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Gefriertruhen Vergleich 2026

Stand: · 9 Produkte · 4 gewichtete Kriterien + 2 nur zur Information · kein Labortest

Eine Gefriertruhe läuft fünfzehn Jahre und länger, rund um die Uhr, und steht meist dort, wo niemand hinsieht — im Keller oder in der Garage.

Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten

Genau deshalb entscheidet bei ihr der Stromverbrauch mehr über die Gesamtkosten als der Kaufpreis. Wir vergleichen ausschließlich mit Zahlen aus dem EU-Register EPREL, in das jeder Hersteller vor dem Verkauf rechtsverbindlich eintragen muss. Der Befund dieses Feldes ist ungewöhnlich deutlich: Bei praktisch identischem Nutzinhalt von rund 200 Litern reicht der Jahresverbrauch von 82 bis 200 Kilowattstunden. Das sparsamste Gerät braucht also weniger als die Hälfte des durstigsten — über fünfzehn Jahre nach unserer Rechnung rund 620 Euro Unterschied, bei Geräten, die im Laden nebeneinander stehen. Zwei baugleiche Paare in diesem Vergleich zeigen es besonders klar: gleiche Maße, gleiche Ausstattung, ein Fünftel bis die Hälfte Unterschied beim Strom.

Die kurze Antwort

Haier HCE200C, 196 l

6,7von 10 · Platz 1 von 9

Die leiseste Truhe im Feld gemeinsam mit ihrem Schwestermodell: 38 dB(A).

Nicht für jeden der richtige. Wem Energieeffizienzindex wichtiger ist als das Gesamtergebnis, sieht sich Comfee RCC201WH6(E), 200 l an — dort steht der beste Wert dieser Spalte. Welches Kriterium für Dich zählt, klärt der Kaufberater weiter unten.

Anzeige: Die Kauflinks sind Partnerlinks. An der Reihenfolge und am Ergebnis der Rechnung ändern sie nichts — wie wir damit umgehen.

Alle 9 Produkte im Punktevergleich

Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.

Gefriertruhen: 9 Produkte, bewertet über 4 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
ProduktScorevon 10Energieeffizienzindex (niedriger ist besser)in EEIGewicht 40/100Geräuschemissionin dB(A)Gewicht 26/100SchnellgefrierfunktionGewicht 20/100Nutzinhaltin lGewicht 14/100Energieeffizienzklasse (Skala A bis G)Gewicht 0/100Stromverbrauch im Jahrin kWh/aGewicht 0/100KaufenAnzeigePartnerlinks
Haier HCE200C, 196 lVergleichssieger6,76438Ja196C127Amazon ›
SCHOEPF GT200SC, 200 l6,56439Ja200C128Amazon ›
Haier HCE200D, 196 l5,97938Ja196D159Amazon ›
Gorenje FH30EAW, 297 l5,710037Ja297E231Amazon ›
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„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. Wie wir rechnen →

Die Kilowattstunden oben sagen wenig, solange sie nicht in Euro stehen. Über zehn Jahre ist der Unterschied zwischen zwei Geräten oft größer als beim Kaufpreis. Betriebskosten für Gefriertruhen ausrechnen →

Worauf kommt es Dir an?

Der Gesamtscore gewichtet 4 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.

Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.

Das Ergebnis in vier Sätzen

  • Stand September 2026 ist Haier HCE200C, 196 l der Vergleichssieger unter 9 verglichenen Produkten der Kategorie Gefriertruhen — mit 6,7 von 10 Punkten aus 4 gewichteten Kriterien.
  • Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Energieeffizienzindex (niedriger ist besser) mit 40 von 100 Gewichtspunkten: Der wichtigste Wert dieser Kategorie, und der einzige, der Geräte unterschiedlicher Größe fair vergleichbar macht: Der Index setzt den Stromverbrauch ins Verhältnis zum Nutzinhalt. Eine große Truhe darf also mehr verbrauchen, ohne schlechter dazustehen — schlecht steht nur da, wer für sein Volumen zu viel braucht. 100 entspricht der Grenze zur Klasse E, alles darunter ist besser. In diesem Feld reicht die Spanne von 41 bis 100, und dieser Abstand ist bei einem Gerät, das fünfzehn Jahre lang ununterbrochen läuft, der teuerste Unterschied überhaupt. Deshalb trägt dieses Kriterium 40 von 100 Gewichtspunkten.
  • Für 2 der 9 Produkte fehlen mindestens eine Herstellerangabe (insgesamt 2 Werte); fehlende Werte gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein und stehen in der Tabelle sichtbar als „k. A.“.
  • Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.

Einordnung der Redaktion: Das sparsamste Gerät gewinnt hier nicht — und das ist eine Gewichtungsfrage

  • Der wichtigste Satz zuerst: Bei Gefriertruhen entscheidet der Stromverbrauch über die Gesamtkosten, nicht der Kaufpreis. Über fünfzehn Jahre liegen zwischen dem sparsamsten und dem durstigsten 200-Liter-Gerät dieses Vergleichs rund 620 Euro — mehr, als die meisten dieser Truhen im Laden kosten.
  • Trotzdem führt nicht das sparsamste Gerät die Tabelle an, und diese Stelle verdient Offenheit. Die Comfee RCC201WH6(E) hat mit Effizienzindex 41 gegen 64 bis 100 den mit Abstand besten Verbrauchswert und ist als einzige in Klasse A eingetragen. Sie landet bei uns auf Platz fünf, weil ihr als einzigem Gerät im Feld die Schnellgefrierfunktion fehlt und sie zugleich die lauteste ist. Beides zusammen kostet in unserer Gewichtung 26 von 100 Punkten — mehr, als der Effizienzvorsprung einbringt.
  • Wer die Truhe nur als Lager für gekaufte Tiefkühlware nutzt, sollte deshalb zur Comfee greifen: Für diesen Zweck ist die fehlende Funktion bedeutungslos, und dann bleibt ein Gerät, das über fünfzehn Jahre rund 620 Euro weniger Strom verbraucht als das schwächste hier. Genau dafür steht das Gewicht jedes Kriteriums offen in der Tabelle — man kann es für sich anders setzen.
  • Nach unserer Gewichtung gewinnt die Haier HCE200C: leiseste Truhe des Feldes mit 38 dB(A), Schnellgefrierfunktion, Effizienzindex 64. Dicht dahinter die SCHOEPF GT200SC mit demselben Index und vier Litern mehr Nutzinhalt. Wer selbst einfriert, ist mit einer der beiden richtig beraten.
  • Zwei baugleiche Paare im Feld sind die eigentliche Lehre dieser Kategorie: gleiche Maße, gleiche Ausstattung, ein Fünftel bis ein Viertel Unterschied beim Strom, unterschieden nur durch einen Buchstaben in der Modellbezeichnung. Wer im Laden auf Größe und Preis sieht, greift mit hoher Wahrscheinlichkeit zur durstigeren Ausführung — sie ist die billigere.
  • Drei Angaben, die hier nichts unterscheiden und trotzdem beworben werden: 43 Grad zulässige Umgebungstemperatur, 24 Monate Garantie und Geräuschklasse C haben alle sieben Geräte.
So haben wir gewichtet — alle 6 Kriterien mit Begründung
KriteriumGewichtMessungWarum kaufentscheidend
Energieeffizienzindex (niedriger ist besser)40/100Skala 30–110 EEI, weniger ist besserDer wichtigste Wert dieser Kategorie, und der einzige, der Geräte unterschiedlicher Größe fair vergleichbar macht: Der Index setzt den Stromverbrauch ins Verhältnis zum Nutzinhalt. Eine große Truhe darf also mehr verbrauchen, ohne schlechter dazustehen — schlecht steht nur da, wer für sein Volumen zu viel braucht. 100 entspricht der Grenze zur Klasse E, alles darunter ist besser. In diesem Feld reicht die Spanne von 41 bis 100, und dieser Abstand ist bei einem Gerät, das fünfzehn Jahre lang ununterbrochen läuft, der teuerste Unterschied überhaupt. Deshalb trägt dieses Kriterium 40 von 100 Gewichtspunkten.
Geräuschemission26/100Skala 34–46 dB(A), weniger ist besserDer registrierte Schallleistungspegel. Die Spanne von 37 bis 41 dB(A) wirkt klein, ist es aber nicht: Drei Dezibel entsprechen ungefähr einer Verdopplung der Schallleistung. Entscheidend ist der Aufstellort. Steht die Truhe im Keller hinter einer Tür, kann man diesen Punkt getrost niedriger gewichten als wir; steht sie im Hauswirtschaftsraum neben der Küche, im Flur oder in einem Wohnraum, ist er das Kriterium, das man täglich hört. Anders als beim Kühlschrank läuft eine Truhe auch nachts an, und sie steht selten in einem Raum, den man einfach schließen kann.
Schnellgefrierfunktion20/100Ja = 10 · Nein = 0 PunkteKühlt das Gerät für einige Stunden deutlich tiefer herunter, bevor frische Ware hineinkommt. Der Zweck ist nicht Bequemlichkeit, sondern der Schutz des Bestands: Legt man mehrere Kilogramm ungefrorenes Fleisch in eine normal betriebene Truhe, steigt die Temperatur im ganzen Innenraum vorübergehend an, und die bereits gefrorene Ware taut oberflächlich an. Wer die Truhe nur als Puffer für gekaufte Tiefkühlware nutzt, braucht die Funktion kaum. Wer selbst einfriert — Ernte, Wildfleisch, Vorkochen auf Vorrat — für den ist sie der Grund, warum sich eine Truhe überhaupt lohnt. Genau dieser Unterschied macht das Kriterium hier so gewichtig: Ein Gerät in diesem Feld hat sie nicht, und es ist ausgerechnet das sparsamste.
Nutzinhalt14/100Skala 90–320 l, mehr ist besserDas registrierte Nutzvolumen. Bewusst nur mit 14 Punkten gewichtet, denn mehr ist hier nicht pauschal besser: Eine Truhe, die halb leer läuft, kostet Strom für Luft. Sinnvoll ist der Wert als Vergleich innerhalb der Größe, die man ohnehin sucht — als Faustzahl rechnet man mit rund 50 bis 80 Litern je Person im Haushalt, bei eigenem Garten oder Fleischeinkauf im Ganzen deutlich mehr. Wer weiß, welche Größe er braucht, sollte dieses Kriterium für sich auf null setzen und nach den übrigen entscheiden.
Energieeffizienzklasse (Skala A bis G)0/100A = 10 · B = 8.3 · C = 6.7 · D = 5 · E = 3.3 · F = 1.7 · G = 0 PunkteSteht zur Orientierung in der Tabelle, wird aber bewusst NICHT bewertet — und der Grund ist methodisch wichtig: Die Klasse wird rechnerisch aus genau dem Effizienzindex gebildet, den wir bereits mit 40 Punkten bewerten. Beides zu benoten hieße, dieselbe Eigenschaft doppelt zu zählen und damit Geräusch, Schnellgefrieren und Nutzinhalt künstlich kleinzurechnen. Für den Ladenvergleich bleibt die Klasse trotzdem die schnellste Orientierung, deshalb steht sie hier.
Stromverbrauch im Jahr0/100Skala 60–250 kWh/a, weniger ist besserDer registrierte Jahresverbrauch — die Zahl, aus der sich die Stromkosten direkt ausrechnen lassen. Unbewertet, weil sie ohne den Nutzinhalt danebengelesen in die Irre führt: Eine große Truhe verbraucht zwangsläufig mehr als eine kleine, ohne deshalb schlechter zu sein. Genau diese Verzerrung nimmt der Effizienzindex heraus, und der ist bewertet. Für die eigene Rechnung ist trotzdem diese Zahl die richtige: mal 0,35 Euro je Kilowattstunde ergibt die Jahreskosten.

Die 4 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für Gefriertruhen redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →

Truhe oder Schrank — und welche Bauform zu welchem Ort passt

Die Entscheidung zwischen Gefriertruhe und Gefrierschrank fällt meist über den Platz, hat aber Folgen für Verbrauch und Alltag. Jede Bauform hat einen echten Nachteil.

VarianteTypisch gewählt fürEinordnung
Gefriertruhe (Deckel oben)Keller, Garage, Hauswirtschaftsraum — überall dort, wo Grundfläche vorhanden istBeim Öffnen bleibt die kalte Luft liegen, weil sie schwerer ist als warme — das ist der bauartbedingte Effizienzvorteil gegenüber dem Schrank, und er ist der Grund, warum Truhen bei gleichem Volumen weniger verbrauchen. Der Nachteil ist die Ordnung: Man stapelt übereinander statt nebeneinander, und was unten liegt, findet man im Zweifel erst beim Abtauen wieder. Körbe helfen, kosten aber Volumen.
Gefrierschrank (Tür vorn)Küche und Wohnbereich, kleine StellflächenÜbersichtlich, weil jede Schublade einzeln zugänglich ist, und er braucht weniger Grundfläche. Dafür fällt beim Öffnen die kalte Luft heraus, was den Verbrauch erhöht — bei gleichem Nutzinhalt liegt ein Schrank in aller Regel über einer Truhe. Wer täglich mehrfach hineingreift, macht diesen Nachteil zusätzlich größer.
Truhe in unbeheizter GarageWer keinen Platz im Haus hatGrundsätzlich möglich — alle Geräte dieses Vergleichs sind bis 43 Grad Umgebungstemperatur zugelassen. Der Punkt, den man prüfen muss, ist die UNTERgrenze: Wird es im Aufstellraum im Winter kälter als die zugelassene Mindesttemperatur, schaltet der Kompressor seltener an, und die Temperatur im Inneren kann trotz Kälte steigen. Die Klimaklasse auf dem Typenschild sagt, was zulässig ist.
Kein zusätzliches GefriergerätKleine Haushalte, die selten auf Vorrat einfrierenDer ehrlichste Hinweis dieser Seite: Ein Gefriergerät rechnet sich über gekaufte Vorräte selten. Wirtschaftlich wird es dort, wo etwas eingefroren wird, das sonst verdirbt — Garten, Großeinkauf beim Metzger, Vorkochen. Wer nur Tiefkühlpizza lagert, fährt mit dem Gefrierfach des Kühlschranks günstiger, weil ein zweites Gerät auch dann Strom zieht, wenn es halb leer ist.

Einordnungswerte

Zur Einordnung der Tabellenwerte. Alles, was wir selbst gerechnet haben, ist als eigene Rechnung gekennzeichnet und beruht auf offengelegten Annahmen.

Spanne beim Jahresverbrauch

82 bis 231 kWh

Registrierte Herstellerangaben. Unter den Truhen mit rund 200 Litern Nutzinhalt reicht die Spanne von 82 bis 200 kWh — das sparsamste Gerät braucht weniger als die Hälfte des durstigsten bei nahezu gleicher Größe.

Stromkosten über fünfzehn Jahre

ca. 430 bis 1.050 Euro

Eigene Rechnung, keine Herstellerangabe: Jahresverbrauch × 15 Jahre × 0,35 Euro je kWh. Der Unterschied zwischen dem sparsamsten und dem durstigsten 200-Liter-Gerät liegt bei rund 620 Euro und übersteigt damit bei den meisten Modellen den Kaufpreis.

Zwei baugleiche Paare im Feld

identische Maße, sehr unterschiedlicher Verbrauch

Die beiden Haier-Modelle haben dieselben Abmessungen und dieselbe Ausstattung, unterscheiden sich beim Verbrauch aber um rund ein Fünftel. Bei den beiden schmalen SCHOEPF-Truhen sind es 160 gegen 200 kWh im Jahr. Wer nur auf Maße und Ausstattung sieht, übersieht genau den Unterschied, der über die Laufzeit zählt.

Maximale Umgebungstemperatur

43 °C bei allen sieben Geräten

Alle Truhen dieses Vergleichs sind bis 43 Grad Umgebungstemperatur zugelassen und damit für Garage und Dachboden geeignet. Kein Unterscheidungsmerkmal — aber eine Angabe, die man vor dem Kauf prüfen sollte, weil sie bei anderen Modellen durchaus abweicht.

Herstellergarantie

24 Monate bei allen sieben Geräten

Entspricht der gesetzlichen Gewährleistung gegenüber dem Händler, die ohnehin gilt. In dieser Kategorie derzeit kein Unterscheidungsmerkmal.

Geräuschklasse

C bei allen sieben Geräten

Die Klasse fasst nur grob zusammen; die Einzelwerte von 37 bis 41 dB(A) liegen alle in derselben Stufe. Deshalb bewerten wir den Dezibelwert und nicht die Klasse.

Quelle: https://eprel.ec.europa.eu/screen/home

Die Produkte im Detail

Platz 1Vergleichssieger

Haier HCE200C, 196 l

6,7von 10 Punkten

Die leiseste Truhe im Feld gemeinsam mit ihrem Schwestermodell: 38 dB(A). Mit Effizienzindex 64 und 127 Kilowattstunden im Jahr liegt sie im guten Mittelfeld — rund 20 Prozent sparsamer als die baugleiche HCE200D, bei sonst identischen Maßen und identischer Ausstattung. Wer beide nebeneinander sieht, sollte den Aufpreis gegen die Stromrechnung rechnen.

Stärken

  • + 38 dB(A) — der niedrigste Geräuschwert in diesem Vergleich
  • + Effizienzindex 64, rund 20 Prozent sparsamer als das baugleiche Schwestermodell
  • + Schnellgefrierfunktion vorhanden

Schwächen

  • – 196 Liter — gemeinsam mit dem Schwestermodell der kleinste Nutzinhalt hier
  • – 127 kWh im Jahr: deutlich mehr als die sparsamste Truhe im Feld

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Belege: Quelle je Wert
Platz 2

SCHOEPF GT200SC, 200 l

6,5von 10 Punkten

Ausgewogenster Kompromiss unter den Truhen mit Schnellgefrierfunktion: Effizienzindex 64 und 128 Kilowattstunden im Jahr bei 200 Litern und 39 dB(A). In keiner Einzelspalte die beste, in keiner die schlechteste — und mit 98,0 cm die schmalste 200-Liter-Truhe dieses Vergleichs.

Stärken

  • + Effizienzindex 64 bei 200 Litern Nutzinhalt
  • + Schnellgefrierfunktion vorhanden
  • + 39 dB(A) — im unteren Drittel des Feldes

Schwächen

  • – 128 kWh im Jahr — gut 50 Prozent mehr als die sparsamste Truhe hier
  • – Energieklasse C

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Belege: Quelle je Wert
Platz 3

Haier HCE200D, 196 l

5,9von 10 Punkten

Leiseste Bauform des Feldes mit 38 dB(A), aber beim Verbrauch nur Mittelmaß: Effizienzindex 79, 159 Kilowattstunden im Jahr. Das baugleiche Schwestermodell HCE200C hat dieselben Maße und dieselbe Ausstattung und braucht rund ein Fünftel weniger Strom — bei einer Truhe, die fünfzehn Jahre durchläuft, ist das der eigentliche Vergleich.

Stärken

  • + 38 dB(A) — der niedrigste Geräuschwert in diesem Vergleich
  • + Schnellgefrierfunktion vorhanden
  • + 24 Monate Herstellergarantie

Schwächen

  • – Effizienzindex 79 und 159 kWh im Jahr — das baugleiche Schwestermodell liegt deutlich darunter
  • – 196 Liter Nutzinhalt, der kleinste hier

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Belege: Quelle je Wert
Platz 4

Gorenje FH30EAW, 297 l

5,7von 10 Punkten

Die mit Abstand größte Truhe hier: 297 Liter, rund 50 Prozent mehr als die 200-Liter-Klasse, und mit 37 dB(A) zugleich sehr leise. Bezahlt wird das beim Verbrauch — Effizienzindex 100 und 231 Kilowattstunden im Jahr sind die Höchstwerte dieses Vergleichs. Ein Teil davon ist schlicht die Größe, der Index rechnet die aber bereits heraus: 100 heißt, dass sie auch im Verhältnis zu ihrem Volumen zu den durstigsten gehört.

Stärken

  • + 297 Liter — der größte Nutzinhalt in diesem Vergleich
  • + 37 dB(A), sehr leise für diese Größe
  • + Schnellgefrierfunktion vorhanden

Schwächen

  • – Effizienzindex 100 — auch größenbereinigt der schlechteste Wert hier
  • – 231 kWh im Jahr, fast das Dreifache der sparsamsten Truhe
  • – 111,4 cm Breite: braucht deutlich mehr Stellplatz

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Belege: Quelle je Wert
Platz 5

Liebherr EFL 6055

5,5von 10 Punkten

542 Liter — mehr als das Doppelte der meisten Truhen hier — bei 33 dB. Der Preis dafür sind 309 kWh im Jahr und Effizienzklasse E.

Stärken

  • + 542 Liter Nutzinhalt: mit Abstand größte Truhe
  • + 33 dB(A) — sehr leise für diese Größe

Schwächen

  • – 309 kWh im Jahr — höchster Verbrauch des Felds
  • – Energieeffizienzklasse E
  • – Effizienzindex 100

Ohne belegte Angabe (1): Schnellgefrierfunktion — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 6

Comfee RCC201WH6(E), 200 l

5,2von 10 Punkten

Der Ausreißer dieses Vergleichs, und zwar in beide Richtungen. Mit einem Effizienzindex von 41 und 82 Kilowattstunden im Jahr verbraucht die Truhe bei praktisch identischem Nutzinhalt weniger als die Hälfte der schwächsten Geräte hier — sie ist als einzige in Klasse A eingetragen, alle anderen liegen zwischen C und E. Der Preis dafür steht in zwei Spalten: Sie ist mit 41 dB(A) die lauteste im Feld und die einzige ohne Schnellgefrierfunktion.

Stärken

  • + Effizienzindex 41 und 82 kWh im Jahr — weniger als die Hälfte der schwächsten Geräte hier
  • + Einzige Truhe in diesem Vergleich mit Energieklasse A
  • + 200 Liter Nutzinhalt bei 94,5 cm Breite

Schwächen

  • – Keine Schnellgefrierfunktion — als einziges Gerät im Feld
  • – 41 dB(A): der höchste Geräuschwert dieses Vergleichs
  • – 69,6 cm Tiefe — die tiefste Truhe hier, wichtig bei engen Kellergängen

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Belege: Quelle je Wert
Platz 7

SCHOEPF GT200SD, 199 l

5,2von 10 Punkten

Schmalste Bauform im Feld bei 199 Litern — mit 82,3 cm Breite passt sie dorthin, wo die anderen 200-Liter-Truhen nicht mehr hinkommen. Verbrauch und Geräusch liegen im hinteren Mittelfeld: Effizienzindex 80, 160 Kilowattstunden im Jahr, 41 dB(A).

Stärken

  • + 82,3 cm Breite bei 199 Litern — die schmalste 200-Liter-Truhe hier
  • + Schnellgefrierfunktion vorhanden
  • + 24 Monate Herstellergarantie

Schwächen

  • – Effizienzindex 80 und 160 kWh im Jahr
  • – 41 dB(A) — gehört zu den lauteren Geräten dieses Vergleichs

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Belege: Quelle je Wert
Platz 8

Bauknecht GEF 912C

5,0von 10 Punkten

219 Liter bei 132 kWh im Jahr und Effizienzindex 64 — der beste Index im Feld. Die 42 dB sind allerdings der lauteste Wert hier.

Stärken

  • + Effizienzindex 64 — bester Wert des Vergleichs
  • + 132 kWh im Jahr
  • + 219 Liter Nutzinhalt

Schwächen

  • – 42 dB(A): lauteste Truhe im Feld
  • – Energieeffizienzklasse C

Ohne belegte Angabe (1): Schnellgefrierfunktion — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 9

SCHOEPF GT200S, 199 l

4,7von 10 Punkten

Baugleich mit der GT200SD bis auf einen Punkt, und der ist der entscheidende: Effizienzindex 100 statt 80 bedeutet 200 statt 160 Kilowattstunden im Jahr — bei identischen Maßen, identischem Nutzinhalt und identischer Ausstattung. Bei einer Truhe, die fünfzehn Jahre durchläuft, sind das nach unserer Rechnung rund 210 Euro Unterschied.

Stärken

  • + 39 dB(A) — im unteren Drittel des Feldes
  • + Schnellgefrierfunktion vorhanden
  • + 82,3 cm Breite bei 199 Litern

Schwächen

  • – Effizienzindex 100 — der schlechteste Wert unter den 200-Liter-Truhen hier
  • – 200 kWh im Jahr, mehr als das Doppelte der sparsamsten Truhe
  • – Energieklasse E

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Belege: Quelle je Wert

Woran Du gute Produkte selbst erkennst

Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.

Den Verbrauch gegen die Größe lesen, nicht absolut

Worauf achten: Der Jahresverbrauch in Kilowattstunden steht auf jedem Label. Der Effizienzindex, der ihn ins Verhältnis zum Nutzinhalt setzt, steht nur im Register.

Warum: Eine 300-Liter-Truhe verbraucht zwangsläufig mehr als eine mit 200 Litern — das sagt nichts über ihre Güte. Erst der Index zeigt, wer für sein Volumen zu viel braucht. In diesem Feld liegt das größte Gerät beim Index gleichauf mit einer viel kleineren Truhe, und beide sind die schlechtesten hier.

Bei baugleichen Modellen die Kennung genau lesen

Worauf achten: Hersteller führen dieselbe Bauform in mehreren Effizienzstufen, oft mit einem einzigen abweichenden Buchstaben in der Modellbezeichnung.

Warum: In diesem Vergleich stehen zwei solche Paare. Die Maße stimmen überein, die Ausstattung auch, der Verbrauch nicht: einmal 127 gegen 159 Kilowattstunden, einmal 160 gegen 200. Wer im Laden nur auf Größe und Preis sieht, kauft mit hoher Wahrscheinlichkeit die durstigere Ausführung — sie ist billiger.

Schnellgefrieren nur bewerten, wenn man selbst einfriert

Worauf achten: Die Funktion kühlt vor dem Einlegen frischer Ware vor.

Warum: Für gekaufte Tiefkühlware ist sie entbehrlich — die ist bereits gefroren. Wer dagegen mehrere Kilogramm Frisches auf einmal einlegt, riskiert ohne Vorkühlung, dass der vorhandene Bestand oberflächlich antaut. Das ist der Punkt, an dem sich das sparsamste Gerät dieses Vergleichs von den übrigen unterscheidet: Es hat die Funktion als einziges nicht.

Vor dem Kauf ausmessen — und zwar den Weg dorthin

Worauf achten: Höhe, Breite und Tiefe stehen im Register und in dieser Tabelle.

Warum: Truhen sind sperrig und werden fast immer im Keller oder in der Garage aufgestellt. Gescheitert ist der Kauf regelmäßig nicht am Stellplatz, sondern an Treppenabsatz, Türrahmen oder Kellerabgang. Die breiteste Truhe hier misst 111,4 Zentimeter, die schmalste 82,3 — das ist der Unterschied zwischen „passt durch die Kellertür“ und „passt nicht“.

Zwei davon direkt gegeneinander

Wer bereits zwei Geräte in der engeren Wahl hat, findet hier den direkten Vergleich — mit den Kriterien, in denen sie sich entscheidend unterscheiden.

Gefriertruhen: häufige Fragen

Wie viel Strom kostet eine Gefriertruhe im Jahr?

Bei den Geräten dieses Vergleichs zwischen rund 29 und 81 Euro — eigene Rechnung mit 0,35 Euro je Kilowattstunde und den registrierten Jahresverbräuchen von 82 bis 231 Kilowattstunden. Über die übliche Lebensdauer von fünfzehn Jahren summiert sich das auf 430 bis 1.050 Euro und übersteigt damit bei den meisten Modellen den Kaufpreis. Das ist der Grund, warum wir die Effizienz mit 40 von 100 Punkten gewichten.

Verbraucht eine Gefriertruhe weniger als ein Gefrierschrank?

In aller Regel ja, und das liegt an der Bauart: Kalte Luft ist schwerer als warme und bleibt beim Öffnen des Deckels in der Truhe liegen, während sie beim Schrank vorn herausfällt. Der Unterschied wächst mit der Zahl der Öffnungen. Dafür ist ein Schrank übersichtlicher und braucht weniger Grundfläche — eine Abwägung zwischen Betriebskosten und Alltag.

Darf die Gefriertruhe in die Garage?

Alle sieben Geräte dieses Vergleichs sind bis 43 Grad Umgebungstemperatur zugelassen, Hitze ist also kein Problem. Der kritische Punkt ist der Winter: Sinkt die Temperatur im Aufstellraum unter die zugelassene Untergrenze, springt der Kompressor zu selten an, und die Innentemperatur kann trotz Kälte draußen steigen. Vor dem Kauf lohnt der Blick auf die Klimaklasse — bei diesen Geräten liegt die Untergrenze bei 10 Grad.

Wie groß sollte die Truhe sein?

Als Faustzahl rechnet man mit 50 bis 80 Litern je Person im Haushalt. Deutlich mehr braucht, wer einen Garten hat, Fleisch im Ganzen kauft oder auf Vorrat vorkocht. Wichtig ist die Richtung des Fehlers: Eine zu große Truhe kostet dauerhaft Strom für Luft, eine zu kleine lässt sich durch dichteres Packen teilweise ausgleichen. Im Zweifel also eher knapper wählen.

Warum hat das sparsamste Gerät keine Schnellgefrierfunktion?

Das lässt sich aus dem Register nicht beantworten — dort steht nur, dass sie fehlt. Wir nennen es trotzdem deutlich, weil es die eine Einschränkung dieses sonst herausragenden Geräts ist: Wer regelmäßig größere Mengen Frisches einfriert, sollte das gegen die Ersparnis von rund 620 Euro über fünfzehn Jahre abwägen. Wer die Truhe als Vorratslager für bereits gefrorene Ware nutzt, verliert nichts.

Wie dieser Vergleich entstanden ist

Für die Kategorie Gefriertruhen haben wir 9 Produkte über 4 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Energieeffizienzindex (niedriger ist besser) mit 40 von 100 Punkten, auf Preisangaben haben wir mangels belastbarer Daten verzichtet. Im Labor getestet haben wir nichts, und 2 fehlende Herstellerangaben stehen als „k. A.“ in der Tabelle, statt still ergänzt zu werden. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →

Schnelle Antworten zu Gefriertruhen

Eine Frage, eine belegte Antwort — für alle, die nicht die ganze Tabelle brauchen.

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