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Foldables Vergleich 2026

Stand: · 5 Produkte · 4 gewichtete Kriterien + 4 nur zur Information · kein Labortest

Foldables beantworten eine andere Frage als klassische Smartphones — deshalb stehen sie hier in einem eigenen Vergleich statt im großen Smartphone-Feld: Wer ein Buch-Foldable kauft, bezahlt für die Tablet-Fläche in der Tasche und akzeptiert dafür mehr Gewicht, mehr Preis und beim Staubschutz eine Bauart, die die Hersteller verschieden lösen: Samsung erklärt für beide Folds IP48 (Untertauchen ja, voller Staubschutz nein — das Scharnier), Apple, Google und Honor erklären IP68 oder mehr.

Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten

Verglichen werden fünf Geräte von Apple, Samsung, Google und Honor, ausschließlich mit Herstellerangaben und nach denselben vier Kriterien wie im Smartphone-Vergleich: Update-Jahre, Basisspeicher, Akku, Schutzart. Neu dabei ist Apples iPhone Duo, das erste faltbare iPhone — und es gehört mit einer Einschränkung gelesen: Bestellbar ist es erst ab 16.10.2026, und zwei der vier gewerteten Angaben fehlen noch, weil Apple Update-Zusage und Akkukapazität ausschließlich im EU-Produktdatenblatt nennt und dieses Blatt für die Kennung A3720 am 10.09.2026 weder auf apple.com steht noch im EU-Register EPREL. Beide Zellen stehen deshalb als k. A. und gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein; sobald das Blatt vorliegt, rechnen wir die Zeile neu. Ehrliche Einordnung zu Honor: Das Magic V6 hat den mit Abstand größten Akku des Feldes, die Marke hat in Deutschland aber ein dünneres Service- und Handelsnetz als Samsung und Google — wer das Gerät kauft, kauft die bessere Batterie und das schwächere Drumherum.

Die kurze Antwort

Honor Magic V6 (512 GB)

8,5von 10 · Platz 1 von 5

Das Magic V6 zeigt, was beim Foldable-Akku geht: 6.660 mAh und 80-W-Laden bei 512 GB — bezahlt mit der kürzeren Update-Zusage und Honors dünnerem DE-Servicenetz.

  • Bester Wert bei Speicher der Basisausführung
  • Bester Wert bei Akkukapazität

Nicht für jeden der richtige. Knapp dahinter liegt Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra (256 GB) mit 6,6 von 10 Punkten. Welches Kriterium für Dich zählt, klärt der Kaufberater weiter unten.

Anzeige: Die Kauflinks sind Partnerlinks. An der Reihenfolge und am Ergebnis der Rechnung ändern sie nichts — wie wir damit umgehen.

Alle 5 Produkte im Punktevergleich

Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.

Foldables: 5 Produkte, bewertet über 4 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
ProduktScorevon 10Update-Zusage des Herstellersin JahreGewicht 40/100Speicher der Basisausführungin GBGewicht 25/100Akkukapazität (Herstellerangabe)in mAhGewicht 25/100Schutzart gegen Wasser und StaubGewicht 10/100Ladeleistung mit Kabel (Herstellerangabe)in WattGewicht 0/100Gewichtin gGewicht 0/100Displaygrößein ZollGewicht 0/100Auflösung der Hauptkamerain MPGewicht 0/100Preisca., Stand September 2026Circa-Preise (unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller) für die jeweils genannte kleinste Speicherausführung, Stand 05.08.2026. Apple und Google veröffentlichen den Preis im Klartext auf ihren Seiten (iPhone 17e 256 GB: 699,00 €; iPhone 17: 949,00 €; iPhone 17 Pro: 1.299,00 €); bei Samsung steht er in den Produktdaten der herstellereigenen Shop-Seite (Galaxy S26 Ultra 256 GB: 1.449,00 €; Galaxy S26 256 GB: 999,00 €). Apple führt iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max auf einer gemeinsamen Kaufseite; dort gibt es genau zwei Preisstaffeln, und die höhere (256 GB 1.449 €, 512 GB 1.699 €, 1 TB 1.949 €, 2 TB 2.449 €) gehört zum Pro Max, weil nur dieses Modell laut Datenblatt überhaupt mit 2 TB angeboten wird. Für die beiden Xiaomi-Geräte veröffentlicht Xiaomi auf den deutschen Produktseiten keinen auslesbaren Preis; sie bleiben deshalb ohne Preisangabe und nehmen an der Preis-Leistungs-Rechnung nicht teil. Straßenpreise im Handel liegen bei allen Geräten regelmäßig deutlich unter dem Listenpreis — Google selbst weist auf der eigenen Produktseite neben dem üblichen Verkaufspreis von 1.099 € ein laufendes Angebot ab 749 € aus. Wer den Listenpreis zahlt, zahlt in dieser Kategorie fast immer zu viel.KaufenAnzeigePartnerlinks
Honor Magic V6 (512 GB)Vergleichssiegerca. 2.299,99 €8,555126.660IP68 + IP69802197,9550ca. 2.299,99 €Amazon ›
Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra (256 GB)ca. 2.199 €6,672565.000IP48452158200ca. 2.199 €Samsung Deutschland ›auch bei Amazon
Apple iPhone Duo (256 GB)ca. 2.299 €4,9k. A.256k. A.IP68k. A.2547,648ca. 2.299 €laut Apple StoreAmazon ›auch bei Apple Store
Google Pixel 10 Pro Fold (256 GB)ca. 1.899 €4,7k. A.2565.015IP6830258848ca. 1.899 €Amazon ›
Samsung Galaxy Z Fold 7 (256 GB)ca. 1.889 €4,2k. A.2564.400IP48252158200ca. 1.889 €Samsung Deutschland ›auch bei Amazon

„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. „Direkt bei …“ ist unvergütet. Wie wir rechnen →

Worauf kommt es Dir an?

Der Gesamtscore gewichtet 4 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.

Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.

Das Ergebnis in fünf Sätzen

  • Stand September 2026 ist Honor Magic V6 (512 GB) der Vergleichssieger unter 5 verglichenen Produkten der Kategorie Foldables — mit 8,5 von 10 Punkten aus 4 gewichteten Kriterien.
  • Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Update-Zusage des Herstellers mit 40 von 100 Gewichtspunkten: Ein Smartphone ist nicht kaputt, wenn es langsam wird — es ist unbrauchbar, wenn es keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, weil dann Banking-Apps aussteigen und jede bekannte Lücke offen bleibt. Genau dieses Datum bestimmt die reale Lebensdauer, und es ist die einzige Angabe der Kategorie, die der Hersteller einseitig festlegt und die sich weder nachrüsten noch mit Geld reparieren lässt. Samsung schreibt für das Galaxy S26 Ultra in den eigenen FAQ „Das Samsung Galaxy S26 Ultra unterstützt 7 Betriebssystem-Updates. Zusätzlich erhältst du 7 Jahre lang Sicherheits- und Wartungs-Updates“, Google beziffert für das Pixel 10 Pro „7 Jahre lang Betriebssystem- und Sicherheitsupdates sowie Pixel Drops“. Apple nennt auf den Produktseiten überhaupt keine Jahreszahl, muss sie seit 2025 aber im EU-Produktdatenblatt angeben — genau diese Zahl rechnen wir, sobald sie vorliegt. Beim iPhone Duo liegt sie noch nicht vor: Für die Kennung A3720 ist am 10.09.2026 weder ein Datenblatt auf apple.com veröffentlicht noch ein Eintrag im EU-Register EPREL vorhanden, also bleibt die Zelle leer. Xiaomi veröffentlicht für seine Geräte weder auf der deutschen Produktseite noch an anderer von uns prüfbarer Stelle eine Jahreszahl; dort steht „k. A.“, und der Wert geht neutral mit 5,0 von 10 ein — das ist keine Aussage darüber, wie lange das Gerät tatsächlich versorgt wird, sondern darüber, was zugesagt ist. Dieses Kriterium trägt das höchste Gewicht der Seite, weil zwischen 5 und 7 Jahren zwei volle Nutzungsjahre liegen und es die Kosten pro Jahr stärker bestimmt als der Kaufpreis: Ein heute gekauftes Gerät mit 7 Jahren wäre bis 2033 versorgt.
  • Preis-Leistungs-Sieger ist Honor Magic V6 (512 GB) mit 8,5 von 10 Punkten bei einem Preis von ca. 2.299,99 € für Circa-Preise (unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller) für die jeweils genannte kleinste Speicherausführung, Stand 05.08.2026. Apple und Google veröffentlichen den Preis im Klartext auf ihren Seiten (iPhone 17e 256 GB: 699,00 €; iPhone 17: 949,00 €; iPhone 17 Pro: 1.299,00 €); bei Samsung steht er in den Produktdaten der herstellereigenen Shop-Seite (Galaxy S26 Ultra 256 GB: 1.449,00 €; Galaxy S26 256 GB: 999,00 €). Apple führt iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max auf einer gemeinsamen Kaufseite; dort gibt es genau zwei Preisstaffeln, und die höhere (256 GB 1.449 €, 512 GB 1.699 €, 1 TB 1.949 €, 2 TB 2.449 €) gehört zum Pro Max, weil nur dieses Modell laut Datenblatt überhaupt mit 2 TB angeboten wird. Für die beiden Xiaomi-Geräte veröffentlicht Xiaomi auf den deutschen Produktseiten keinen auslesbaren Preis; sie bleiben deshalb ohne Preisangabe und nehmen an der Preis-Leistungs-Rechnung nicht teil. Straßenpreise im Handel liegen bei allen Geräten regelmäßig deutlich unter dem Listenpreis — Google selbst weist auf der eigenen Produktseite neben dem üblichen Verkaufspreis von 1.099 € ein laufendes Angebot ab 749 € aus. Wer den Listenpreis zahlt, zahlt in dieser Kategorie fast immer zu viel. (Stand September 2026) — mechanisch ermittelt als bestes Verhältnis von Punktzahl zu Preis.
  • Für 3 der 5 Produkte fehlen mindestens eine Herstellerangabe (insgesamt 5 Werte); fehlende Werte gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein und stehen in der Tabelle sichtbar als „k. A.“.
  • Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.

Vier Kriterien, fünf Geräte — und zwei ehrliche Fußnoten

  • Rechnerischer Vergleichssieger ist das Honor Magic V6 — 6.660 mAh (mit Abstand größter Akku des Feldes), 512 GB Basisspeicher, 80-W-Laden und als einziges Gerät IP68 + IP69. Die Fußnote gehört in denselben Satz: 5 statt 7 Update-Jahre, und Honors Service- und Handelsnetz in Deutschland ist dünner als bei Samsung und Google. Die Zahlen gewinnen, das Drumherum bleibt die Abwägung.
  • Die vollständigste Platzhirsch-Wahl ist das Galaxy Z Fold 8 Ultra: 7 Jahre zugesagte Updates plus 5.000 mAh — die stärkste Kombination aus Laufzeit-Zusage und Akku im Feld, mit dem gewohnten Samsung-Ökosystem dahinter.
  • Das iPhone Duo ist die Neuheit mit der dünnsten Datenlage: Apples erstes faltbares iPhone bringt IP68 statt Samsungs IP48, ein Titangehäuse und 254 g — dafür mit 7,6 Zoll das kleinste innere Display des Feldes. Vor allem aber nennt Apple Update-Zusage und Akkukapazität erst im EU-Produktdatenblatt, und das fehlt am 10.09.2026 noch: Zwei der vier gewerteten Spalten stehen leer. Dazu 2.299 € Einstiegspreis und ein Verkaufsstart, der erst am 16.10.2026 mit der Vorbestellung beginnt. Wer heute entscheidet, entscheidet ohne diese zwei Zahlen; wer warten kann, wartet auf das Blatt.
  • Das Pixel 10 Pro Fold ist der Update-Champion mit Schwächen: 7 Jahre Zusage und als Buch-Foldable IP68 — aber der kleinste Akku des Feldes, und Google nennt für Deutschland keine Ladeleistung.
  • Das Galaxy Z Fold 7 ist der Einstieg über den Vorjahrgang: gleicher Formfaktor, gleiche 7-Jahres-Zusage, kleinerer Akku (4.400 mAh) — für alle, die das Foldable-Konzept erst einmal ausprobieren wollen, ohne den Neupreis des Ultra zu zahlen.

Klassenbesten-Nachlieferung Welle 1 (30.08.2026), Herstellerbelege je Wert; iPhone Duo ergänzt am 10.09.2026 aus Apples Specs- und Kaufseite

So haben wir gewichtet — alle 8 Kriterien mit Begründung
KriteriumGewichtMessungWarum kaufentscheidend
Update-Zusage des Herstellers40/100Skala 0–7 Jahre, mehr ist besserEin Smartphone ist nicht kaputt, wenn es langsam wird — es ist unbrauchbar, wenn es keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, weil dann Banking-Apps aussteigen und jede bekannte Lücke offen bleibt. Genau dieses Datum bestimmt die reale Lebensdauer, und es ist die einzige Angabe der Kategorie, die der Hersteller einseitig festlegt und die sich weder nachrüsten noch mit Geld reparieren lässt. Samsung schreibt für das Galaxy S26 Ultra in den eigenen FAQ „Das Samsung Galaxy S26 Ultra unterstützt 7 Betriebssystem-Updates. Zusätzlich erhältst du 7 Jahre lang Sicherheits- und Wartungs-Updates“, Google beziffert für das Pixel 10 Pro „7 Jahre lang Betriebssystem- und Sicherheitsupdates sowie Pixel Drops“. Apple nennt auf den Produktseiten überhaupt keine Jahreszahl, muss sie seit 2025 aber im EU-Produktdatenblatt angeben — genau diese Zahl rechnen wir, sobald sie vorliegt. Beim iPhone Duo liegt sie noch nicht vor: Für die Kennung A3720 ist am 10.09.2026 weder ein Datenblatt auf apple.com veröffentlicht noch ein Eintrag im EU-Register EPREL vorhanden, also bleibt die Zelle leer. Xiaomi veröffentlicht für seine Geräte weder auf der deutschen Produktseite noch an anderer von uns prüfbarer Stelle eine Jahreszahl; dort steht „k. A.“, und der Wert geht neutral mit 5,0 von 10 ein — das ist keine Aussage darüber, wie lange das Gerät tatsächlich versorgt wird, sondern darüber, was zugesagt ist. Dieses Kriterium trägt das höchste Gewicht der Seite, weil zwischen 5 und 7 Jahren zwei volle Nutzungsjahre liegen und es die Kosten pro Jahr stärker bestimmt als der Kaufpreis: Ein heute gekauftes Gerät mit 7 Jahren wäre bis 2033 versorgt.
Speicher der Basisausführung25/100Skala 128–512 GB, mehr ist besserDer Speicher ist die einzige Ausstattung dieser Kategorie, die sich nach dem Kauf nicht mehr ändern lässt: Keines dieser Geräte hat einen Kartenschacht, und Nachrüsten gibt es nicht. Wer zu klein kauft, zahlt den Unterschied später doppelt — erst als Ärger, dann als Cloud-Abo. Genau deshalb wird an dieser Stelle so gern getrickst: Der beworbene Einstiegspreis gilt für die kleinste Ausführung, und der Sprung auf die nächste Stufe kostet bei Apple 250 € (iPhone 17 Pro: 1.299 € für 256 GB, 1.549 € für 512 GB) und bei Samsung 200 € (Galaxy S26: 999 € für 256 GB, 1.199 € für 512 GB) — für Speicher, der im Einkauf einen Bruchteil davon kostet. Wir werten deshalb die Basisausführung, also das, was man für den genannten Preis wirklich bekommt. Die Skala reicht von 128 GB (der kleinsten Basisgröße, die es in der Oberklasse noch gibt — Google fängt beim Pixel 10 Pro dort an) bis 512 GB (Xiaomi liefert das beim 17 Ultra als kleinste Stufe). Zur Einordnung: Das reine Betriebssystem belegt schon einiges, Apple beziffert das mit ungefähr 12 GB bis 24 GB, bevor ein einziges Foto darauf liegt.
Akkukapazität (Herstellerangabe)25/100Skala 3.500–7.000 mAh, mehr ist besserDie Kapazität in Milliamperestunden ist der einzige Akku-Wert, den man zwischen Herstellern überhaupt nebeneinanderlegen kann. Die viel beworbenen Laufzeiten sind es ausdrücklich nicht: Samsung nennt für das Galaxy S26 Ultra „31 Std. Videowiedergabe“, Apple für das iPhone 17 Pro „Bis zu 31 Std.“ Videowiedergabe, Google „Mehr als 24 Stunden Akkulaufzeit“ — drei Zahlen, drei verschiedene Messverfahren, keine davon nachprüfbar und keine davon untereinander vergleichbar. Deshalb wertet hier die Kapazität und nicht die Laufzeit. Auch sie hat eine Grenze: Ein größerer Akku hilft nur, wenn Bildschirm und Prozessor ihn nicht sofort wieder aufbrauchen, und ein sparsam abgestimmtes Gerät mit 4.300 mAh kann länger laufen als ein durstiges mit 6.500 mAh. Woher die Zahl stammt, ist von Hersteller zu Hersteller verschieden und für das Lesen der Tabelle wichtig: Samsung, Google und Honor nennen sie auf der Produktseite, Apple nennt sie dort grundsätzlich nicht — bei Apple steht sie ausschließlich im EU-Produktdatenblatt, das seit 2025 zu jedem in der EU verkauften Smartphone gehört und die Nennkapazität nach einheitlicher Vorschrift ausweist. Für das iPhone Duo gibt es dieses Blatt am 10.09.2026 noch nicht; Apple nennt dort nur zwei integrierte Lithium-Ionen-Batterien und Laufzeiten, also bleibt die Zelle leer. Das ist eine Pflichtangabe des Herstellers und damit dieselbe Art von Beleg wie eine Produktseite, nur an einem Ort, den fast niemand vor dem Kauf öffnet.
Schutzart gegen Wasser und Staub10/100keine = 0 · keine Angabe = 0 · IPX4 = 2 · IP52 = 2 · IP53 = 3 · IP54 = 4 · IP65 = 5 · IP66 = 5 · IP67 = 6 · IP68 = 8 · IP68 + IP69 = 9 · IP68 + IP69 + IP69K = 10 · IP48 = 7 PunkteWasserschaden ist der häufigste Totalschaden bei Smartphones und in aller Regel kein Garantiefall — die Schutzart ist deshalb die billigste Versicherung, die man beim Kauf mitnehmen kann. Im Foldable-Feld trennt dieses Kriterium tatsächlich: Samsung erklärt für beide Folds IP48 (7 von 10 Punkten), Apple und Google erklären IP68 (8 Punkte), Honor IP68 und zusätzlich IP69 (9 Punkte). Es steht mit Gewicht in der Tabelle, weil ein Gerät ohne Wasserschutz sofort auffallen soll. Anders als bei den übrigen Kriterien zählt eine fehlende Angabe hier NICHT neutral, sondern mit null Punkten: Wer keine Schutzart erklärt, hat keine — seit der EU-Verordnung 2023/1669 muss jedes in Europa verkaufte Smartphone seinen Eindringschutzgrad im Produktdatenblatt angeben, ein Schweigen ist also keine Wissenslücke, sondern eine Aussage. Bewusst NICHT bewertet wird, ob ein Gerät ohne Zertifizierung „trotzdem regenfest“ ist: Das erklärt kein Hersteller, und ohne Erklärung ist es eine Vermutung. Wichtiger als die Punktzahl ist, wie man die Angabe liest. Apple erklärt für das iPhone 17 Pro IP68 nach IEC 60529 als „bis zu 6 Meter für bis zu 30 Minuten“, Samsung für die S26-Reihe als Schutz „bei dauerhaftem Untertauchen bei 1,5 m Wassertiefe für 30 Minuten und ausschließlich in klarem“ Wasser, Xiaomi nennt für das 17T ein Eintauchen in stehendes Süßwasser unter Laborbedingungen — dieselbe Kurzbezeichnung, drei verschiedene Prüfbedingungen. Alle Hersteller schreiben dazu, dass der Schutz nicht dauerhaft ist und mit normaler Abnutzung nachlässt, und dass die Garantie Flüssigkeitsschäden nicht deckt. IP68 heißt also: Regen, verschütteter Kaffee und ein Sturz ins Waschbecken sind wahrscheinlich überlebbar. Schwimmbad, Meerwasser und Sauna sind es nicht.
Ladeleistung mit Kabel (Herstellerangabe)0/100Skala 20–120 Watt, mehr ist besserDiese Spalte steht mit Gewicht 0 in der Tabelle, weil die Angaben der Hersteller nicht dasselbe messen: Die einen beziffern, was das Gerät aufnimmt, die anderen nur, welches Netzteil man dafür kaufen muss — und ein Kriterium, das Ungleiches nebeneinanderstellt, verteilt Punkte, statt etwas zu messen. Beim iPhone Duo bleibt die Zelle aus genau diesem Grund leer. Samsung beziffert für das Galaxy S26 Ultra eine „von 45 W auf 60 W erhöhte Leistung“, Xiaomi „90W HyperCharge, kabelgebunden“ für das 17 Ultra und „67W HyperCharge“ für das 17T. Apple und Google nennen dagegen gar keine Geräteleistung, sondern nur, welches Netzteil man braucht: Apple schreibt „Bis zu 50 % in 20 Minuten mit 40W Netzteil oder höher“, Google „bis zu 55 % in etwa 30 Min. mit einem 30-W-USB-C-PPS-Ladegerät oder höher“. Das ist eine Anforderung an das Zubehör und keine Angabe zum Telefon, und wir tragen sie deshalb nicht als Ladeleistung ein. Die zehn Punkte, die diese Spalte in einer vollständigeren Datenlage tragen würde, liegen stattdessen auf der Update-Zusage und der Akkukapazität. Praktisch relevant ist der Wert trotzdem: Zwischen 60 und 100 Watt liegt beim Zwischendurchladen der Unterschied zwischen einer halben Stunde und einer Viertelstunde. Wer darauf Wert legt, sollte wissen, dass die hohen Wattzahlen nur mit passendem Zubehör erreicht werden, das extra kostet — Apple, Google und Xiaomi schreiben ausdrücklich dazu, dass kein Netzteil im Lieferumfang enthalten ist.
Gewicht0/100Skala 150–250 g, weniger ist besserDiese Spalte hat bewusst kein Gewicht mehr in der Rechnung, und der Grund ist ein Fehler, den wir selbst gemacht haben: Solange „leichter ist besser“ mitzählte, verlor jedes größere Spitzenmodell Punkte dafür, dass es größer ist — das iPhone 17 Pro stand hinter dem iPhone 17, obwohl es in jeder belegten Spalte gleich oder besser dasteht. Gewicht ist keine Qualitätseigenschaft, sondern eine Vorliebe: Für den einen sind 167 Gramm der Grund zu kaufen, für den anderen sind 231 Gramm der Preis für ein großes Display und einen großen Akku. Ein Kriterium, bei dem „mehr“ für die eine Hälfte der Käufer besser und für die andere schlechter ist, darf keine Rangfolge bestimmen — es gehört in die Tabelle, damit man es sieht, und nicht in die Punktzahl. Zur Einordnung bleibt die Spanne trotzdem wichtig: Zwischen dem leichtesten und dem schwersten Gerät dieses Feldes liegen 43 Gramm (Galaxy Z Fold 7 und Z Fold 8 Ultra je 215 g, Pixel 10 Pro Fold 258 g) — und selbst das leichteste liegt weit über einem gewöhnlichen Smartphone. Das ist der Preis für die zweite Bildschirmfläche, und man spürt ihn nach einer halben Stunde Lesen im Handgelenk.
Displaygröße0/100Skala 6–7 Zoll, mehr ist besserAuch die Bildschirmdiagonale zählt in dieser Rechnung nicht mehr mit, und zwar aus demselben Grund wie das Gewicht: Größer ist nicht besser, sondern anders. Ein 6,9-Zoll-Gerät zeigt mehr Text auf einer Seite und macht Karten und Videos angenehmer; es passt in viele Hosentaschen nur noch mit Mühe, lässt sich einhändig kaum bedienen und wiegt mehr. Wer ein kompaktes Telefon sucht, für den ist jeder zusätzliche Zoll ein Nachteil — und eine Punktzahl, die das Gegenteil behauptet, wäre für die halbe Leserschaft schlicht falsch. Die Diagonale steht deshalb als Information in der Tabelle, damit man die Geräte nach der eigenen Vorliebe sortieren kann. Beim Lesen zu beachten: Alle Hersteller messen sie als volles Rechteck über die abgerundeten Ecken hinweg, die tatsächlich sichtbare Fläche ist bei jedem Gerät etwas kleiner; Apple schreibt das ausdrücklich dazu (beim iPhone 17e etwa 6,06 Zoll statt der genannten 6,1 Zoll). Nicht aufgenommen haben wir die Bildwiederholrate: Apple, Google und Xiaomi nennen für ihre Oberklassegeräte übereinstimmend bis zu 120 Hz, Samsung nennt auf den deutschen Produktseiten überhaupt keinen Wert, und beim iPhone 17e führt Apple das Datenblatt ohne Angabe — daraus lässt sich keine Spalte bauen, die etwas misst.
Auflösung der Hauptkamera0/100Skala 12–200 MP, mehr ist besserDiese Spalte steht seit jeher mit Gewicht 0 da: Megapixel sind die bekannteste und die unzuverlässigste Kennzahl der ganzen Kategorie. Bildqualität entsteht aus Sensorgröße, Blende, Optik und Bildverarbeitung — Xiaomi nennt für die 50-MP-Hauptkamera des 17 Ultra einen 1-Zoll-Sensor mit ƒ/1,67, für die ebenfalls 50 MP große Hauptkamera des 17T dagegen einen 1/1,55-Zoll-Sensor mit f/1,7: gleiche Megapixelzahl, deutlich verschiedene Lichtaufnahme. Dazu kommt eine Falle, auf die man hereinfällt, wenn man nur auf die größte Zahl schaut: Beim Galaxy S26 Ultra sind die 200 MP die Hauptkamera, bei anderen Geräten steckt die höchste beworbene Zahl im Teleobjektiv — beim Xiaomi 17 Ultra etwa sitzen 200 MP im Teleobjektiv und 50 MP in der Hauptkamera. Zwei „200-MP-Smartphones“ meinen also nicht dasselbe. Wir führen die Zahl als Information mit, damit man sie neben den anderen sieht, und rechnen sie nicht mit, weil wir Bildqualität nicht messen können und niemand sie aus einem Datenblatt ablesen kann. Wer die Kamera zum Hauptgrund macht, sollte Bildvergleiche unabhängiger Fotoredaktionen ansehen, nicht Datenblätter.

Die 4 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für Foldables redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →

Die Produkte im Detail

Platz 1VergleichssiegerPreis-Leistungs-Sieger

Honor Magic V6 (512 GB)

8,5von 10 Punkten

Das Magic V6 zeigt, was beim Foldable-Akku geht: 6.660 mAh und 80-W-Laden bei 512 GB — bezahlt mit der kürzeren Update-Zusage und Honors dünnerem DE-Servicenetz.

Stärken

  • + 6.660 mAh — mit Abstand größter Akku unter den Foldables
  • + 512-GB-Basis und 80-W-Laden
  • + IP68 + IP69 — bester Wasserschutz des Feldes

Schwächen

  • – 5 Jahre Updates — zwei weniger als Samsung/Google
  • – Honor-Servicenetz in DE dünner als bei den Platzhirschen (siehe Einordnung)

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Belege: Quelle je Wert
Platz 2

Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra (256 GB)

6,6von 10 Punkten

Das Galaxy Z Fold 8 Ultra ist Samsungs aktuelles Flaggschiff-Foldable: 7 Jahre Updates, 5.000 mAh, 256 GB — die vollständigste Ausstattung des Feldes.

Stärken

  • + 7 Jahre Updates + 5.000 mAh — die stärkste Kombination im Foldable-Feld
  • + 256-GB-Basis, IP48

Schwächen

  • – IP48 heißt: kein voller Staubschutz — Foldable-Bauart
  • – Samsung nennt 25-W-Laden — gemächlich für die Klasse

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Belege: Quelle je Wert
Platz 3

Apple iPhone Duo (256 GB)

4,9von 10 Punkten

Apples erstes faltbares iPhone: innen 7,6 Zoll OLED (1878 x 2670 bei 430 ppi), außen 5,4 Zoll (1398 x 2034 bei 460 ppi), beide bis 120 Hz, 254 g im Titangehäuse, A20 Pro, 48-MP-Dual-Fusion-Kamera, Touch ID in der Seitentaste, Dual eSIM, IP68 bis 6 Meter. Im Feld heißt das: mehr Staubschutz als Samsungs IP48, aber mit 7,6 Zoll das kleinste innere Display. Die Punktzahl ist mit Vorsicht zu lesen — Update-Zusage und Akkukapazität nennt Apple erst im EU-Produktdatenblatt, das am 10.09.2026 noch nicht vorliegt; beide Zellen stehen als k. A. und gehen neutral mit 5,0 ein. Sobald das Blatt oder der EPREL-Eintrag da ist, rechnen wir die Zeile neu.

Stärken

  • + IP68 nach IEC 60529, bis 6 Meter für 30 Minuten — deutlich mehr Staubschutz als Samsungs IP48
  • + Titangehäuse mit Ceramic Shield 2 auf der Vorderseite, 5,2 mm im geöffneten Zustand
  • + Das größte Display, das Apple je in einem iPhone verbaut hat, dazu Touch ID in der Seitentaste und USB 3 über USB-C

Schwächen

  • – 2.299 € für 256 GB und bis 3.799 € für 2 TB — das günstigste Gerät des Feldes kostet rund 400 € weniger
  • – Zwei der vier gewerteten Angaben fehlen: Update-Zusage und Akkukapazität nennt Apple erst im EU-Produktdatenblatt
  • – Mit 7,6 Zoll das kleinste innere Display des Feldes, und bestellbar erst ab 16.10.2026

Ohne belegte Angabe (3): Update-Zusage des Herstellers, Akkukapazität (Herstellerangabe), Ladeleistung mit Kabel (Herstellerangabe) — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 2.299 € für Circa-Preise (unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller) für die jeweils genannte kleinste Speicherausführung, Stand 05.08.2026. Apple und Google veröffentlichen den Preis im Klartext auf ihren Seiten (iPhone 17e 256 GB: 699,00 €; iPhone 17: 949,00 €; iPhone 17 Pro: 1.299,00 €); bei Samsung steht er in den Produktdaten der herstellereigenen Shop-Seite (Galaxy S26 Ultra 256 GB: 1.449,00 €; Galaxy S26 256 GB: 999,00 €). Apple führt iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max auf einer gemeinsamen Kaufseite; dort gibt es genau zwei Preisstaffeln, und die höhere (256 GB 1.449 €, 512 GB 1.699 €, 1 TB 1.949 €, 2 TB 2.449 €) gehört zum Pro Max, weil nur dieses Modell laut Datenblatt überhaupt mit 2 TB angeboten wird. Für die beiden Xiaomi-Geräte veröffentlicht Xiaomi auf den deutschen Produktseiten keinen auslesbaren Preis; sie bleiben deshalb ohne Preisangabe und nehmen an der Preis-Leistungs-Rechnung nicht teil. Straßenpreise im Handel liegen bei allen Geräten regelmäßig deutlich unter dem Listenpreis — Google selbst weist auf der eigenen Produktseite neben dem üblichen Verkaufspreis von 1.099 € ein laufendes Angebot ab 749 € aus. Wer den Listenpreis zahlt, zahlt in dieser Kategorie fast immer zu viel. (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.

Belege: Quelle je Wert
Platz 4

Google Pixel 10 Pro Fold (256 GB)

4,7von 10 Punkten

Das Pixel 10 Pro Fold ist Googles Buch-Foldable mit der längsten Update-Zusage des Feldes (7 Jahre) und IP68 — belegt über den deutschen Google Store.

Stärken

  • + 7 Jahre zugesagte Updates — Bestwert unter den Foldables
  • + IP68 als einziges Buch-Foldable neben Samsung

Schwächen

  • – Kleinster Akku des Foldable-Feldes
  • – Google nennt keine Ladeleistung für DE

Ohne belegte Angabe (1): Update-Zusage des Herstellers — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 5

Samsung Galaxy Z Fold 7 (256 GB)

4,2von 10 Punkten

Das Galaxy Z Fold 7 ist der Vorgänger-Jahrgang des Fold 8 Ultra — mit 7 Jahren Updates und IP48, aber dem kleineren 4.400-mAh-Akku.

Stärken

  • + Das etablierte Buch-Foldable mit 7 Jahren Update-Zusage
  • + Dünnstes Samsung-Fold bisher

Schwächen

  • – 4.400 mAh — der Foldable-Formfaktor kostet Akku
  • – IP48: Untertauchen ja, Staub nur bedingt

Ohne belegte Angabe (1): Update-Zusage des Herstellers — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 1.889 € für Circa-Preise (unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller) für die jeweils genannte kleinste Speicherausführung, Stand 05.08.2026. Apple und Google veröffentlichen den Preis im Klartext auf ihren Seiten (iPhone 17e 256 GB: 699,00 €; iPhone 17: 949,00 €; iPhone 17 Pro: 1.299,00 €); bei Samsung steht er in den Produktdaten der herstellereigenen Shop-Seite (Galaxy S26 Ultra 256 GB: 1.449,00 €; Galaxy S26 256 GB: 999,00 €). Apple führt iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max auf einer gemeinsamen Kaufseite; dort gibt es genau zwei Preisstaffeln, und die höhere (256 GB 1.449 €, 512 GB 1.699 €, 1 TB 1.949 €, 2 TB 2.449 €) gehört zum Pro Max, weil nur dieses Modell laut Datenblatt überhaupt mit 2 TB angeboten wird. Für die beiden Xiaomi-Geräte veröffentlicht Xiaomi auf den deutschen Produktseiten keinen auslesbaren Preis; sie bleiben deshalb ohne Preisangabe und nehmen an der Preis-Leistungs-Rechnung nicht teil. Straßenpreise im Handel liegen bei allen Geräten regelmäßig deutlich unter dem Listenpreis — Google selbst weist auf der eigenen Produktseite neben dem üblichen Verkaufspreis von 1.099 € ein laufendes Angebot ab 749 € aus. Wer den Listenpreis zahlt, zahlt in dieser Kategorie fast immer zu viel. (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.

Belege: Quelle je Wert

Woran Du gute Produkte selbst erkennst

Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.

Update-Zusage in Jahren

Worauf achten: Die vom Hersteller ZUGESAGTEN OS- und Sicherheits-Update-Jahre — nicht die erhoffte Praxis.

Warum: Ein Foldable kostet vierstellig; die Update-Zusage entscheidet, wie lange es sicher nutzbar bleibt. 7 Jahre (Samsung, Google) gegen 5 (Honor) sind bei diesen Preisen zwei Jahre Gerätewert.

Schutzart ehrlich lesen

Worauf achten: Bei Foldables geht die Schutzart auseinander: Samsung erklärt für beide Folds IP48 — die 8 steht für Untertauchen, die 4 für Fremdkörper ab 1 mm —, Apple, Google und Honor erklären IP68 oder mehr.

Warum: Wer vom Slab-IP68 kommt, überschätzt IP48 leicht: Sand und Staub bleiben bei diesen Geräten ein Risiko fürs Scharnier. Umgekehrt ist IP68 an einem Klappgerät keine Selbstverständlichkeit, sondern ein echter Bauunterschied — deshalb zahlt dieses Kriterium hier auf die Rangfolge ein.

Akku im Verhältnis zum Doppel-Display

Worauf achten: mAh-Angabe gegen die Realität zweier Displays halten — Foldables verbrauchen aufgeklappt deutlich mehr.

Warum: 4.400 mAh im Fold 7 tragen anders als 6.660 mAh im Magic V6. Wer das Innendisplay wirklich nutzt (dafür kauft man das Gerät), sollte die Akku-Spalte doppelt gewichten.

Zwei davon direkt gegeneinander

Wer bereits zwei Geräte in der engeren Wahl hat, findet hier den direkten Vergleich — mit den Kriterien, in denen sie sich entscheidend unterscheiden.

Foldables: häufige Fragen

Gibt es ein faltbares iPhone?

Ja. Apple hat am 9. September 2026 das iPhone Duo vorgestellt, das erste faltbare iPhone: innen ein 7,6-Zoll-OLED mit 1878 x 2670 Pixeln bei 430 ppi, außen ein 5,4-Zoll-Display, beide bis 120 Hz, 254 g im Titangehäuse, A20 Pro, IP68 bis 6 Meter für 30 Minuten. Es steht hier in der Tabelle. Zwei Zellen sind allerdings leer: Update-Zusage und Akkukapazität nennt Apple erst im EU-Produktdatenblatt, und das ist für die Kennung A3720 noch nicht veröffentlicht.

Was kostet das iPhone Duo und ab wann gibt es es?

Apple ruft im deutschen Store 2.299 € für 256 GB, 2.549 € für 512 GB, 3.049 € für 1 TB und 3.799 € für 2 TB auf. Vorbestellen kann man ab dem 16.10.2026 um 14 Uhr MESZ, im Handel ist es ab dem 23.10.2026. Bis dahin ist jede Kaufempfehlung dafür eine Empfehlung für ein Gerät, das man nicht bestellen kann — wer jetzt ein Buch-Foldable braucht, findet die lieferbaren Alternativen in der Tabelle darüber.

Warum stehen Foldables nicht im normalen Smartphone-Vergleich?

Weil sie eine andere Kauffrage beantworten: Tablet-Fläche in der Tasche gegen Mehrpreis, Mehrgewicht und IP48. In einer gemeinsamen Tabelle würden Foldables jede Preis- und Gewichtsspanne sprengen und beide Vergleiche unschärfer machen — deshalb zwei Felder mit denselben Kriterien.

Was bedeutet IP48 bei Foldables praktisch?

Untertauchen in Süßwasser übersteht das Gerät wie ein IP68-Slab (die 8). Die 4 davor heißt aber: geschützt nur gegen Fremdkörper ab einem Millimeter — feiner Sand und Staub können ins Scharnier. Strand und Werkstatt bleiben deshalb Risikozonen. Für alle Buch-Foldables gilt das aber nicht mehr: Pixel 10 Pro Fold und iPhone Duo erklären IP68, das Honor Magic V6 IP68 und zusätzlich IP69.

Lohnt der Aufpreis zum Fold 8 Ultra gegenüber dem Fold 7?

Nach Datenlage: 600 mAh mehr Akku (5.000 gegen 4.400) bei sonst gleicher Update-Zusage und Schutzart. Wer das Innendisplay täglich nutzt, merkt die Akku-Differenz; wer ein Buch-Foldable erstmals ausprobieren will, bekommt mit dem Vorjahres-Fold 7 denselben Formfaktor günstiger.

Ist das Honor Magic V6 eine Empfehlung?

Mit offenen Karten: Es hat den größten Akku (6.660 mAh), das schnellste Laden (80 W) und den besten Wasserschutz (IP68+IP69) des Feldes — rechnerisch stark. Dagegen stehen 5 statt 7 Update-Jahre und Honors dünneres Service- und Handelsnetz in Deutschland. Wer primär Technik kauft, kann zugreifen; wer Ökosystem, Zubehör und Wiederverkauf mitdenkt, bleibt bei Samsung oder Google.

Wie dieser Vergleich entstanden ist

Für die Kategorie Foldables haben wir 5 Produkte über 4 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Update-Zusage des Herstellers mit 40 von 100 Punkten, Preise sind Circa-Angaben mit Stand September 2026. Im Labor getestet haben wir nichts, und 5 fehlende Herstellerangaben stehen als „k. A.“ in der Tabelle, statt still ergänzt zu werden. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →

Weitere Vergleiche aus Technik & Büro

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