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NAS-Systeme mit 4 Schächten Vergleich 2026

Stand: · 5 Produkte · 5 gewichtete Kriterien + 5 nur zur Information · kein Labortest

Ein NAS mit vier Schächten ist die Größe, bei der aus dem Datengrab ein Heimserver wird: genug Platz für ein ausfallsicheres RAID plus Reserve, genug Rechenleistung für Medienserver und Backups mehrerer Rechner.

Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten

Verglichen werden fünf Systeme von Synology, QNAP und TerraMaster — ausschließlich mit Werten, die die Hersteller selbst deklarieren. Der wichtigste Unterschied liegt nicht in den Schächten (vier haben alle), sondern im Netzwerkanschluss: Zwischen 1GbE und 5GbE liegt der Unterschied zwischen USB-Stick-Gefühl und lokaler Festplatte. Die Leistungsaufnahme vergleichen wir nicht — Synology und QNAP messen sie nach unterschiedlichen Verfahren. Endkundenpreise deklarieren die Hersteller nicht einheitlich, ein Preis-Leistungs-Urteil entfällt deshalb.

Die kurze Antwort

TerraMaster F4-425 Plus N150

8,2von 10 · Platz 1 von 5

Die TerraMaster F4-425 Plus N150 ist mit vier SATA-Bays, Intel N150, 16 GB DDR5, zwei 5GbE-Ports, drei M.2-Slots und 120 TB Rohkapazitaet dokumentiert.

  • Bester Wert bei Netzwerk
  • Bester Wert bei Arbeitsspeicher ab Werk

Nicht für jeden der richtige. Knapp dahinter liegt TerraMaster F4-425 Plus N95 mit 6,2 von 10 Punkten. Welches Kriterium für Dich zählt, klärt der Kaufberater weiter unten.

Anzeige: Die Kauflinks sind Partnerlinks. An der Reihenfolge und am Ergebnis der Rechnung ändern sie nichts — wie wir damit umgehen.

Noch unentschlossen? Der Ratgeber NAS kaufen: Warum das Netzwerk wichtiger ist als der Prozessor — und RAID kein Backup ist erklärt ohne Modellnamen, welche Angabe das Ergebnis bestimmt und welche nur groß auf dem Karton steht.

Alle 5 Produkte im Punktevergleich

Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.

NAS-Systeme mit 4 Schächten: 5 Produkte, bewertet über 5 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
ProduktScorevon 10NetzwerkGewicht 35/100ProzessorGewicht 0/100Arbeitsspeicher ab Werk (GB)Gewicht 25/100RAM maximal (GB)Gewicht 10/100M.2-NVMe-SlotsGewicht 15/100RAID-ModiGewicht 0/100BetriebssystemGewicht 0/100Garantie (Jahre)Gewicht 15/100Max. Rohkapazität (TB)Gewicht 0/100RAM-TypGewicht 0/100KaufenAnzeigePartnerlinks
TerraMaster F4-425 Plus N150Vergleichssieger8,22 × 5GbEIntel N150, 4 Kerne, bis 3,6 GHz16323k. A.TOS 72120DDR5 non-ECCAmazon ›
TerraMaster F4-425 Plus N956,22 × 5GbEIntel N95, 4 Kerne, bis 2,4 GHz8k. A.3k. A.TOS 72120DDR4Amazon ›
Synology DiskStation DS925+6,12 × 2,5GbEAMD Ryzen V1500B, 4 Kerne, 2,2 GHz4322SHR, Basic, JBOD, RAID 0/1/5/6/10DiskStation Manager (DSM)3k. A.DDR4 ECCAmazon ›
QNAP TS-464-8G6,12 × 2,5GbEIntel Celeron N5095, 4 Kerne/Threads, bis 2,9 GHz8162JBOD, Single, RAID 0/1/5/6/10QTS oder QuTS hero3k. A.DDR4Amazon ›
Synology DiskStation DS4232,32 × 1GbERealtek RTD1619B, 4 Kerne, 1,7 GHz2k. A.k. A.SHR, Basic, JBOD, RAID 0/1/5/6/10DiskStation Manager (DSM)2k. A.DDR4 non-ECCAmazon ›

„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. Wie wir rechnen →

Worauf kommt es Dir an?

Der Gesamtscore gewichtet 5 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.

Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.

Das Ergebnis in vier Sätzen

  • Stand September 2026 ist TerraMaster F4-425 Plus N150 der Vergleichssieger unter 5 verglichenen Produkten der Kategorie NAS-Systeme mit 4 Schächten — mit 8,2 von 10 Punkten aus 5 gewichteten Kriterien.
  • Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Netzwerk mit 35 von 100 Gewichtspunkten: Der Netzwerkanschluss ist die Obergrenze für alles, was das NAS tut: Über 1GbE sind theoretisch rund 110 MB/s drin — eine einzelne Festplatte liefert mehr, das RAID wartet also aufs Kabel. 2,5GbE hebt die Grenze auf rund 280 MB/s, 5GbE darüber hinaus. Wer nur Backups über Nacht fährt, spürt den Unterschied nie; wer Videodateien direkt vom NAS schneidet, jeden Tag.
  • Für 5 der 5 Produkte fehlen mindestens eine Herstellerangabe (insgesamt 8 Werte); fehlende Werte gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein und stehen in der Tabelle sichtbar als „k. A.“.
  • Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.

Das Netzwerk ist die Obergrenze — nicht die Schächte

  • Der F4-425 Plus N95 verbindet im Datenpaket zwei 5GbE-Ports mit 8 GB DDR4, drei M.2-NVMe-Slots, vier SATA-Bays und 120 TB maximaler Rohkapazitaet. Das ist die staerkste dokumentierte Netzwerkanbindung im Feld bei zugleich umfangreicher SSD-Ausstattung. Preis und Versandregion sind vor der Bestellung gesondert zu klaeren.
So haben wir gewichtet — alle 10 Kriterien mit Begründung
KriteriumGewichtMessungWarum kaufentscheidend
Netzwerk35/1002 × 5GbE = 9 · 2 × 2,5GbE = 7 · 2 × 1GbE = 3 PunkteDer Netzwerkanschluss ist die Obergrenze für alles, was das NAS tut: Über 1GbE sind theoretisch rund 110 MB/s drin — eine einzelne Festplatte liefert mehr, das RAID wartet also aufs Kabel. 2,5GbE hebt die Grenze auf rund 280 MB/s, 5GbE darüber hinaus. Wer nur Backups über Nacht fährt, spürt den Unterschied nie; wer Videodateien direkt vom NAS schneidet, jeden Tag.
Arbeitsspeicher ab Werk (GB)25/100Skala 2–16, mehr ist besserRAM ist beim NAS die Währung für Gleichzeitigkeit: Jeder Dienst (Backup, Medienserver, Container, Fotoindexierung) belegt seinen Teil. 2 GB reichen fürs reine Dateiablegen, ab 8 GB laufen mehrere Dienste entspannt parallel, 16 GB ab Werk (TerraMaster N150) sind im Feld die Ausnahme.
M.2-NVMe-Slots15/100Skala 1–3, mehr ist besserM.2-Slots ergänzen die vier Festplattenschächte um SSD-Plätze für Cache oder schnelle Volumes — ohne einen Festplattenschacht zu opfern. TerraMaster deklariert drei, Synology DS925+ und QNAP zwei; für den DS423 nennt Synology keine.
Garantie (Jahre)15/100Skala 2–3, mehr ist besserEin NAS läuft im Dauerbetrieb, oft jahrelang unbeobachtet — die Herstellergarantie ist hier keine Formalie, sondern die Absicherung eines Geräts, dem man seine einzige Datenkopie... nie anvertrauen sollte, aber doch viel anvertraut. DS925+ und QNAP deklarieren drei Jahre, die übrigen zwei.
RAM maximal (GB)10/100Skala 8–32, mehr ist besserDer maximale Ausbau entscheidet, ob das NAS mitwachsen kann, wenn später Container oder virtuelle Maschinen dazukommen. Synology DS925+ und TerraMaster N150 deklarieren 32 GB, QNAP 16 GB. Geräte ohne deklarierten Ausbau werden neutral gewertet — beim DS423 heißt das praktisch: Was ab Werk drin ist, bleibt drin.
Prozessor0/100Information, wird nicht gewertetDie CPU entscheidet über Extras wie Medientranskodierung und Container — als Zahl vergleichen lässt sie sich über Herstellergrenzen aber nicht seriös, deshalb bleibt sie ungewertet. Faustregel: Intel-Prozessoren (QNAP, TerraMaster) bringen eine iGPU fürs Video-Transkodieren mit, der AMD Ryzen im DS925+ ist stark für Mehrbenutzer-Betrieb, der Realtek im DS423 ist die Basisklasse fürs reine Speichern.
RAID-Modi0/100Information, wird nicht gewertetAlle Systeme beherrschen die Standard-RAID-Level 0/1/5/6/10 — kaufentscheidend ist das selten. Erwähnenswert ist Synologys SHR, das Platten unterschiedlicher Größe effizienter mischt als klassisches RAID: praktisch, wenn man mit vorhandenen Platten startet und später größere nachschiebt.
Betriebssystem0/100Information, wird nicht gewertetDas Betriebssystem ist der Alltag mit dem NAS — und Geschmackssache, deshalb ungewertet: Synologys DSM gilt als das rundeste Gesamtpaket, QNAP bietet mit QuTS hero wahlweise das ZFS-Dateisystem mit Prüfsummen gegen schleichende Datenfehler, TerraMasters TOS 7 ist funktional aufgeholt. Wichtiger als Features ist, dass der Hersteller jahrelang Sicherheitsupdates liefert.
Max. Rohkapazität (TB)0/100Information, wird nicht gewertetTerraMaster deklariert als einziger Hersteller eine maximale Rohkapazität (120 TB mit vier 30-TB-Platten) — die anderen nennen keine vergleichbare Zahl, deshalb bleibt der Wert ungewertet. Praktisch limitieren ohnehin eher Budget und RAID-Verschnitt als die Schachtgrenze.
RAM-Typ0/100Information, wird nicht gewertetEin Detail mit Aussagekraft: Der DS925+ nutzt ECC-Speicher, der Bitfehler im RAM erkennt und korrigiert — in dieser Geräteklasse selten und für alle interessant, die dem NAS wirklich wichtige Daten geben. TerraMaster N150 setzt auf moderneres DDR5, aber ohne ECC.

Die 5 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für NAS-Systeme mit 4 Schächten redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →

Die Produkte im Detail

Platz 1Vergleichssieger

TerraMaster F4-425 Plus N150

8,2von 10 Punkten

Die TerraMaster F4-425 Plus N150 ist mit vier SATA-Bays, Intel N150, 16 GB DDR5, zwei 5GbE-Ports, drei M.2-Slots und 120 TB Rohkapazitaet dokumentiert.

Stärken

  • + Zwei 5GbE-Ports
  • + 16 GB DDR5
  • + Drei M.2-Slots
  • + 120 TB maximale Rohkapazitaet

Schwächen

  • – N150-Konfiguration bei Erhebung nicht verfuegbar
  • – Zwei Jahre Garantie

Ohne belegte Angabe (1): RAID-Modi — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 2

TerraMaster F4-425 Plus N95

6,2von 10 Punkten

Die TerraMaster F4-425 Plus N95 kombiniert vier SATA-Bays, Intel N95, 8 GB DDR4, zwei 5GbE-Ports, drei M.2-Slots und 120 TB Rohkapazitaet.

Stärken

  • + Zwei 5GbE-Ports
  • + 8 GB DDR4
  • + Drei M.2-Slots
  • + 120 TB maximale Rohkapazitaet

Schwächen

  • – Zwei Jahre Garantie
  • – Endpreis und Versandregion vor Bestellung klaeren

Ohne belegte Angabe (2): RAM maximal (GB), RAID-Modi — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 3

Synology DiskStation DS925+

6,1von 10 Punkten

Die Synology DS925+ ist mit vier SATA-Bays, 4 GB DDR4 ECC, maximal 32 GB, zwei 2,5GbE-Ports, zwei M.2-Slots und Erweiterung auf neun Bays dokumentiert.

Stärken

  • + Vier SATA-Bays
  • + Bis zu 32 GB Arbeitsspeicher
  • + Zwei 2,5GbE-Ports
  • + Ausbau auf neun Laufwerksschächte dokumentiert

Schwächen

  • – Vier GB DDR4 ECC als Ausgangsspeicher
  • – Festplatten und NVMe-SSDs separat

Ohne belegte Angabe (1): Max. Rohkapazität (TB) — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 4

QNAP TS-464-8G

6,1von 10 Punkten

Die QNAP TS-464-8G kombiniert vier SATA-Bays, 8 GB DDR4, maximal 16 GB, zwei 2,5GbE-Ports, zwei M.2-Slots und einen PCIe-Slot.

Stärken

  • + 8 GB DDR4 Arbeitsspeicher
  • + Zwei 2,5GbE-Ports
  • + Zwei M.2-Slots
  • + Ein PCIe-Gen-3-x2-Slot

Schwächen

  • – Maximal 16 GB Arbeitsspeicher
  • – Kein Preis und kein konkreter DE-Lieferstatus belegt

Ohne belegte Angabe (1): Max. Rohkapazität (TB) — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 5

Synology DiskStation DS423

2,3von 10 Punkten

Die Synology DS423 ist mit vier SATA-Bays, 2 GB DDR4, zwei 1GbE-Ports, keiner ausgewiesenen M.2-Option und zwei Jahren Garantie dokumentiert.

Stärken

  • + Vier SATA-Bays
  • + Zwei 1GbE-Ports
  • + Unterstuetzt mehrere RAID-Typen
  • + DSM Betriebssystem

Schwächen

  • – 2 GB DDR4 Arbeitsspeicher
  • – Keine M.2-Slots ausgewiesen

Ohne belegte Angabe (3): RAM maximal (GB), M.2-NVMe-Slots, Max. Rohkapazität (TB) — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert

Woran Du gute Produkte selbst erkennst

Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.

Netzwerkanschluss über 1GbE

Worauf achten: 2,5GbE oder 5GbE im Datenblatt unter Netzwerk/LAN — und ob der eigene Switch/Router das Tempo überhaupt mitgeht.

Warum: 1GbE bremst jedes moderne RAID auf rund 110 MB/s aus. Der schnellste NAS-Prozessor nützt nichts, wenn die Daten durch einen zu schmalen Anschluss müssen — und ein späteres Aufrüsten des Anschlusses ist meist nicht möglich.

Update-Politik des Herstellers

Worauf achten: Wie lange der Hersteller für vergleichbare Vorgängermodelle Sicherheitsupdates geliefert hat — das zeigt die Support-Seite des Herstellers.

Warum: Ein NAS hängt im Netzwerk und hält private Daten. Ein System ohne Sicherheitsupdates ist dort keine Sparsamkeit, sondern ein Risiko — die Update-Historie des Herstellers ist deshalb ein Kaufkriterium wie die Hardware selbst.

Festplatten nicht vergessen

Worauf achten: NAS-Preise verstehen sich fast immer ohne Platten. Vier NAS-taugliche Festplatten kosten schnell so viel wie das Gerät selbst.

Warum: Das Budget muss das Gesamtsystem tragen. Wer beim Gehäuse spart und dafür Desktop-Platten statt NAS-Platten einsetzt, spart an der falschen Stelle — NAS-Platten sind für Dauerbetrieb und RAID-Vibration ausgelegt.

Ratgeber zum Thema

NAS kaufen: Warum das Netzwerk wichtiger ist als der Prozessor — und RAID kein Backup ist

Drei Dinge bestimmen den NAS-Kauf: der Netzwerkanschluss (1GbE bremst jedes moderne RAID aus — 2,5GbE aufwärts ist die sinnvolle Basis), die Zahl der Schächte (vier erlauben effizientes RAID 5 statt teurer Spiegelung) und der Speicherausbau für spätere Dienste. Und eine Regel steht über allem: RAID schützt gegen Plattenausfall, nicht gegen Löschen, Trojaner oder Blitzschlag — ein Backup ersetzt es nie.

Ratgeber lesen →

NAS-Systeme mit 4 Schächten: häufige Fragen

Warum vier Schächte statt zwei?

Mit zwei Schächten bleibt praktisch nur RAID 1: Die Hälfte der gekauften Kapazität geht für die Spiegelung drauf. Vier Schächte erlauben RAID 5 oder 6 — da kostet die Ausfallsicherheit nur eine bzw. zwei Platten von vieren, und es bleibt Raum zum Nachrüsten. Wer heute schon weiß, dass die Datenmenge wächst, fährt mit vier Schächten auf Jahre günstiger.

Ersetzt ein RAID das Backup?

Nein — das ist der teuerste Irrtum beim NAS-Kauf. RAID schützt gegen den Ausfall einer Platte, nicht gegen versehentliches Löschen, Verschlüsselungstrojaner, Blitzschlag oder Diebstahl. Ein NAS mit RAID ist hochverfügbarer Speicher; ein Backup ist eine zweite Kopie an anderem Ort. Man braucht beides.

Wie viel RAM braucht ein Heim-NAS wirklich?

Fürs reine Speichern und Backups reichen 2 bis 4 GB. Sobald Fotoindexierung, Medienserver oder Container dazukommen, sind 8 GB die entspannte Basis. ECC-Speicher wie im Synology DS925+ ist kein Muss, aber ein echtes Plus: Er korrigiert Bitfehler, bevor sie in den Daten landen.

Was bringen die M.2-Slots im NAS?

Zwei Dinge: Als Cache beschleunigen NVMe-SSDs viele kleine Zugriffe (Fotoverwaltung, Datenbanken), als eigenes SSD-Volume beherbergen sie Dienste, die schnellen Speicher brauchen — ohne einen der vier Festplattenschächte zu opfern. Für reine Mediensammlungen mit großen Dateien ist der Nutzen dagegen klein.

Sind die Geräte ohne Preisangabe überhaupt erhältlich?

Die Hersteller deklarieren auf ihren Spezifikationsseiten keine einheitlichen Endkundenpreise — deshalb verzichten wir auf ein Preis-Leistungs-Urteil. Beim TerraMaster F4-425 Plus war zum Erhebungszeitpunkt zudem nur die N95-Konfiguration im Herstellershop geführt, die N150-Variante nicht. Verfügbarkeit und Tagespreis gehören vor der Bestellung in den Handel geprüft.

Wie dieser Vergleich entstanden ist

Für die Kategorie NAS-Systeme mit 4 Schächten haben wir 5 Produkte über 5 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Netzwerk mit 35 von 100 Punkten, auf Preisangaben haben wir mangels belastbarer Daten verzichtet. Im Labor getestet haben wir nichts, und 8 fehlende Herstellerangaben stehen als „k. A.“ in der Tabelle, statt still ergänzt zu werden. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →

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