Stand: · 7 Produkte · 5 gewichtete Kriterien + 1 nur zur Information · kein Labortest
Kaum eine Gerätekategorie wird so laut beworben und so leise beziffert wie diese: Hersteller versprechen „99,97 % Filterleistung“, nennen die Reinigungsleistung aber gern im Maximum und die Lautstärke nur im Schlafmodus — zwei Zahlen, die nie zusammen auftreten.
Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten
Wir haben sieben in Deutschland erhältliche Geräte von 150 bis 300 Euro ausschließlich über Herstellerangaben verglichen, jede Zahl mit Quellen-URL, und dort ehrlich „k. A.“ gesetzt, wo der Hersteller schweigt. Besonders auffällig: Comedes beziffert für den Lavaero 1200 nur den Luftdurchsatz, keine CADR — das ist etwas anderes und wird deshalb nicht als CADR gewertet. Ebenso wenig rechnen wir Angaben aus verschiedenen Betriebsmodi gegeneinander: Wo die Vergleichbarkeit nicht gesichert ist, führen wir den Wert als reine Information mit 0 Punkten. Was diese Seite nicht tut: gesundheitliche Wirkungen behaupten — Filterleistung ist eine physikalische Angabe, keine medizinische.
Die kurze Antwort
Levoit Core 600S
7,9von 10 · Platz 1 von 7
Das leistungsstärkste Gerät im Feld: 697 m³/h CADR und eine vom Hersteller mit 147 m² angegebene Raumgröße, dazu ein Lasersensor, der PM2,5 als Zahl auf dem Display zeigt.
Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.Die Produktspalte bleibt beim seitlichen Scrollen stehen.
Luftreiniger: 7 Produkte, bewertet über 5 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
Produkt
Scorevon 10
CADR (Reinigungsleistung)in m³/hGewicht 40/100
Empfohlene Raumgrößein m²Gewicht 15/100
Leistungsaufnahme (max.)in WGewicht 20/100
Preis Original-Ersatzfilterin €Gewicht 10/100
Luftqualitäts-SensorikGewicht 15/100
Lautstärke im Schlaf-/Nachtmodusin dBGewicht 0/100
„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. „Direkt bei …“ ist unvergütet. Wie wir rechnen →
Worauf kommt es Dir an?
Der Gesamtscore gewichtet 5 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.
Mir ist CADR am wichtigsten→Levoit Core 600S697 m³/h · Gesamt 7,9/10
Mir ist Leistungsaufnahme am wichtigsten→Levoit Core 400S24 W · Gesamt 6,3/10
Mir ist Empfohlene Raumgröße am wichtigsten→Levoit Core 600S147 m² · Gesamt 7,9/10
Mir ist Preis Original-Ersatzfilter am wichtigsten→Levoit Core 300S31,99 € · Gesamt 4,0/10
Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.
Das Ergebnis in fünf Sätzen
◆Stand September 2026 ist Levoit Core 600S der Vergleichssieger unter 7 verglichenen Produkten der Kategorie Luftreiniger — mit 7,9 von 10 Punkten aus 5 gewichteten Kriterien.
◆Das am stärksten gewichtete Kriterium ist CADR (Reinigungsleistung) mit 40 von 100 Gewichtspunkten: Die Clean Air Delivery Rate sagt, wie viel gefilterte Luft das Gerät pro Stunde ausstößt — sie ist die einzige Kennzahl dieser Kategorie, die überhaupt nach einer benannten Prüfnorm ermittelt wird (Philips und Xiaomi nennen dafür GB/T 18801-2015). Wer sie ignoriert und nur auf die beworbene Raumgröße schaut, kauft eine vom Hersteller selbst gerechnete Zahl statt einer gemessenen. Zu niedrige CADR heißt: Das Gerät schafft die Luftmenge des Raums nicht oft genug, und der Unterschied zeigt sich nicht am Datenblatt, sondern erst nach dem Kochen oder beim Pollenflug.
◆Preis-Leistungs-Sieger ist Levoit Core 400S mit 6,3 von 10 Punkten bei einem Preis von ca. 220 € (Stand September 2026) — mechanisch ermittelt als bestes Verhältnis von Punktzahl zu Preis.
◆Für 5 der 7 Produkte fehlen mindestens eine Herstellerangabe (insgesamt 8 Werte); fehlende Werte gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein und stehen in der Tabelle sichtbar als „k. A.“.
◆Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.
Einordnung der Redaktion: Warum der Rechensieger nicht für jeden der richtige ist
→Der Levoit Core 600S gewinnt die Rechnung deutlich — höchste belegte CADR (697 m³/h), größte deklarierte Raumgröße (147 m²) und PM2,5-Zahlenanzeige. Für ein Schlafzimmer ist er trotzdem die falsche Wahl: Ein Gerät dieser Größe läuft dort dauerhaft in der untersten Stufe, und dann zahlt man Leistung, die man abschaltet. Ab etwa 40 Quadratmetern oder offenem Grundriss dreht sich das Argument um.
→Den Preis-Leistungs-Sieg holt der Levoit Core 400S: bestes Verhältnis von Punktzahl zu Preis unter den mindestens durchschnittlich bewerteten Geräten. Er ist zugleich das einzige Gerät im Feld, dessen Hersteller Reinigungsleistung, Leistungsaufnahme, beide Lautstärke-Enden und den Filterpreis beziffert — Datenblatt-Transparenz ist hier selbst ein Kaufargument.
→Eine Schwäche unserer eigenen Rechnung, die wir offenlegen: Das Kriterium Leistungsaufnahme bewertet niedrige Wattzahlen besser, obwohl ein starkes Gerät zwangsläufig mehr Strom zieht. Fairer wäre Watt je Kubikmeter gereinigter Luft — dieser Wert steht aber in keinem Datenblatt, und ausrechnen und als Herstellerangabe verkaufen kommt hier nicht in Frage. Wer vor allem auf Effizienz achtet, sollte CADR- und Watt-Spalte nebeneinander lesen: Der Core 400S liefert 400 m³/h bei 24 W, der Comedes Lavaero 1200 zieht 90 W ohne überhaupt eine CADR zu nennen.
→Bemerkenswertester Fund: Philips liefert die Daten der aktuellen Geräte nicht mehr als lesbaren Text aus — zitierfähig war nur die Produktseite des generalüberholten Modells, und die widerspricht sich selbst („bis zu 135 m²“ gegen „bis zu 135 m³“). Mit vier von sechs Kriterien als „k. A.“ landet ein technisch starkes Gerät bei uns deshalb im Mittelfeld. Das ist kein Urteil über den Luftreiniger, sondern über die Datenlage — und genau so soll diese Tabelle gelesen werden.
→Zu drei von sieben Geräten steht bei uns kein Preis, weil die Hersteller auf ihren eigenen Produktseiten keinen nennen. Wir tragen lieber nichts ein als einen Marktpreis, der in zwei Wochen falsch ist; die Herstellerlinks in der Tabelle führen zum jeweils aktuellen Stand.
Einordnung auf Basis der in der Tabelle verlinkten Herstellerangaben, abgerufen am 04.08.2026. Eigene Messungen gibt es nicht — wir betreiben kein Labor und geben keine gesundheitsbezogenen Bewertungen ab.
So haben wir gewichtet — alle 6 Kriterien mit Begründung›
Kriterium
Gewicht
Messung
Warum kaufentscheidend
CADR (Reinigungsleistung)
40/100
Skala 50–800 m³/h, mehr ist besser
Die Clean Air Delivery Rate sagt, wie viel gefilterte Luft das Gerät pro Stunde ausstößt — sie ist die einzige Kennzahl dieser Kategorie, die überhaupt nach einer benannten Prüfnorm ermittelt wird (Philips und Xiaomi nennen dafür GB/T 18801-2015). Wer sie ignoriert und nur auf die beworbene Raumgröße schaut, kauft eine vom Hersteller selbst gerechnete Zahl statt einer gemessenen. Zu niedrige CADR heißt: Das Gerät schafft die Luftmenge des Raums nicht oft genug, und der Unterschied zeigt sich nicht am Datenblatt, sondern erst nach dem Kochen oder beim Pollenflug.
Leistungsaufnahme (max.)
20/100
Skala 15–100 W, weniger ist besser
Ein Luftreiniger ist ein Dauerläufer — anders als ein Staubsauger steht er oft Monate am Stück in Betrieb, und dann entscheidet die Leistungsaufnahme über einen laufenden Kostenblock, den kein Kaufpreisvergleich zeigt. Die maximale Aufnahme ist der einzige Energiewert, den fast alle Hersteller beziffern; im Alltag läuft das Gerät meist darunter, weshalb die Zahl eine Obergrenze markiert und keinen Normalverbrauch. Gegen sie spricht eine Schwäche, die wir offenlegen: Ein starkes Gerät braucht mehr Watt, weil es mehr Luft bewegt — wer nur die Wattzahl minimiert, kauft womöglich das schwächere Gerät.
Empfohlene Raumgröße
15/100
Skala 10–150 m², mehr ist besser
Die Quadratmeterangabe ist die Zahl, nach der die meisten Käufer entscheiden — und zugleich die am wenigsten eigenständige: Hersteller leiten sie rechnerisch aus der CADR ab, meist über zwei Luftwechsel pro Stunde und eine angenommene Deckenhöhe von 2,4 Metern. Weil sie damit weitgehend dieselbe Information trägt wie die CADR, gewichten wir sie bewusst niedrig, statt denselben Sachverhalt zweimal voll zu bepunkten. Wichtig beim Lesen: Xiaomi veröffentlicht zwei verschiedene Flächen — die „Raumgröße (bis zu)“ auf Basis von 2 Luftwechseln und einen deutlich kleineren „effektiven Abdeckungsbereich“ nach GB/T 18801-2015; wir werten durchgängig die 2-Luftwechsel-Angabe, weil nur sie zu den Angaben der anderen Hersteller passt.
Luftqualitäts-Sensorik
15/100
kein Luftqualitätssensor = 0 · Partikelsensor ohne Zahlenanzeige = 5 · Partikelsensor mit PM2,5-Zahlenanzeige = 10 Punkte
Ohne Sensor läuft ein Luftreiniger blind: Er regelt nicht nach Bedarf, sondern nach Lüfterstufe, und der Nutzer erfährt nie, ob das Gerät gerade etwas tut. Ein Sensor mit reiner Farbanzeige meldet immerhin „schlechter geworden“, eine PM2,5-Zahlenanzeige macht den Effekt nachvollziehbar — man sieht, ob das Kochen, das Staubsaugen oder das offene Fenster den Wert treibt und wie lange das Gerät zum Absenken braucht. Gewertet wird, was der Hersteller selbst deklariert; wo er zur Sensorik nichts sagt, steht „k. A.“.
Preis Original-Ersatzfilter
10/100
Skala 15–90 €, weniger ist besser
Der Ersatzfilter ist die Rechnung, die nach dem Kauf kommt, und der Grund, warum ein billiges Gerät teuer werden kann — trotzdem verschweigen die meisten Vergleichsseiten diesen Posten vollständig. Wir führen ihn deshalb mit, aber nur mit moderatem Gewicht, und das aus zwei ehrlichen Gründen: Erstens veröffentlichen nur drei der sieben Hersteller im Feld einen Filterpreis auf ihren eigenen Seiten. Zweitens ist der Preis allein irreführend, solange das Wechselintervall danebensteht — Levoits Filter für den Core 300S kostet 31,99 Euro und soll alle sechs bis acht Monate getauscht werden, der Filter für den Core 400S kostet 59,99 Euro und hält laut Hersteller zwölf Monate; pro Jahr ist der teurere Filter damit nicht teurer. Das Intervall nennen wir deshalb bei jedem Gerät im Text.
Lautstärke im Schlaf-/Nachtmodus
0/100
Skala 18–40 dB, weniger ist besser
Im Schlafzimmer ist die Lautstärke oft das Kriterium, an dem ein Gerät scheitert — trotzdem geht dieser Wert bei uns mit null Punkten in die Rechnung ein, und dafür gibt es einen harten Grund. Die Hersteller beziffern fast ausschließlich den leisesten Modus, in dem der Lüfter kaum arbeitet: Levoit gibt für den Core 400S 24 dB im Schlafmodus an und nennt dazu ausdrücklich eine auf 100 m³/h eingebrochene CADR — die niedrige Zahl beschreibt also ein Gerät, das gerade wenig leistet. Eine solche Angabe gegen die eines anderen Herstellers zu rechnen, würde eine Vergleichbarkeit vortäuschen, die es nicht gibt; die Betriebslautstärke auf hoher Stufe (Levoit nennt sie als Einzige: 48 dB beim Core 400S, 55 dB(A) beim Core 600S) veröffentlicht kaum jemand. Der Wert bleibt als Information sichtbar, entscheidet aber keine Platzierung.
Die 5 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für Luftreiniger redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →
Luftreiniger: Bauarten und Zusatztechniken im Vergleich
Fast alle Haushaltsgeräte arbeiten heute nach demselben Prinzip — Ventilator zieht Luft durch ein Filterpaket. Die Unterschiede stecken im Filteraufbau und in Zusatztechniken, die auf der Verpackung groß und im Datenblatt klein stehen. Jede Bauart hat einen Preis, und der steht selten im Prospekt.
Variante
Typisch gewählt für
Einordnung
Mechanischer Filter (Vorfilter + HEPA)
Feinstaub, Pollen, Tierhaare — der Standard in dieser Kategorie
Zuverlässig und ohne Nebenprodukte, aber es entstehen dauerhaft Filterkosten, und der Filter ist Verbrauchsmaterial mit Wechselintervall. Gerüche und gasförmige Verbindungen hält ein reiner Partikelfilter nicht zurück.
Küchen- und Tiergerüche, Rauch, flüchtige Verbindungen
In diesem Vergleichsfeld inzwischen Standard — alle sieben Geräte führen Aktivkohle. Der Haken: Eine dünne Kohlebeschichtung auf dem Faltenfilter erschöpft sich schneller als granulierte Kohle, und wie viel Kohle verbaut ist, beziffert kaum ein Hersteller (Xiaomi tut es beim 4 Pro mit 650.000 mg, die anderen schweigen).
Wird als Unterstützung der Partikelabscheidung beworben
Im Feld führt nur der Comedes Lavaero 1200 einen Ionisator. Ionisatoren können prinzipbedingt Ozon erzeugen; wer eines kauft, sollte im Datenblatt eine ausdrückliche Erklärung zur Ozonfreiheit suchen und den Ionisator abschalten können. Mehrere Hersteller im Feld werben umgekehrt ausdrücklich damit, ohne Ionisator „100 % ozonfrei“ zu arbeiten.
UV-C-Licht im Luftstrom
Wird gegen Keime und Schimmelsporen beworben
Kein Gerät dieses Vergleichs setzt darauf. Die Kontaktzeit der Luft mit der Lampe ist bei üblichen Volumenströmen sehr kurz, weshalb die Wirkung im Haushalt schwer zu belegen ist — und die Lampe ist ein zusätzliches Verschleißteil mit eigenen Folgekosten.
Luftwäscher (Wasserfilter)
Kombination aus Befeuchten und grober Staubbindung
Bindet größere Partikel im Wasser, erreicht aber bei Feinstaub nicht das Rückhaltevermögen eines HEPA-Filterpakets. Dazu kommt Hygieneaufwand: Wasserbehälter und Scheiben müssen regelmäßig gereinigt werden, sonst wird das Gerät selbst zum Problem.
Kombigerät mit Ventilator- oder Heizfunktion
Kleine Wohnungen, in denen ein Gerät mehrere Aufgaben übernehmen soll
Spart Stellfläche, kostet aber deutlich Aufpreis, und die Reinigungsleistung solcher Geräte liegt bei gleichem Preis meist unter der reiner Luftreiniger — man bezahlt die Zweitfunktion mit CADR.
Der Filteraufbau ist die eigentliche Entscheidung: Vorfilter plus HEPA für Partikel, Aktivkohle für Gerüche — alles darüber hinaus ist Zusatztechnik, die man begründen können sollte. Wer ein Gerät mit Ionisator kauft, sollte ihn abschalten können. Welche Kombination in der Rechnung wie abschneidet, steht oben in der Tabelle.
Einordnungswerte
Zur Einordnung der Tabellenwerte — was die Datenblattzahlen dieser sieben Geräte im Alltag bedeuten. Alles, was wir selbst gerechnet haben, ist als solches gekennzeichnet.
CADR-Spanne im Vergleichsfeld
230–697 m³/h
Nur über die sechs Geräte, die überhaupt eine CADR angeben. Comedes veröffentlicht für den Lavaero 1200 ausschließlich den Luftdurchsatz (600 m³/h) — eine andere Größe, die wir deshalb nicht mitzählen.
Was 400 m³/h CADR bedeuten
ca. 83 m² bei 2 Luftwechseln/h
Herstellerrechnung von Levoit für den Core 400S, basierend auf zwei Luftwechseln pro Stunde und einer angenommenen Deckenhöhe von 2,4 Metern. Bei höheren Decken oder mehr gewünschten Luftwechseln schrumpft die Fläche entsprechend.
Strom im Dauerbetrieb auf Höchststufe, 1 Jahr
210–788 kWh
Eigene Rechnung aus den Herstellerangaben: 24 W (Levoit Core 400S) beziehungsweise 90 W (Comedes Lavaero 1200), jeweils × 24 h × 365 Tage. Im Alltag läuft kaum ein Gerät durchgehend auf Maximum — die Spanne markiert die Obergrenze, nicht den Normalfall.
Filterpreis gegen Wechselintervall
31,99 € / 6–8 Monate gegen 59,99 € / 12 Monate
Beides Levoit-eigene Angaben (Core 300S gegen Core 400S). Auf ein Jahr gerechnet ist der doppelt so teure Filter nicht teurer — der Grund, warum ein Filterpreis ohne Intervall keine Aussage ist.
Längstes deklariertes Filterintervall
bis zu 3 Jahre
Philips gibt den NanoProtect-Filter FY3430/30 für die Series 3000i mit bis zu drei Jahren an. Einen Preis nennt Philips auf der Produktseite nicht, weshalb sich die Jahreskosten daraus nicht ableiten lassen.
Quelle: Herstellerangaben der sieben verglichenen Geräte, sämtlich in der Tabelle verlinkt, abgerufen am 04.08.2026. Als „eigene Rechnung“ gekennzeichnete Werte sind Näherungen aus genau diesen Angaben.
Die Produkte im Detail
Platz 1Vergleichssieger
Levoit Core 600S
7,9von 10 Punkten
Das leistungsstärkste Gerät im Feld: 697 m³/h CADR und eine vom Hersteller mit 147 m² angegebene Raumgröße, dazu ein Lasersensor, der PM2,5 als Zahl auf dem Display zeigt. Levoit ist außerdem der einzige Hersteller im Vergleich, der die Lautstärke als Spanne über alle Stufen angibt (26–55 dB(A)) statt nur den Schlafmodus. Einen Preis für den Ersatzfilter dieses Modells führt der deutsche Levoit-Shop dagegen nicht — der Folgekostenblock bleibt hier offen.
Stärken
+ Höchste belegte Reinigungsleistung im Vergleich: 697 m³/h CADR
+ Größte deklarierte Raumgröße: 147 m² bei zwei Luftwechseln pro Stunde
+ Lasersensor mit PM2,5-Zahlenanzeige und Farbring
Schwächen
– Kein Ersatzfilter-Preis für dieses Modell im deutschen Herstellershop auffindbar
– Mit 49 W maximaler Leistungsaufnahme das zweitdurstigste Gerät im Feld
Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 300 € (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.
Das stärkste Nicht-Levoit-Gerät im Feld: 500 m³/h CADR, PM2,5/PM10-Doppelsensor und ein OLED-Display mit Echtzeitwerten. Xiaomi ist der einzige Hersteller hier, der die Prüfnorm hinter der CADR ausdrücklich benennt (GB/T 18801-2015) — dafür veröffentlicht der deutsche Xiaomi-Shop auf der Produktseite keinen festen Preis, weshalb bei uns kein Preis steht. Die Angaben zu Raumgröße und Leistungsaufnahme finden sich nicht auf der eigenen Produktseite, sondern in Xiaomis modellübergreifender Vergleichstabelle.
Stärken
+ 500 m³/h CADR, geprüft nach benannter Norm GB/T 18801-2015
+ PM2,5/PM10-Dual-Effekt-Sensor mit OLED-Zahlenanzeige
+ 104 m² deklarierte Raumgröße bei zwei Luftwechseln pro Stunde
Schwächen
– Kein Herstellerpreis auf der deutschen Produktseite — Preisvergleich nur im Handel möglich
– Kein Ersatzfilter-Preis veröffentlicht; als Nutzungsdauer nennt Xiaomi nur die Spanne 6 bis 12 Monate
Ohne belegte Angabe (1): Preis Original-Ersatzfilter — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.
Der ausgewogenste Datensatz im Vergleich: 400 m³/h CADR bei nur 24 Watt maximaler Leistungsaufnahme — das beste deklarierte Verhältnis von Reinigungsleistung zu Stromaufnahme im Feld. Levoit beziffert für dieses Modell als einziger Hersteller sowohl Schlafmodus als auch Höchststufe (24 bis 48 dB) und nennt den Ersatzfilter mit 59,99 Euro bei zwölf Monaten empfohlenem Wechselintervall. Wer den Filterpreis isoliert liest, hält ihn für teuer; auf das Jahr gerechnet liegt er unter dem des kleineren Core 300S.
Stärken
+ Nur 24 W maximale Leistungsaufnahme bei 400 m³/h CADR
+ Lautstärke als Spanne über alle Stufen angegeben (24–48 dB)
+ Lasersensor mit PM2,5-Zahlenanzeige und Farbring
Schwächen
– Ersatzfilter mit 59,99 Euro der teuerste Einzelfilter im Vergleich
– 83 m² deklarierte Raumgröße — deutlich unter Core 600S, Xiaomi 4 Pro und Philips 3000i
Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 220 € (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.
Auf dem Papier das zweitstärkste Gerät des Vergleichs: 520 m³/h CADR und 135 m² Raumgröße, geprüft nach GB/T 18801-2015. Zugleich der Hersteller mit der dünnsten maschinenlesbaren Datenlage — zu Leistungsaufnahme, Lautstärke, Sensorik und Filterpreis findet sich auf der Produktseite keine Zahl, weshalb hier vier von sechs Kriterien als „k. A.“ neutral in die Rechnung eingehen. Wir zitieren die Seite des generalüberholten Modells AC3036/10R1, weil Philips' Seiten der Neugeräte ihre technischen Angaben nicht als lesbaren Text ausliefern; auffällig auch: Philips schreibt auf derselben Seite einmal „bis zu 135 m²“ und einmal „bis zu 135 m³“.
Stärken
+ 520 m³/h CADR nach benannter Prüfnorm GB/T 18801-2015
+ 135 m² deklarierte Raumgröße — zweitgrößte im Vergleich
+ Filter FY3430/30 laut Hersteller bis zu 3 Jahre verwendbar — mit Abstand längstes Intervall im Feld
Schwächen
– Weder Leistungsaufnahme noch Lautstärke, Sensorik oder Filterpreis auf der Produktseite beziffert
– Kein Preis auf der Herstellerseite; zitierbare Daten nur beim generalüberholten Modell
Ohne belegte Angabe (2): Preis Original-Ersatzfilter, Luftqualitäts-Sensorik — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.
Das einzige Gerät im Vergleich mit vierstufigem Filtersystem (Vorfilter, HEPA-Element, granulierte Aktivkohle, Ionisator) und einer dualen Luftqualitätsanzeige, die den Wert auch als Zahl ausgibt. Der entscheidende Vorbehalt steht im Datenblatt selbst: Comedes nennt 600 m³/h ausdrücklich als „Luftdurchsatz“ — das ist die durch das Gerät bewegte Luftmenge, nicht die CADR, also nicht die Menge gefilterter Luft. Wir übernehmen die Zahl deshalb nicht in die CADR-Spalte, sondern lassen sie dort leer; mit 90 W maximaler Leistungsaufnahme ist der Lavaero 1200 zudem das mit Abstand durstigste Gerät des Felds.
Stärken
+ Einziges vierstufiges Filtersystem im Vergleich, mit granulierter Aktivkohle
+ Duale Luftqualitätsanzeige (qualitativ und quantitativ) plus Lichtsensor
+ Kombifilter mit 49,00 Euro günstiger als Levoits Core-400S-Filter
Schwächen
– Keine CADR angegeben — die veröffentlichten 600 m³/h sind Luftdurchsatz, keine Reinigungsleistung
– 90 W maximale Leistungsaufnahme: fast das Vierfache des Levoit Core 400S
Ohne belegte Angabe (2): CADR (Reinigungsleistung), Lautstärke im Schlaf-/Nachtmodus — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.
Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 270 € (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.
Belege: Quelle je Wert
CADR (Reinigungsleistung): keine belegte Quelle — Wert als „k. A.“ geführt
Lautstärke im Schlaf-/Nachtmodus: keine belegte Quelle — Wert als „k. A.“ geführt
Platz 6
Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact
4,3von 10 Punkten
Das kompakteste Gerät im Vergleich und mit 27 W das sparsamste nach dem Levoit Core 400S. 230 m³/h CADR und 48 m² Raumgröße machen es zum Schlafzimmer- und Arbeitsplatzgerät, nicht zum Wohnzimmergerät. Der Feinstaubsensor arbeitet mit Infrarot statt Laser und meldet die Luftqualität nur über eine vierfarbige Anzeige — eine PM2,5-Zahl zeigt erst die größere Baureihe.
Stärken
+ Nur 27 W maximale Leistungsaufnahme
+ Mit 20 dB der niedrigste angegebene Schlafmodus-Wert im Vergleich
+ Kompakte Bauform (Ø 220 × 355 mm), als Tisch- und Standgerät nutzbar
Schwächen
– 230 m³/h CADR und 48 m² — nur für kleine Räume ausgelegt
– Feinstaubsensor ohne PM2,5-Zahlenanzeige, nur Farbanzeige
Ohne belegte Angabe (1): Preis Original-Ersatzfilter — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.
Das günstigste Gerät des Vergleichs und zugleich das mit dem billigsten Ersatzfilter (31,99 Euro) — allerdings empfiehlt Levoit den Wechsel schon alle sechs bis acht Monate, womit der Preisvorteil über das Jahr weitgehend verschwindet. Mit 240 m³/h CADR und 50 m² Raumgröße ist es ein Schlafzimmergerät. Der Lasersensor regelt automatisch, zeigt aber anders als bei Core 400S und 600S keinen PM2,5-Zahlenwert; zu Leistungsaufnahme und Lautstärke macht Levoit für dieses Modell keine Angabe.
Stärken
+ Günstigster Ersatzfilter im Vergleich: 31,99 Euro
+ Lasersensor mit Automatikbetrieb bereits in der Einstiegsklasse
+ Niedrigster Gerätepreis im Vergleichsfeld
Schwächen
– Empfohlenes Filterintervall von 6 bis 8 Monaten — der günstige Filter muss etwa doppelt so oft getauscht werden wie der des Core 400S
– Weder Leistungsaufnahme noch Lautstärke vom Hersteller beziffert
Ohne belegte Angabe (2): Leistungsaufnahme (max.), Lautstärke im Schlaf-/Nachtmodus — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.
Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 150 € (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.
Lautstärke im Schlaf-/Nachtmodus: keine belegte Quelle — Wert als „k. A.“ geführt
Woran Du gute Produkte selbst erkennst
Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.
CADR mit Prüfnorm suchen — nicht nur die Zahl
Worauf achten: Steht neben dem CADR-Wert eine benannte Norm und ein Prüfinstitut? Philips und Xiaomi nennen GB/T 18801-2015 samt Prüfbericht, Levoit nennt die Zahl ohne Norm, Comedes nennt gar keine CADR.
Warum: Eine CADR ohne Prüfnorm ist eine Hausnummer des Marketings. Erst die genannte Norm macht plausibel, dass zwei Zahlen verschiedener Hersteller überhaupt dasselbe messen.
Luftdurchsatz nicht mit CADR verwechseln
Worauf achten: Im Datenblatt nach dem genauen Wort suchen: „Luftdurchsatz“, „Luftleistung“ oder „air flow“ ist die bewegte Luftmenge — „CADR“ ist die Menge gefilterter Luft. Steht nur Ersteres, fehlt die Reinigungsleistung.
Warum: Der Luftdurchsatz ist immer die größere und damit werbewirksamere Zahl. Wer sie für CADR hält, hält ein Gerät für stärker, als der Hersteller selbst behauptet — im Vergleichsfeld betrifft das den Comedes Lavaero 1200 mit seinen 600 m³/h.
Raumgrößenangabe auf ihre Luftwechsel-Basis prüfen
Worauf achten: Im Kleingedruckten steht, auf wie vielen Luftwechseln pro Stunde die Quadratmeterzahl beruht (meist 2 ACH bei 2,4 m Deckenhöhe) — und ob daneben eine zweite, kleinere Fläche nach GB/T 18801-2015 steht.
Warum: Xiaomi gibt für dasselbe Gerät 104 m² und 35–60 m² an, je nach Rechenweg. Wer die große Zahl mit der kleinen eines anderen Herstellers vergleicht, vergleicht Rechenmethoden statt Geräte.
dB-Angabe dem Betriebsmodus zuordnen
Worauf achten: Bezieht sich der Dezibelwert auf den Schlaf-/Nachtmodus oder auf die höchste Stufe? Und nennt der Hersteller dazu, welche CADR im leisen Modus noch übrig bleibt?
Warum: Levoit gibt für den Core 400S 24 dB im Schlafmodus an und dazu ehrlich eine auf 100 m³/h gefallene CADR — der leise Wert beschreibt also ein Gerät, das kaum arbeitet. Ohne diese Zuordnung kauft man Ruhe, die es nur bei abgeschalteter Leistung gibt.
Filterpreis und Wechselintervall zusammen nachschlagen
Worauf achten: Preis des Original-Ersatzfilters im Herstellershop und das empfohlene Wechselintervall aus der Produktbeschreibung — beide Angaben stehen fast nie auf derselben Seite.
Warum: Erst das Verhältnis ergibt die Jahreskosten. Ein 31,99-Euro-Filter alle sechs bis acht Monate ist teurer als ein 59,99-Euro-Filter alle zwölf Monate, und im Extremfall (Philips: bis zu drei Jahre) verschiebt sich die Rechnung noch einmal völlig.
Filterbezeichnung wörtlich lesen
Worauf achten: Nennt der Hersteller eine Filterklasse nach EN 1822 (etwa H13), oder nur Wortmarken wie „True HEPA“, „NanoProtect HEPA“ oder „High Efficiency Filter“? Xiaomi grenzt sein Filtermedium auf der eigenen Seite ausdrücklich vom herkömmlichen HEPA-Filter ab.
Warum: Nur die Klassenangabe nach Norm ist nachprüfbar; alles andere ist eine Produktbezeichnung. Für den Alltag ist das kein K.-o.-Kriterium — für den Vergleich zweier Datenblätter aber der Unterschied zwischen einer Angabe und einem Namen.
CADR (Clean Air Delivery Rate) gibt an, wie viel gefilterte Luft ein Gerät je Stunde liefert. Für die Auslegung gilt: Raumvolumen in Kubikmetern mal gewünschte Luftwechsel je Stunde ergibt den benötigten CADR — bei Allergikerräumen werden üblicherweise vier bis fünf Luftwechsel angesetzt.
CADR steht für Clean Air Delivery Rate und gibt an, wie viele Kubikmeter gefilterter Luft ein Gerät pro Stunde abgibt. Wichtig ist der Unterschied zum Luftdurchsatz: Der beschreibt die gesamte durch das Gerät bewegte Luft, die CADR nur den davon tatsächlich gereinigten Anteil. Deshalb ist der Luftdurchsatz immer die größere Zahl — und deshalb steht bei Geräten, die nur ihn angeben, in unserer CADR-Spalte „k. A.“.
Wie viel CADR brauche ich für meinen Raum?
Die Hersteller rechnen selbst mit zwei Luftwechseln pro Stunde und einer Deckenhöhe von 2,4 Metern: Raumfläche × 2,4 m × gewünschte Luftwechsel ergibt die nötige CADR. Für ein 20-Quadratmeter-Schlafzimmer sind das rund 96 m³/h bei zwei Luftwechseln — Allergiker rechnen üblicherweise mit vier bis fünf Luftwechseln und landen damit bei 200 bis 240 m³/h für denselben Raum. Das ist eine Überschlagsrechnung aus den Herstellerannahmen, kein Messwert; wer hohe Decken oder offene Grundrisse hat, muss nach oben korrigieren.
Sind die CADR-Angaben verschiedener Hersteller vergleichbar?
Nur eingeschränkt. Philips und Xiaomi nennen für ihre Werte ausdrücklich die Norm GB/T 18801-2015 samt Prüfbericht — solche Zahlen lassen sich gegeneinanderhalten. Levoit nennt die CADR ohne Prüfnorm, und Comedes nennt für den Lavaero 1200 gar keine. Dazu kommt eine Feinheit, die kaum jemand mitliest: In den USA wird die CADR getrennt für Staub, Pollen und Rauch angegeben, und die deutsche Sammelangabe entspricht meist dem niedrigsten dieser drei Werte.
Warum steht bei einem Gerät im Vergleich keine CADR?
Weil Comedes für den Lavaero 1200 nur den Luftdurchsatz von 600 m³/h veröffentlicht — das ist die bewegte, nicht die gereinigte Luftmenge. Wir hätten die Zahl einfach in die CADR-Spalte schreiben können, dann stünde dort der höchste Wert des ganzen Vergleichs. Genau das wäre falsch gewesen, deshalb steht dort „k. A.“ und das Kriterium geht für dieses Gerät neutral mit 5,0 von 10 Punkten in die Rechnung ein.
Wie laut ist ein Luftreiniger im Betrieb?
Verlässlich beantworten lässt sich das aus Datenblättern kaum, weil fast alle Hersteller nur den leisesten Modus beziffern. Von sieben Geräten in diesem Vergleich nennt allein Levoit eine Spanne über alle Stufen: 24 bis 48 dB beim Core 400S, 26 bis 55 dB(A) beim Core 600S. Xiaomi gibt 20 dB im Schlafmodus des 4 Compact und 33,7 dB(A) im Nachtmodus des 4 Pro an, sagt zur Höchststufe aber nichts. Wer im Schlafzimmer aufstellt, sollte einplanen, dass die beworbene Ruhe an den leisesten Modus gekoppelt ist — und damit an eine deutlich reduzierte Reinigungsleistung.
Was kosten die Filter im Jahr?
Das hängt an zwei Zahlen, die selten zusammen stehen. Belegbar aus diesem Feld: Levoit verlangt 31,99 Euro für den Core-300S-Filter bei empfohlenem Wechsel alle sechs bis acht Monate und 59,99 Euro für den Core-400S-Filter bei zwölf Monaten; Comedes ruft 49,00 Euro für den Kombifilter des Lavaero 1200 auf. Xiaomi nennt nur die Nutzungsdauer von sechs bis zwölf Monaten ohne Preis, Philips nur die Haltbarkeit von bis zu drei Jahren ohne Preis. Wer die Jahreskosten wissen will, muss beide Werte selbst zusammensuchen — deshalb führen wir den Filterpreis überhaupt als Kriterium.
Was bringen HEPA-Angaben wie H13 oder „True HEPA“?
H13 und H14 sind Filterklassen nach der Norm EN 1822 und damit nachprüfbare Angaben zum Abscheidegrad. Bezeichnungen wie „True HEPA“, „NanoProtect HEPA“ oder „High Efficiency Filter“ sind dagegen Produktnamen der Hersteller — Xiaomi grenzt sein Filtermedium auf der eigenen Seite sogar ausdrücklich vom herkömmlichen HEPA-Filter ab. Für die Kaufentscheidung heißt das nicht, dass benannte Filtermedien schlechter wären, sondern nur: Eine Klassenangabe kann man prüfen, einen Produktnamen nicht.
Filtern diese Geräte Viren aus der Luft?
Mehrere Hersteller werben damit — Philips gibt für die Series 3000i an, bis zu 99,9 Prozent der Viren und Aerosole aus der Luft zu entfernen, und verweist dafür auf einen Test der Airmid Healthgroup; Xiaomi nennt eine Reduktion von H1N1 in der Luft. Das sind Herstellerangaben aus Prüfkammern, keine Aussagen von uns und keine Aussagen über eine Wirkung auf Menschen. Philips selbst schreibt in den Fußnoten, dass ein Luftreiniger allein nicht vor einer Infektion schützt. Was ein Gerät physikalisch tut, steht in der CADR-Zeile; alles Weitere gehört nicht auf eine Vergleichsseite.
Wie dieser Vergleich entstanden ist
Für die Kategorie Luftreiniger haben wir 7 Produkte über 5 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt CADR (Reinigungsleistung) mit 40 von 100 Punkten, Preise sind Circa-Angaben mit Stand September 2026. Im Labor getestet haben wir nichts, und 8 fehlende Herstellerangaben stehen als „k. A.“ in der Tabelle, statt still ergänzt zu werden. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →
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