| Tonerreichweite (größte reguläre Kartusche, ISO/IEC 19752) | 30/100 | Skala 1.000–20.000 Seiten, mehr ist besser | Das ist die wichtigste Zahl der ganzen Kategorie, weil sie den Nenner der Seitenkosten bildet: Tonerpreis geteilt durch Reichweite ergibt, was jede Seite wirklich kostet — und diese Rechnung schlägt den Gerätepreis nach wenigen tausend Seiten. Im Feld reicht die Spanne von 3.000 bis 18.000 Seiten, also um den Faktor sechs, während die Gerätepreise nur um den Faktor drei auseinanderliegen. Wichtig ist der Zusatz „ISO/IEC 19752“: Diese Norm legt eine feste Testseite mit rund fünf Prozent Deckung fest, damit Reichweiten überhaupt vergleichbar sind — alle Hersteller im Feld nennen sie ausdrücklich. Wir werten die größte regulär erhältliche Kartusche, weil genau die man kauft, sobald man die Betriebskosten ernst nimmt. |
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| Empfohlenes Monatsvolumen (Hersteller) | 15/100 | Skala 1.000–8.000 Seiten/Monat, mehr ist besser | Das empfohlene monatliche Volumen ist die ehrlichste Auskunft darüber, für welche Last ein Gerät konstruiert ist — es ist deutlich kleiner als der oft genannte maximale Arbeitszyklus und beschreibt den Bereich, in dem Hersteller die Lebensdauer erwarten. Wer dauerhaft darüber druckt, tauscht Verschleißteile früher und wartet öfter auf Aufwärmzyklen. Drei der sieben Geräte tragen hier „k. A.“: Kyocera veröffentlicht auf den deutschen Produktseiten keine Volumenempfehlung, sondern nur Garantiegrenzen für Trommel und Entwickler, und Canon nennt für den LBP246dw II im Datenblatt ebenfalls keine. Diese Zellen gehen neutral in die Rechnung ein — geschätzt wird nichts. |
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| Papierkassette (Standard) | 15/100 | Skala 150–520 Blatt, mehr ist besser | Die geschlossene Standardkassette bestimmt, wie oft jemand aufstehen und Papier nachlegen muss — bei 250 Blatt und 500 Seiten im Monat ist das etwa alle zwei Wochen, bei 520 Blatt etwa einmal im Monat. Wir werten ausschließlich die geschlossene Kassette, nicht die zusätzliche Mehrzweck- oder Handzufuhr: Die fasst je nach Gerät 1 bis 100 Blatt, steht offen und staubt zu, und Hersteller addieren sie gern zu einer größeren Gesamtzahl. Wer schon weiß, dass er zwei Papiersorten braucht, prüft zusätzlich, ob sich das Gerät um eine zweite Kassette erweitern lässt — im Feld reicht die maximale Ausbaustufe von 350 bis 2.600 Blatt. |
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| Netzwerkanbindung | 15/100 | nur USB = 2 · WLAN = 6 · LAN = 7 · LAN + WLAN = 10 Punkte | Ein Drucker ohne Netzwerk ist ein Drucker für genau einen Rechner — und das merkt man erst, wenn der zweite Haushalt oder Kollege drucken will. Kabelgebundenes LAN ist im Büro die stabilere Wahl (keine Funkabbrüche, kein Neuanmelden nach WLAN-Passwortwechsel), WLAN dagegen die einzige Option, wenn der Drucker weit von der Fritzbox steht. Beides zusammen ist deshalb die Bestbewertung, nicht weil mehr Anschlüsse besser klingen, sondern weil es die Aufstellentscheidung offenhält. Eine Zelle bleibt „k. A.“: Kyocera nennt auf der Produktseite des PA3500x keine einzige Schnittstelle, weder USB noch Netzwerk — geraten wird hier nichts, auch wenn ein Netzwerkdrucker dieser Klasse ohne LAN kaum denkbar ist. |
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| Druckgeschwindigkeit (A4, s/w) | 15/100 | Skala 18–55 Seiten/Min., mehr ist besser | Die Seiten-pro-Minute-Angabe ist die am lautesten beworbene und zugleich die am wenigsten belastbare Zahl der Kategorie, solange kein Normbezug dabeisteht: „Bis zu X Seiten/Minute“ gilt für einfachen Text nach dem Aufwärmen und im Dauerlauf. Vergleichbar wird sie erst mit dem Zusatz ISO/IEC 24734, der eine feste Bürodokument-Folge misst — HP nennt für dieses Gerät ausdrücklich einen ISO-Wert, Brother, Canon und Kyocera nennen den Motorwert ohne Normangabe (Canon gibt einen ISO-Wert nur für den beidseitigen Druck an). Wir führen deshalb alle Werte in einer Spalte, aber mit ausdrücklicher Warnung: Zwischen 30 und 35 Seiten/Minute liegt real weniger Unterschied, als die Zahlen suggerieren. Alltagsrelevanter als der Dauerlaufwert ist ohnehin die Zeit bis zur ersten Seite, denn die meisten Druckaufträge im Homeoffice sind ein bis drei Seiten lang. |
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| Reichweite der mitgelieferten Startkartusche | 10/100 | Skala 500–6.000 Seiten, mehr ist besser | Die zweite Falle der Kategorie, und alle Hersteller im Feld beziffern sie: Die Kartusche im Karton ist bei Einsteigergeräten oft eine Startkartusche mit einem Bruchteil der regulären Reichweite. Im Feld reicht die Spanne von 700 bis 6.000 Seiten — beim günstigsten Gerät ist der erste Nachkauf also nach etwa zwei Monaten Normalbetrieb fällig und kostet mehr als drei Viertel des Gerätepreises. Diese Zahl gehört deshalb in die Kaufrechnung: Ein Gerät, das mit voller Kartusche kommt, liefert faktisch einen Teil der Betriebskosten mit. Wer nur den Gerätepreis vergleicht, übersieht genau diesen Posten. |
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| Automatischer Duplexdruck | 0/100 | Ja = 10 Punkte, Nein = 0 Punkte | Automatischer beidseitiger Druck halbiert den Papierverbrauch und ist die Funktion, die man nach einem Jahr am wenigsten missen möchte — trotzdem geht sie hier mit 0 Punkten in die Wertung ein, und zwar aus einem einzigen Grund: Alle sieben verglichenen Geräte haben sie. Ein Kriterium, bei dem jedes Produkt denselben Wert trägt, verteilt nur überall dieselben Punkte und verschiebt die Reihenfolge um keinen Millimeter; das Gewicht wäre eine Zahl ohne Wirkung. Die Spalte bleibt als Information stehen, weil sie eine Mindestanforderung dokumentiert: Unterhalb dieses Feldes, bei den ganz günstigen Geräten unter 100 Euro, fehlt der automatische Duplexdruck regelmäßig — und dort ist er das erste, worauf man achten sollte. |
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