| Zylindersystem | 30/100 | standard_schraubgewinde = 10 · quick_connect = 4 Punkte | Das ist die eigentliche Kaufentscheidung dieser Kategorie, und sie fällt einmal für die gesamte Nutzungsdauer: Ein Gerät mit Standard-Schraubgewinde (die üblichen 425-g-Zylinder) nimmt Zylinder aus jedem Supermarkt, Baumarkt und von jedem Fremdanbieter — dort entscheidet Wettbewerb über den Preis je Füllung. Ein proprietäres Steck-System bindet dagegen an ein einziges Tauschnetz: BRITA schreibt ausdrücklich, dass die eigenen Universalzylinder mit Quick-Connect-Systemen nicht kompatibel sind, und SodaStream nennt auf der eigenen Produktseite einen Handelspartner, der Quick-Connect-Zylinder nicht tauscht. Wer das ignoriert, spart beim Gerät und zahlt jahrelang bei jeder Füllung nach — deshalb liegt hier das höchste Gewicht, obwohl das Einklick-System im Alltag bequemer ist als Schrauben. |
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| Mindestens eine mitgelieferte Flasche spülmaschinengeeignet | 25/100 | Ja = 10 Punkte, Nein = 0 Punkte | Eine Sprudelflasche wird täglich benutzt und ist innen schlecht erreichbar — ob sie in die Spülmaschine darf, entscheidet darüber, ob das Gerät benutzt oder gemieden wird. Wir werten Ja, sobald der Hersteller mindestens eine der mitgelieferten Flaschen ausdrücklich freigibt, und zwar in der Datentabelle, nicht in der Werbezeile: BRITA bewirbt beim sodaTRIO „alle sind spülmaschinengeeignet“ und schreibt in der Pflegeangabe derselben Seite zur Glasflasche „Nicht spülmaschinengeeignet“. Fehlt die Freigabe ganz, heißt das Handwäsche mit Flaschenbürste — bei Aarkes Carbonator 3 und BRITAs sodaONE steht das so auf der Herstellerseite. |
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| Material der mitgelieferten Flaschen | 15/100 | kunststoff = 4 · glas = 7 · glas_und_kunststoff = 9 · glas_und_edelstahl = 10 Punkte | Glas ist geschmacksneutral, kratzfest und steht auf dem Tisch, taugt aber nicht für den Rucksack und wird von mehreren Herstellern nur für die schwächeren Sprudelstufen empfohlen; Kunststoff ist leicht und bruchsicher, nimmt aber mit der Zeit Gerüche an und altert. Deshalb bewerten wir hier nicht ein Material als besser, sondern die Zahl der abgedeckten Anwendungsfälle: Wer nur eine PET-Flasche im Karton findet, hat für Gäste und für unterwegs dieselbe Flasche. Wer diese Wahl für sich schon getroffen hat, kann dieses Gewicht gedanklich streichen — die Einzelwerte stehen alle in der Tabelle. |
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| CO₂-Zylinder im Lieferumfang | 10/100 | Ja = 10 Punkte, Nein = 0 Punkte | Ohne Zylinder ist ein Wassersprudler ein Möbelstück, und ein erster Zylinder kostet im Herstellershop je nach Marke rund 30 Euro extra. Aarke liefert den Carbonator 3 für 210 Euro ohne Zylinder aus und verkauft das Starter-Kit mit Zylinder für 240 Euro — der Unterschied steht nicht im Gerätepreis, sondern in der Packliste. Wir werten deshalb ausdrücklich, was im Karton liegt, und nicht, was das Gerät theoretisch kann. |
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| Arbeitet ohne Stromanschluss | 10/100 | Ja = 10 Punkte, Nein = 0 Punkte | Mechanische Sprudler brauchen keine Steckdose und lassen sich überall hinstellen, auch auf den Esstisch oder in den Garten; elektrische Geräte bieten dafür reproduzierbare Sprudelstufen auf Knopfdruck, statt dass man das Gefühl in der Hand entwickeln muss. Das ist eine Vorliebe und keine Qualitätsfrage, deshalb steht hier bewusst nur ein niedriges Gewicht. Wer den Platz an der Steckdose ohnehin hat, sollte diese zehn Punkte für sich umdrehen. |
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| Mitgelieferte Flaschen | 10/100 | Skala 1–4, mehr ist besser | Eine einzelne Flasche bedeutet: sprudeln, austrinken, spülen, erst dann wieder sprudeln — mit zwei oder mehr Flaschen steht immer eine kalte im Kühlschrank. Nachkaufen kostet je nach Material zwischen 20 und 30 Euro pro Flasche, das relativiert manchen günstigen Gerätepreis. Wichtig ist die Lesart: Wir zählen die Flaschen des Basispakets, das wir auch im Preis führen — dieselben Geräte gibt es bei mehreren Herstellern in größeren Paketen mit mehr Flaschen. |
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| Vom Hersteller benannte Sprudelstufen | 0/100 | Skala 1–3, mehr ist besser | Drei Stufen klingen nach einer Funktion, sind bei mechanischen Geräten aber nur eine Beschreibung: Dort bestimmt die Zahl der Knopfdrücke die Kohlensäure, man kann also auch viermal drücken. Nur beim elektrischen Gerät sind die Stufen wirklich fest hinterlegt und damit wiederholbar. Weil dieselbe Zahl bei den Marken Verschiedenes bedeutet und Aarke zu Stufen gar nichts angibt, führen wir das Kriterium sichtbar, aber mit Gewicht 0. |
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| Reichweite je Zylinder (Herstellerangabe) | 0/100 | Skala 30–80 l, mehr ist besser | Alle Geräte, für die der Hersteller eine Reichweite nennt, tragen dieselbe Angabe — bis zu 60 Liter je Zylinder —, und sie unterscheidet damit nichts. Vor allem aber gilt sie nur unter einer Bedingung, die die Hersteller unterschiedlich deutlich nennen: SodaStream setzt ein Sternchen mit dem Hinweis „abhängig von Karbonisierungsgrad“, BRITA wird konkret und schreibt, dass bei sehr stark gesprudeltem Wasser nur etwa 30 bis 45 Liter herauskommen. Ein Kriterium, dessen Wert vom Nutzerverhalten abhängt, gehört nicht in einen Score — es gehört gelesen. |
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