann. Jede Bauart hat einen Nachteil, und der steht selten im Prospekt.

VarianteTypisch gewählt fürEinordnung
Gefrierteil untenauch: Bottom Freezer, Kombination mit Gefrierbereich untenDer Standard in Deutschland und die Bauform aller sechs freistehenden 60-cm-Geräte dieses VergleichsDas täglich genutzte Kühlteil liegt in Augen- und Griffhöhe, das seltener genutzte Gefrierteil unten. Der Nachteil: An das Gefriergut kommt man nur gebückt oder kniend heran, und die untersten Schubladen sind bei tiefen Geräten unbequem zu durchsuchen. Wer täglich einfriert und schlecht in die Hocke geht, ist mit dieser Bauform schlechter bedient, als die Verbreitung vermuten lässt.
Gefrierteil obenauch: Top FreezerGünstige Zweitgeräte, kleine Küchen, FerienwohnungenDeutlich billiger und oft schmaler, aber die Logik ist umgedreht: Das täglich genutzte Kühlteil liegt unten, das Gemüsefach ganz am Boden. Diese Geräte gibt es zudem selten mit NoFrost und häufiger in schwächeren Effizienzklassen, weil sie im Einstiegssegment gebaut werden.
Side-by-SideGroße Haushalte mit viel Stellfläche, Wunsch nach Eis- und WasserspenderZwei hohe schmale Türen nebeneinander, viel Volumen und meist ein Spender — dafür braucht das Gerät rund 90 Zentimeter Breite plus Türöffnungsradius und liegt beim Verbrauch deutlich über einer normalen Kombination: Für das Side-by-Side-Gerät in diesem Vergleich nennt Bosch 129,20 Euro geschätzte Energiekosten pro Jahr gegenüber 64,80 Euro für die 60-cm-Kombination derselben Marke. Die schmalen Fächer nehmen zudem keine breiten Platten oder großen Backbleche auf, und ein Wasseranschluss oder regelmäßig zu befüllender Tank kommt oft dazu. In der Tabelle finden Sie diese Geräte über die Schaltfläche „Breit / Side-by-Side“.
French DoorRepräsentative offene Küchen mit viel PlatzZwei Türen für das Kühlteil oben, Schubladen für das Gefrierteil unten — bequem und schön, aber die teuerste Bauform, mit rund 90 Zentimetern Breite in normalen Küchenzeilen kaum unterzubringen und mit demselben Bück-Nachteil beim Gefriergut wie eine normale Kombination. Sie liefert dafür die größten Kühlteile des Vergleichs: 402 und 405 Liter gegenüber höchstens 260 Litern bei den 60-cm-Geräten. Auch diese Modelle stehen unter der Schaltfläche „Breit / Side-by-Side“.
Einbaukombinationauch: Vollintegriert, Schleppscharnier oder FlachscharnierKüchenzeilen, in denen das Gerät hinter der Front verschwinden sollOptisch unsichtbar und in diesem Vergleich mit 35 dB(A) leiser als jedes freistehende Gerät außer dem Spitzenmodell — dafür an die Nischenhöhe gebunden und deutlich volumenschwächer: 184 bis 200 Liter Kühlteil und 70 bis 76 Liter Gefrierteil gegenüber bis zu 260 und 103 Litern freistehend. Dazu kommen Montagekosten, und bei Umzug oder Küchentausch bleibt die Nische zurück. Die Geräte stehen in der Tabelle unter der Schaltfläche „Einbau“.
Getrennte Geräte: Kühlschrank plus GefrierschrankHaushalte, die viel einfrieren, und alle mit Platz für zwei StellflächenDie flexibelste Lösung, weil sich beide Volumina unabhängig wählen lassen und ein Defekt nie beides lahmlegt — und die mit Abstand volumenstärkste: Ein reiner Kühlschrank kommt in unserem Vergleich auf bis zu 346 Liter, ein Gefrierschrank auf bis zu 366, während die Kombinationen sich denselben Korpus teilen müssen. Der Preis dafür ist real: zwei Stellplätze, zwei Anschaffungen, zwei Geräte im Verbrauch — und ein Gefrierschrank steht dann oft im Keller, wo man ihn seltener nutzt. Die gerechneten Werte stehen unter /vergleich/kuehlschraenke und /vergleich/gefrierschraenke.
NoFrost gegen LowFrost und statisches AbtauenDie Technikfrage innerhalb jeder BauformNoFrost erspart das Abtauen vollständig, kostet aber Nutzinhalt für Verdampfer und Luftkanäle, zusätzlichen Strom für Ventilator und Abtauheizung und trocknet unverpacktes Gefriergut schneller aus. LowFrost verlangsamt die Vereisung nur — abgetaut werden muss trotzdem, wie die beiden Geräte in diesem Vergleich mit einem klaren „Nein“ bei „Nie wieder abtauen“ selbst dokumentieren: das freistehende Siemens iQ500 und die Bosch-Einbaukombination KIV87NSE0, die dafür 16 Liter mehr Kühlteil bietet als die baugleichen NoFrost-Geräte derselben Nische. Wer sein Gefrierteil ohnehin einmal jährlich leert, tauscht mit LowFrost bewusst Bequemlichkeit gegen Volumen.

Die Bauform legt fest, was Sie täglich bücken müssen und wie viel Stellfläche der Raum hergibt — sie ist damit eine Entscheidung über den Raum, nicht über die Qualität. Erst danach lohnt der Blick auf Effizienzklasse, Aufteilung des Nutzinhalts und Geräusch, wie ihn die Tabelle oben führt.

Einordnungswerte

Zur Einordnung der Tabellenwerte: was die Datenblattzahlen dieser zwölf Geräte im Alltag bedeuten. Alles, was wir selbst gerechnet haben, ist ausdrücklich als solches gekennzeichnet.

Spanne beim Nutzinhalt Kühlteil

184–405 l

Über die elf Geräte, die die Aufteilung überhaupt veröffentlichen. Innerhalb der freistehenden 60-cm-Geräte liegt die Spanne nur zwischen 193 und 260 Litern — die großen Zahlen kommen ausschließlich von den rund 90 Zentimeter breiten Modellen, die kleinen von den Einbaukombinationen. Liebherr nennt für den CNbdb 5223 plus nur ein Gesamtvolumen von 330 Litern ohne Aufteilung und steht deshalb in keiner der Spannen.

Spanne beim Nutzinhalt Gefrierteil

70–200 l

Auch hier trennt die Bauform: Die freistehenden 60-cm-Geräte liegen eng zwischen 89 und 103 Litern, die Einbaukombinationen bei 70 bis 76, die breiten Geräte bei 171 bis 200. Bei den 60-cm-Geräten fließt zusätzliche Bauhöhe fast vollständig ins Kühlteil — wer mehr Gefriervolumen braucht, findet es nicht über ein höheres Kombigerät, sondern nur über eine andere Bauform oder einen eigenen Gefrierschrank.

Warum wir nie addieren

260 + 103 gegen 249 + 94

Das Bosch Serie 4 und das Siemens iQ500 unterscheiden sich in der Summe um 20 Liter, in der Aufteilung aber liegt der Unterschied fast ganz im Gefrierteil. Eine Gesamtzahl hätte diesen Unterschied unsichtbar gemacht — das ist der Grund, warum in dieser Tabelle keine Summenspalte steht.

Geschätzte Energiekosten laut Hersteller

59,60 bis 133,20 € pro Jahr

Herstellerangaben von den verlinkten Produktseiten, alle mit derselben ausgewiesenen Annahme von 0,40 Euro je Kilowattstunde: Siemens iQ500 (Klasse C, freistehend) 59,60 €, Bosch Serie 4 (Klasse C, freistehend) 64,80 €, Bosch KIV87NSE0 (Einbau) 86,40 €, Bosch Serie 2 (Klasse E, freistehend) 94,80 €, Bosch KIN86NSE0 und Siemens KI86NVSE0 (Einbau) je 93,60 €, Bosch Serie 6 Side-by-Side 129,20 €, die beiden mehrtürigen Geräte je 133,20 €. Die breite Bauform kostet damit rund doppelt so viel Strom wie eine sparsame 60-cm-Kombination.

Was 13 dB Unterschied bedeuten

29 dB(A) gegen 42 dB(A)

Physikalische Einordnung, keine Herstellerangabe: Der Schalldruckpegel ist logarithmisch, +10 dB entsprechen etwa einer Verdopplung der empfundenen Lautstärke. Das lauteste Gerät im Feld — der Side-by-Side — wird also als grob doppelt so laut wahrgenommen wie das leiseste, und das ist relevant, weil beide gerade in offenen Küchen stehen.

Stellmaße im Vergleichsfeld

541 bis 908 mm Breite, 1760 bis 2030 mm Höhe

Herstellerangaben aus der Tabelle. Die Breite ist der härtere Filter als die Höhe: 541 bis 600 Millimeter passen in jede Küchenzeile, ab 905 Millimetern braucht das Gerät einen eigenen Platz — plus Türöffnungsradius, den kein Datenblatt nennt. Vor dem Kauf zählt außerdem die Luft über und hinter dem Gerät für die Wärmeabfuhr.

Quelle: Herstellerangaben der zwölf verglichenen Geräte, sämtlich in der Tabelle verlinkt, abgerufen am 05.08.2026. Als eigene Einordnung gekennzeichnete Aussagen sind keine Herstellerangaben.

Die Produkte im Detail

Platz 1VergleichssiegerPreis-Leistungs-Sieger

Bosch Serie 6 KGN39AIAU

7,3von 10 Punkten

Der Serie 6 KGN39AIAU ist die aktuelle, lieferbare Ausführung der KGN39-Reihe — Energieklasse A, 29 dB und NoFrost, per Bosch-Produktseite belegt (Vorgänger KGN39AIAT: ausgelaufen, wertgleich).

Stärken

  • + Energieklasse A bei nur 29 dB — die Bestwert-Kombination des Feldes
  • + 363 l gesamt (260 + 103) mit NoFrost
  • + Direkt bei Bosch lieferbar (1.499 €, Stand 30.08.2026)

Schwächen

  • – Bosch-Direktpreis über dem Handelsniveau der Vorgängervariante

Ohne belegte Angabe (1): Höhe — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 2

Siemens KF96NAXEA

7,1von 10 Punkten

Die günstigste der drei breiten Kombinationen und zugleich die volumenstärkste: 405 Liter Kühlteil und 200 Liter Gefrierteil bei 38 dB(A) und Total noFrost. Damit hat dieses Gerät mehr Kühlraum als jeder freistehende 60-cm-Schrank dieses Vergleichs Kühl- und Gefrierteil zusammen — der Preis dafür sind 905 Millimeter Breite, 731 Millimeter Tiefe und eine Effizienzklasse E, für die Siemens 133,20 Euro geschätzte Energiekosten pro Jahr bei 0,40 Euro je Kilowattstunde nennt. Der Herstellerpreis liegt bei 1.849,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Stärken

  • + 405 l Kühlteil und 200 l Gefrierteil — beides Höchstwerte im gesamten Vergleich
  • + 38 dB(A): der niedrigste Geräuschwert unter den breiten Geräten
  • + Herstellerpreis öffentlich: 1.849,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer — 750 Euro unter dem baugleich breiten Bosch-Modell

Schwächen

  • – Klasse E und laut Hersteller 133,20 Euro geschätzte Energiekosten pro Jahr — der höchste Betrag im Feld
  • – 905 mm Breite und 731 mm Tiefe: passt in keine normale Küchenzeile

Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 1.849 € (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.

Belege: Quelle je Wert
Platz 3

Samsung RB38C607AS9/EF

7,1von 10 Punkten

Energieklasse A, 35 dB und NoFrost bei 273 Litern Kühl- und 114 Litern Gefrierteil. Die 35 dB sind der leiseste Wert im Feld — spürbar in offenen Küchen.

Stärken

  • + 35 dB(A): leisestes Gerät des Vergleichs
  • + Energieeffizienzklasse A auf der Skala A bis G
  • + 114 Liter Gefrierteil — mehr als die meisten 60-cm-Kombinationen
  • + NoFrost, kein Abtauen nötig

Schwächen

  • – 2030 mm Höhe: passt nicht unter jede Hängeschrankreihe

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Belege: Quelle je Wert
Platz 4

Miele KFN 4795 AD Edelstahl CleanSteel

7,0von 10 Punkten

Klasse A bei 34 dB, NoFrost und 267,9 Litern Kühlteil. Die 2015 mm Höhe sind der Preis für das Volumen — unter niedrige Hängeschränke passt das nicht.

Stärken

  • + Energieeffizienzklasse A
  • + 34 dB(A) — sehr leise
  • + NoFrost
  • + 267,9 Liter Kühlteil

Schwächen

  • – 2015 mm Höhe
  • – 103,1 Liter Gefrierteil — weniger als bei gefrierbetonten Geräten

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Belege: Quelle je Wert
Platz 5

Bosch Serie 8 KFF96PIEP

6,5von 10 Punkten

Die mehrtürige Bosch-Kombination liegt in allen Werten dicht am Siemens-Gegenstück aus demselben Konzern — 402 statt 405 Liter Kühlteil, 39 statt 38 dB(A) —, führt beim Gefrierteil aber mit 171 Litern deutlich weniger und kostet laut Herstellerseite 2.599,00 Euro statt 1.849,00 Euro. Die geschätzten Energiekosten sind mit 133,20 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je Kilowattstunde identisch. Wer in dieser Bauform kauft, sollte die beiden Geräte deshalb sehr genau nebeneinanderlegen: Der Aufpreis steckt in Ausstattung und Frischesystem, nicht in den Label-Werten.

Stärken

  • + 402 l Kühlteil — mehr als jedes 60-cm-Gerät dieses Vergleichs im Kühl- und Gefrierteil zusammen
  • + 706 mm Tiefe: gut zweieinhalb Zentimeter flacher als die anderen breiten Geräte
  • + Total No Frost und VitaFresh-Frischesystem laut Hersteller

Schwächen

  • – 2.599,00 Euro — das teuerste Gerät im Vergleich, bei nahezu identischen Label-Werten zum 750 Euro günstigeren Konzern-Geschwister
  • – 171 l Gefrierteil: 29 Liter weniger als das Siemens-Modell gleicher Breite

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Belege: Quelle je Wert
Platz 6

Liebherr CNsfc 573i plus NoFrost

6,4von 10 Punkten

31 dB — der leiseste Wert des ganzen Felds — bei 132 Litern Gefrierteil. Erkauft ist das mit Energieklasse C, dem schwächsten Wert unter den NoFrost-Geräten hier.

Stärken

  • + 31 dB(A): leisestes Gerät im Vergleich
  • + 132 Liter Gefrierteil — mehr als bei den kühlbetonten Modellen
  • + NoFrost

Schwächen

  • – Energieeffizienzklasse C
  • – 227,1 Liter Kühlteil — kleiner als bei den Spitzengeräten

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Belege: Quelle je Wert
Platz 7

Bosch Serie 6 KAG93AIEP

6,3von 10 Punkten

Der klassische amerikanische Side-by-Side: zwei hohe Türen nebeneinander, Eiswürfelbereiter und direkter Wasseranschluss laut Hersteller, 369 Liter Kühlteil und 191 Liter Gefrierteil. Er zeigt zugleich, was diese Bauform kostet — mit 42 dB(A) ist er das lauteste Gerät des gesamten Vergleichs, und Bosch beziffert die geschätzten Energiekosten auf 129,20 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je Kilowattstunde. Das Abtauen entfällt: Die Produktseite führt „Automatisches Abtauen: Total No Frost“. Herstellerpreis 2.339,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Stärken

  • + Eiswürfelbereiter und direkte Wassereinspeisung laut Hersteller — im Vergleich einzigartig
  • + 369 l Kühlteil und 191 l Gefrierteil in senkrecht geteilten Türen
  • + Total No Frost in beiden Bereichen

Schwächen

  • – Mit 42 dB(A) das lauteste Gerät im gesamten Vergleich
  • – 908 mm Breite plus Türöffnungsradius, dazu ein Wasseranschluss oder ein regelmäßig zu befüllender Tank

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Belege: Quelle je Wert
Platz 8

Liebherr CNbdb 5223 plus NoFrost

6,2von 10 Punkten

Das teuerste Gerät im Vergleich und zugleich das Lehrstück dieser Kategorie: Liebherr veröffentlicht auf der Produktseite ein Gesamtvolumen von 330 Litern, aber nicht, wie es sich auf Kühl- und Gefrierteil verteilt — genau die Angabe, um die es beim Kauf geht. Auch die Energieeffizienzklasse steht dort nicht im lesbaren Text, sondern nur im Produktdatenblatt zum Herunterladen. Belegbar sind damit nur drei Werte: 34 dB(A), NoFrost und eine Höhe von 185,5 Zentimetern. Drei von sechs Kriterien gehen deshalb als „k. A.“ neutral mit 5,0 Punkten in die Rechnung ein — was das Gerät im Ranking besser dastehen lässt, als seine Datenlage rechtfertigt.

Stärken

  • + Mit 34 dB(A) der zweitniedrigste belegte Geräuschwert im Vergleich
  • + NoFrost mit zwei getrennten Kältekreisläufen (DuoCooling) laut Hersteller
  • + Einziges Gerät im Feld, für das der Hersteller selbst einen Endpreis nennt und direkt verkauft

Schwächen

  • – Weder Aufteilung des Nutzinhalts noch Energieeffizienzklasse auf der Produktseite lesbar — nur 330 l Gesamtvolumen
  • – 1.299 Euro und damit rund 500 Euro über den beiden bepreisten BSH-Geräten

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Belege: Quelle je Wert
Platz 9

Bosch Serie 4 KGN39VLCT

5,9von 10 Punkten

Der Mittelbau des Felds: Klasse C, 260 l Kühl- und 103 l Gefrierteil, 35 dB(A), Total No Frost. Bosch beziffert auf dieser Seite die geschätzten Energiekosten mit 64,80 Euro pro Jahr und nennt dazu ausdrücklich die Annahme von 0,40 Euro je Kilowattstunde — die einzige Stelle, an der der Energieverbrauch auf einer Produktseite dieses Vergleichs überhaupt in lesbarer Form auftaucht. Die reine Kilowattstundenzahl des EU-Labels steht auch hier nicht im Seitentext, sondern nur im herunterladbaren Produktdatenblatt.

Stärken

  • + 260 l Kühlteil — gemeinsam mit dem Serie-6-Gerät der größte im Vergleich
  • + Geschätzte Energiekosten vom Hersteller beziffert: 64,80 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je kWh
  • + Total No Frost bei 600 mm Standardbreite

Schwächen

  • – Klasse C statt A bei baugleichen Maßen — die Effizienz kostet beim Serie-6-Gerät den Aufpreis
  • – Kein Preis auf der Herstellerseite

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Belege: Quelle je Wert
Platz 10

Siemens iQ300 KG36N2IDF

5,2von 10 Punkten

Das kompakteste Gerät mit vollem Datensatz: 1860 mm Höhe, 218 l Kühl- und 103 l Gefrierteil bei 35 dB(A) und NoFrost. Bemerkenswert ist das Verhältnis — das Gefrierteil ist mit 103 Litern genauso groß wie das der 17 Zentimeter höheren Bosch-Geräte, das Kühlteil dagegen deutlich kleiner. Wer viel einfriert und wenig Platz in der Höhe hat, findet hier die passendste Aufteilung des Felds; erkauft wird sie mit Effizienzklasse D.

Stärken

  • + 103 l Gefrierteil trotz nur 1860 mm Höhe — beste Gefrier-zu-Höhe-Relation im Vergleich
  • + 35 dB(A) und NoFrost auch in der mittleren Baureihe
  • + Passt mit 186 cm unter deutlich mehr Hängeschränke als die 203-cm-Geräte

Schwächen

  • – <strong>Wird vom Hersteller nicht mehr geführt.</strong> Die Herstellerseite nennt das Gerät „nicht mehr verfügbar“ (geprüft am 22.08.2026). Restbestände sind im Handel oft noch zu haben, häufig günstiger — Ersatzteile und Zubehör werden mit der Zeit aber schwerer zu bekommen.
  • – Effizienzklasse D auf der Skala A bis G — zwei Stufen unter dem Serie-6-Gerät gleicher Marke im Konzern
  • – 218 l Kühlteil: für einen Vier-Personen-Wocheneinkauf knapp

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Belege: Quelle je Wert
Platz 11

Siemens iQ500 KG39EAICA

3,9von 10 Punkten

Das einzige freistehende Gerät im Vergleich ohne NoFrost: Siemens setzt hier auf lowFrost, das die Eisbildung verlangsamt, aber das gelegentliche Abtauen nicht ersetzt — auf die Frage „Nie wieder abtauen“ antwortet die eigene Produktseite mit „Nein“. Genau das zeigt den Zielkonflikt in Zahlen: Mit 249 l Kühlteil bei 2010 mm Höhe nutzt das Gerät den verfügbaren Raum sparsamer als die NoFrost-Konkurrenz, die Platz für Verdampfer und Luftkanäle abzweigen muss. Die geschätzten Energiekosten beziffert Siemens mit 59,60 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je Kilowattstunde — der niedrigste Wert, den ein Hersteller in diesem Feld überhaupt nennt.

Stärken

  • + Niedrigste vom Hersteller genannten Energiekosten im Feld: 59,60 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je kWh
  • + 249 l Kühlteil ohne NoFrost-Volumenverlust, bei 2010 mm Höhe
  • + Herstellerpreis öffentlich: 809,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer

Schwächen

  • – Kein NoFrost — lowFrost verlangsamt die Vereisung nur, Abtauen bleibt nötig
  • – 94 l Gefrierteil und 38 dB(A): das kleinste Gefrierfach und der zweithöchste Geräuschwert im Vergleich

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Belege: Quelle je Wert
Platz 12

Bosch KIN86NSE0

3,9von 10 Punkten

Die Einbaukombination zeigt in Zahlen, was das Verschwinden hinter der Küchenfront kostet: 184 Liter Kühlteil und 76 Liter Gefrierteil — beides deutlich weniger als bei jedem freistehenden Gerät —, dafür 35 dB(A) und eine Bauform, die man nicht sieht. NoFrost ist an Bord, Bosch nennt 93,60 Euro geschätzte Energiekosten pro Jahr bei 0,40 Euro je Kilowattstunde und einen Preis von 1.389,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die Montage in die 178er-Nische kommt hinzu.

Stärken

  • + 35 dB(A) — gemeinsam mit den anderen Einbaugeräten der zweitniedrigste Wert im Vergleich
  • + NoFrost trotz Einbau-Bauform, laut Hersteller „Nie wieder abtauen: Ja“
  • + Herstellerpreis öffentlich: 1.389,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer

Schwächen

  • – 184 l Kühlteil und 76 l Gefrierteil: die kleinste Aufteilung im Feld
  • – Klasse E bei laut Hersteller 93,60 Euro geschätzten Energiekosten pro Jahr — mehr als bei größeren freistehenden Geräten

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Belege: Quelle je Wert
Platz 13

Siemens KI86NVSE0

3,9von 10 Punkten

Das Siemens-Gegenstück zur Bosch-Einbaukombination: dieselbe Nische, dieselben Maße, dieselben 184 und 76 Liter, dieselben 35 dB(A), dieselbe Klasse E und derselbe vom Hersteller geschätzte Jahresbetrag von 93,60 Euro bei 0,40 Euro je Kilowattstunde. Auf dem Datenblatt unterscheidet die beiden Geräte nichts, was wir vergleichen — einen Preis nennt Siemens auf dieser Seite allerdings nicht, sodass der eigentliche Unterschied für Käufer hier gar nicht sichtbar wird.

Stärken

  • + Identische Label-Werte wie die Bosch-Einbaukombination, inklusive NoFrost
  • + 35 dB(A) bei 548 mm Tiefe — leise und vollständig integriert
  • + hyperFresh-Frischesystem laut Hersteller

Schwächen

  • – Kein Preis auf der Herstellerseite — der einzige echte Unterschied zum Schwestermodell bleibt unsichtbar
  • – 184 l Kühlteil: für einen Vier-Personen-Wocheneinkauf zu wenig

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Belege: Quelle je Wert
Platz 14

Bosch Serie 2 KGN33NLEB

3,5von 10 Punkten

Der Einstieg im Feld und das Gerät, an dem sich der Zusammenhang von Klasse und Kosten am deutlichsten ablesen lässt: Bosch beziffert die geschätzten Energiekosten mit 94,80 Euro pro Jahr — bei derselben Annahme von 0,40 Euro je Kilowattstunde, bei der das Serie-4-Gerät auf 64,80 Euro kommt. Rund 30 Euro Unterschied jedes Jahr, über die übliche Lebensdauer eines Kühlgeräts also ein dreistelliger Betrag. Dafür ist es mit 1760 mm das niedrigste Gerät im Vergleich und passt in Nischen, in die die 203-cm-Geräte nicht kommen.

Stärken

  • + Mit 1760 mm das niedrigste Gerät im Vergleich — passt unter viele Hängeschränke
  • + Total No Frost bereits in der Einstiegsbaureihe
  • + Herstellerpreis öffentlich: 799,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer

Schwächen

  • – Effizienzklasse E: laut Hersteller 94,80 Euro geschätzte Energiekosten pro Jahr gegenüber 64,80 Euro beim Serie-4-Gerät
  • – Mit 42 dB(A) das lauteste Gerät im Feld — 13 dB über dem leisesten

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Belege: Quelle je Wert
Platz 15

Bosch KIV87NSE0

2,4von 10 Punkten

Die einzige Einbaukombination im Feld ohne NoFrost — und genau deshalb lehrreich: Bosch beantwortet die Zeile „Nie wieder abtauen“ hier mit „Nein“, liefert dafür aber 200 statt 184 Liter Kühlteil bei identischen Außenmaßen. Der Platz, den Verdampfer und Luftkanäle bei den NoFrost-Geräten belegen, steht hier als Stauraum zur Verfügung. Bezahlt wird er mit dem Abtauen von Hand; die geschätzten Energiekosten liegen mit 86,40 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je Kilowattstunde zugleich am niedrigsten unter den Einbaugeräten.

Stärken

  • + 200 l Kühlteil — 16 Liter mehr als die NoFrost-Geräte gleicher Nische
  • + Niedrigste geschätzte Energiekosten der Einbaugeräte: 86,40 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je kWh
  • + 35 dB(A) wie die übrigen Einbaugeräte

Schwächen

  • – Kein NoFrost — das Gefrierteil muss von Hand abgetaut werden
  • – 70 l Gefrierteil: der kleinste Wert im gesamten Vergleich, und kein Preis auf der Herstellerseite

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Belege: Quelle je Wert

Woran Du gute Produkte selbst erkennst

Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.

Energieeffizienzklasse nur mit Skala lesen

Worauf achten: Auf dem Label und in den technischen Daten steht die Klasse immer zusammen mit dem Spektrum A bis G. Steht irgendwo noch „A+“, „A++“ oder „A+++“, stammt die Angabe von vor März 2021 oder aus einem Restposten-Listing.

Warum: Die Skala wurde 2021 neu geeicht und bewusst so streng gesetzt, dass die Klasse A anfangs praktisch leer blieb — ein heutiges D ist nicht dasselbe wie ein altes D. Wer alte und neue Klassen nebeneinanderlegt, vergleicht zwei Maßstäbe. In diesem Feld trägt genau ein Gerät die Klasse A.

Nutzinhalt getrennt suchen, nie die Summe nehmen

Worauf achten: Im Datenblatt nach zwei getrennten Zeilen suchen — bei BSH heißen sie „Volumen des Kühlbereichs“ und „Volumen des Gefrierbereichs“ beziehungsweise „Summe der Volumen der Tiefkühlfächer (EU 2017/1369)“. Steht nur ein Gesamtvolumen da, fehlt die entscheidende Angabe.

Warum: Zwei Geräte mit identischer Gesamtzahl können völlig verschiedene Geräte sein. Liebherr veröffentlicht auf der Produktseite des CNbdb 5223 plus ausschließlich 330 Liter gesamt — man kann daraus nicht ableiten, ob der Gefrierteil 80 oder 130 Liter hat, und genau das entscheidet, ob man mit dem Gerät durch die Woche kommt.

Geräuschwert und Geräuschemissionsklasse zusammen lesen

Worauf achten: Das EU-Label nennt beides: den Wert in dB(A) und eine Geräuschemissionsklasse von A bis D. Auf den Produktseiten steht meist nur der Dezibelwert — die Klasse findet sich im Produktdatenblatt oder in der EPREL-Datenbank.

Warum: Der Dezibelwert ist normiert ermittelt und damit ausnahmsweise wirklich vergleichbar. Die Klasse ordnet ihn zusätzlich ein, sodass man nicht selbst wissen muss, ab wann 38 dB(A) für ein Gerät dieser Größe viel ist. Keiner der hier zitierten Hersteller nennt sie im Seitentext — deshalb steht sie auch bei uns nicht in der Tabelle.

Klimaklasse zum Aufstellort prüfen

Worauf achten: Im Datenblatt steht eine Kombination aus SN, N, ST und T — bei den BSH-Geräten dieses Vergleichs ausgeschrieben als „Erweiterter gemäßigter Temperaturbereich, Gemäßigter Temperaturbereich, Subtropisch, Tropisch“.

Warum: Die Klimaklasse legt fest, in welchem Umgebungstemperaturbereich das Gerät die Innentemperatur überhaupt halten kann. Ein reines N-Gerät (16–32 °C) arbeitet in einer unbeheizten Garage, einem kalten Keller oder einem sehr warmen Dachgeschoss außerhalb seiner Spezifikation — der Kühlkreis läuft dann entweder dauerhaft oder gar nicht. Wer nicht in einer normal beheizten Küche aufstellt, muss diese Zeile lesen.

Lagerzeit bei Störung und Gefriervermögen nachschlagen

Worauf achten: Zwei Zeilen im Produktdatenblatt: die Lagerzeit bei Störung in Stunden (wie lange das Gefriergut nach einem Stromausfall gefroren bleibt) und das Gefriervermögen in Kilogramm pro 24 Stunden.

Warum: Beide Werte entscheiden im Ernstfall und beim Einfrieren größerer Mengen, tauchen aber auf kaum einer Produktseite auf. Ein hohes Gefriervermögen ist relevant, wenn regelmäßig mehrere Kilogramm frische Ware auf einmal eingefroren werden; eine kurze Lagerzeit bedeutet, dass ein Wochenendausfall den Gefrierschrankinhalt kostet.

NoFrost am Wortlaut erkennen, nicht am Marketingnamen

Worauf achten: Die eindeutige Zeile heißt bei BSH „Nie wieder abtauen: Ja/Nein“. Bezeichnungen wie „lowFrost“, „FrostSafe“ oder „Antifrost“ sind Produktnamen und bedeuten gerade nicht, dass das Abtauen entfällt.

Warum: Genau hier trennt sich das Feld: Das Siemens iQ500 in diesem Vergleich trägt „lowFrost“ im Text und beantwortet dieselbe Zeile mit „Nein“. Wer nur den Marketingnamen liest, kauft ein Gerät, das er weiterhin abtauen muss — und wer bewusst LowFrost wählt, bekommt dafür Nutzinhalt zurück.

Ratgeber zum Thema

Kühl-Gefrier-Kombination kaufen: die Aufteilung entscheidet, nicht die Gesamtzahl

Zwei Geräte mit identischen 330 Litern Gesamtvolumen lösen völlig verschiedene Probleme: 250 Liter Kühlen plus 80 Liter Gefrieren ist ein Frischekühlschrank, 130 plus 200 Liter ein halber Gefrierschrank. Wer die Summe vergleicht, vergleicht nichts.

Ratgeber lesen →

Kühl-Gefrier-Kombinationen: häufige Fragen

Welche Bauform ist die richtige — freistehend, breit oder Einbau?

Die Frage entscheidet sich am Raum, nicht an der Qualität, und deshalb rechnen wir je Bauform einen eigenen Vergleichssieger aus. Freistehende 60-cm-Geräte passen in jede Küchenzeile und decken in diesem Feld 193 bis 260 Liter Kühlteil ab; sie sind der Normalfall. Die rund 90 Zentimeter breiten Side-by-Side- und mehrtürigen Geräte liefern mit 369 bis 405 Litern fast doppelt so viel Kühlraum, brauchen dafür einen eigenen Stellplatz plus Türöffnungsradius und kosten laut Herstellerangaben etwa doppelt so viel Strom im Jahr. Einbaukombinationen verschwinden hinter der Küchenfront und sind mit 35 dB(A) die leisesten Geräte im Feld, liefern aber nur 184 bis 200 Liter Kühlteil und sind an die Nischenhöhe gebunden. Wer beim Volumen mehr braucht, als eine Kombination hergibt, fährt mit zwei getrennten Geräten besser — dazu die eigenen Vergleiche unter /vergleich/kuehlschraenke und /vergleich/gefrierschraenke.

Was steht eigentlich alles auf dem EU-Energielabel einer Kühl-Gefrier-Kombination?

Seit März 2021 sechs Dinge: die Energieeffizienzklasse auf der Skala von A bis G, der Energieverbrauch in Kilowattstunden pro Jahr, der Nutzinhalt des Kühlteils und der des Gefrierteils getrennt in Litern, der Geräuschwert in dB(A) und dazu eine Geräuschemissionsklasse von A bis D. Ein QR-Code führt zur europäischen Produktdatenbank EPREL, in der das vollständige Datenblatt mit Klimaklasse, Gefriervermögen und Lagerzeit bei Störung hinterlegt ist. Die alten Klassen A+, A++ und A+++ gibt es für diese Geräte nicht mehr.

Warum steht in dieser Tabelle keine Spalte mit dem Stromverbrauch in kWh?

Weil keine der zwölf Produktseiten in diesem Vergleich diesen Wert als lesbaren Text ausliefert. Er steht auf dem Label und im herunterladbaren Produktdatenblatt, auf der Webseite selbst dagegen nur in maschinenlesbaren Metadaten oder gar nicht. Wir hätten die Zahl aus der Energiekosten-Schätzung zurückrechnen können — Bosch nennt für das Serie-4-Gerät 64,80 Euro pro Jahr bei ausgewiesenen 0,40 Euro je Kilowattstunde —, aber eine selbst gerechnete Zahl als Herstellerangabe auszugeben, ist genau der Fehler, den diese Seite nicht macht. Stattdessen gewichten wir die Effizienzklasse am höchsten: Sie ist bereits auf den Nutzinhalt normiert und deshalb für den Vergleich verschieden großer Geräte sogar die bessere Kennzahl.

Warum ist der Gesamt-Nutzinhalt allein wenig aussagekräftig?

Weil dieselbe Zahl zwei völlig verschiedene Geräte beschreiben kann. 300 Liter gesamt mit 220 Litern Kühl- und 80 Litern Gefrierteil ist ein Kühlschrank mit Notfach; 300 Liter gesamt mit 150 zu 150 ist ein halber Gefrierschrank. Beim Kauf entscheidet fast immer die Seite, die zuerst voll ist — und die sieht man in der Summe nicht. Deshalb führen wir beide Werte getrennt und addieren sie nirgends. Ein Hersteller, der nur die Summe veröffentlicht, hat die Frage, um die es geht, nicht beantwortet.

Ist NoFrost immer die bessere Wahl?

Nein, es ist ein Tausch. NoFrost hält das Gefrierteil dauerhaft eisfrei und erspart das Abtauen vollständig — das ist ein echter Komfortgewinn. Bezahlt wird er dreifach: mit Nutzinhalt, weil Verdampfer und Luftkanäle Platz im Innenraum brauchen; mit Strom für den Ventilator und die periodische Abtauheizung; und mit schnellerer Austrocknung von unverpacktem Gefriergut, weil die umgewälzte Luft trocken ist. Wer sein Gefrierteil einmal im Jahr leert und abtaut, bekommt mit einem LowFrost-Gerät mehr Volumen für sein Geld. Wer nie abtauen will, nimmt NoFrost und lagert konsequent luftdicht verpackt.

Was bedeutet die Klimaklasse SN, N, ST oder T?

Sie gibt an, bei welcher Umgebungstemperatur das Gerät seine Innentemperatur zuverlässig halten kann: SN von 10 bis 32 °C, N von 16 bis 32 °C, ST von 16 bis 38 °C und T von 16 bis 43 °C. Die meisten aktuellen Geräte decken mehrere Klassen zugleich ab. Wichtig wird die Angabe beim Aufstellort: In einer unbeheizten Garage, einem kalten Keller oder einem im Sommer aufgeheizten Dachgeschoss arbeitet ein Gerät ohne passende Klasse außerhalb seiner Spezifikation. Zu kalt ist dabei genauso ein Problem wie zu warm — springt der Kompressor zu selten an, taut das Gefrierteil auf.

Was ist die Lagerzeit bei Störung, und worauf sollte man dabei achten?

Sie gibt an, wie viele Stunden das Gefriergut nach einem Stromausfall oder Gerätedefekt noch unter der kritischen Temperatur bleibt — übliche Werte liegen zwischen etwa 9 und 30 Stunden. Der Wert steht im EU-Produktdatenblatt, nicht auf dem Label und selten auf der Produktseite. Praktisch bedeutet er: Bei einem Ausfall am Freitagabend entscheidet diese Zahl, ob der Inhalt das Wochenende übersteht. Die Tür währenddessen geschlossen zu lassen, verlängert die Zeit erheblich; jedes Öffnen verkürzt sie.

Wie laut ist ein Kühlschrank mit 35 dB(A) wirklich?

Der Wert ist nach EU-Verordnung normiert ermittelt und deshalb zwischen Herstellern tatsächlich vergleichbar — anders als bei den meisten anderen Haushaltsgeräten. Zur Einordnung: Der Schalldruckpegel ist logarithmisch, rund 10 dB Unterschied werden etwa als Verdopplung der Lautstärke empfunden. Zwischen den 29 dB(A) des leisesten und den 42 dB(A) des lautesten Geräts in diesem Vergleich liegt also grob ein Faktor zwei im Empfinden. Entscheidend ist weniger der Dauerpegel als das Anspringen des Kompressors — in einer geschlossenen Küche fällt das kaum auf, in einer offenen Wohnküche oder einem Einzimmerapartment sehr wohl.

Welche Höhe passt in meine Küche?

Gemessen wird nicht die Nische, sondern die Nische minus Luft: Kühlgeräte brauchen oben und hinten Abstand für die Wärmeabfuhr, sonst steigt der Verbrauch und im schlimmsten Fall die Innentemperatur — wie viel, steht in der Aufstellanleitung des jeweiligen Geräts. Dazu kommt der Türöffnungswinkel: Steht das Gerät neben einer Wand, lassen sich die Schubladen im Gefrierteil unter Umständen nicht ganz herausziehen, obwohl das Gerät passt. Die Höhen in diesem Feld reichen von 176 bis 203 Zentimetern, und bei den freistehenden 60-cm-Geräten landet die zusätzliche Höhe fast vollständig im Kühlteil, nicht im Gefrierteil. Bei Einbaukombinationen ist die genannte Zahl die Gerätehöhe, nicht das Nischenmaß — das steht in der Montageanleitung und liegt darüber.

Wie dieser Vergleich entstanden ist

Für die Kategorie Kühl-Gefrier-Kombinationen haben wir 15 Produkte über 5 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Energieeffizienzklasse (Skala A bis G) mit 30 von 100 Punkten, Preise sind Circa-Angaben mit Stand September 2026. Im Labor getestet haben wir nichts, und eine fehlende Herstellerangabe steht als „k. A.“ in der Tabelle, statt still ergänzt zu werden. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →

Schnelle Antworten zu Kühl-Gefrier-Kombinationen

Eine Frage, eine belegte Antwort — für alle, die nicht die ganze Tabelle brauchen.

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