Stand: · 11 Produkte · 2 gewichtete Kriterien + 3 nur zur Information · kein Labortest
Acht Warmwasser-Wärmepumpen mit dem genormten Lastprofil L — der Zapfmenge eines Vier-Personen-Haushalts, in aller Regel ein Speicher um 200 Liter.
Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten
Alle Werte stammen aus dem EU-Register EPREL, in das jeder Hersteller vor dem Verkauf rechtsverbindlich eintragen muss. Der Befund ist ungewöhnlich klar: Der Warmwasser-Wirkungsgrad reicht von 123 bis 176 Prozent, der Jahresstromverbrauch von 583 bis 777 Kilowattstunden. Zwischen dem sparsamsten und dem durstigsten Gerät liegen damit rund 68 Euro im Jahr und über fünfzehn Jahre etwa 1018 Euro — bei Geräten, die im Angebot des Fachbetriebs oft nur ein paar hundert Euro auseinanderliegen. Alle acht tragen dieselbe Energieklasse. Sie unterscheidet hier nichts; die Prozentzahl daneben unterscheidet alles. Und noch etwas gehört gleich an den Anfang: Diese Kategorie hat bewusst nur zwei bewertete Kriterien, weil die EU-Verordnung für Warmwasserbereiter nicht mehr verlangt. Speichervolumen, Kältemittel und maximale Warmwassertemperatur stehen NICHT im Register — was wir dazu sagen können, steht im Text, nicht in der Tabelle.
Die kurze Antwort
Stiebel Eltron WWK-I 200 Plus
6,6von 10 · Platz 1 von 11
Der Ausreißer dieses Vergleichs, und zwar deutlich: 176 Prozent Warmwasser-Wirkungsgrad, während das übrige Feld zwischen 123 und 149 Prozent liegt.
Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.Die Produktspalte bleibt beim seitlichen Scrollen stehen.
Warmwasser-Wärmepumpen: 11 Produkte, bewertet über 2 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. Wie wir rechnen →
Mir ist Schallleistung am wichtigsten→Austria Email 98613747 dB(A) · Gesamt 4,8/10
Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.
Das Ergebnis in vier Sätzen
◆Stand September 2026 ist Stiebel Eltron WWK-I 200 Plus der Vergleichssieger unter 11 verglichenen Produkten der Kategorie Warmwasser-Wärmepumpen — mit 6,6 von 10 Punkten aus 2 gewichteten Kriterien.
◆Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Warmwasser-Wirkungsgrad mit 65 von 100 Gewichtspunkten: Die entscheidende Zahl dieser Kategorie, und sie darf ruhig verwirren: Über 100 Prozent ist bei einer Wärmepumpe normal und kein Rechenfehler. Sie erzeugt Wärme nicht, sondern holt sie aus der Raumluft und verschiebt sie ins Wasser — für eine Kilowattstunde Strom kommen so mehrere Kilowattstunden Wärme heraus. Zum Vergleich: Ein elektrischer Warmwasserspeicher liegt bei rund 38 Prozent, ein Gasgerät bei etwa 80. Gemessen wird für das Zapfmuster des Lastprofils, deshalb sind nur Geräte desselben Profils vergleichbar — alle acht hier tragen L. Die Spanne von 123 bis 176 Prozent ist die größte Spreizung, die wir bisher in einer Kategorie gemessen haben, und sie schlägt über die Laufzeit jeden Kaufpreisunterschied. Deshalb 65 von 100 Gewichtspunkten.
◆Für 3 der 11 Produkte fehlen mindestens eine Herstellerangabe (insgesamt 4 Werte); fehlende Werte gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein und stehen in der Tabelle sichtbar als „k. A.“.
◆Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.
Einordnung der Redaktion: Ein Etikett, zwei Welten
→Die Stiebel Eltron WWK-I 200 Plus gewinnt diesen Vergleich nicht knapp, sondern deutlich: 176 Prozent Wirkungsgrad, während das übrige Feld zwischen 123 und 149 liegt. Über fünfzehn Jahre sind das gegenüber dem durstigsten Gerät nach unserer Rechnung rund 1018 Euro. Das ist mehr, als die meisten Kaufpreisunterschiede in dieser Kategorie ausmachen.
→Wenn die Maschine unter oder neben Wohnraum steht, ändert sich die Reihenfolge. Dann zählt die zweite Spalte, und dort liegen Austria Email mit 47 und Ariston mit 48 dB(A) vorn — gut zehn Dezibel unter dem lautesten Gerät des Feldes, was grob dem Zehnfachen an Schallleistung entspricht.
→Die interessanteste Mischung ist die Panasonic P-DHW200AE5: zweitbester Wirkungsgrad bei 50 dB(A). Alle anderen Geräte über 140 Prozent sind hörbar lauter. Wer beides will und beim Spitzenreiter wegen des Geräuschs zögert, landet hier.
→Die Viessmann Vitocal 060-A ist das einzige Gerät, dessen Registerkennung das Kältemittel ausweist — Propan (R290). Bei einer Maschine, die zwanzig Jahre stehen soll, ist das mehr wert, als die zwei Prozentpunkte Wirkungsgrad vermuten lassen, die sie hinter Panasonic liegt. Sie ist dafür das lauteste Gerät im Feld.
→Der ehrlichste Satz zum Schluss betrifft nicht die Rangfolge, sondern das Etikett: Alle acht Geräte tragen A+. Wer im Baumarkt oder im Angebot nach dem Buchstaben entscheidet, sieht keinen Unterschied — und übersieht über fünfzehn Jahre einen dreistelligen bis vierstelligen Betrag. Genau dafür gibt es diese Seite.
Eigene Einordnung auf Basis der Registerwerte dieser Seite. Wir betreiben kein Labor und haben keines dieser Geräte getestet.
So haben wir gewichtet — alle 5 Kriterien mit Begründung›
Kriterium
Gewicht
Messung
Warum kaufentscheidend
Warmwasser-Wirkungsgrad
65/100
Skala 100–190 %, mehr ist besser
Die entscheidende Zahl dieser Kategorie, und sie darf ruhig verwirren: Über 100 Prozent ist bei einer Wärmepumpe normal und kein Rechenfehler. Sie erzeugt Wärme nicht, sondern holt sie aus der Raumluft und verschiebt sie ins Wasser — für eine Kilowattstunde Strom kommen so mehrere Kilowattstunden Wärme heraus. Zum Vergleich: Ein elektrischer Warmwasserspeicher liegt bei rund 38 Prozent, ein Gasgerät bei etwa 80. Gemessen wird für das Zapfmuster des Lastprofils, deshalb sind nur Geräte desselben Profils vergleichbar — alle acht hier tragen L. Die Spanne von 123 bis 176 Prozent ist die größte Spreizung, die wir bisher in einer Kategorie gemessen haben, und sie schlägt über die Laufzeit jeden Kaufpreisunterschied. Deshalb 65 von 100 Gewichtspunkten.
Schallleistung
35/100
Skala 40–65 dB(A), weniger ist besser
Das zweite bewertete Kriterium, und in der Praxis der häufigste Ärger. Eine Warmwasser-Wärmepumpe läuft mehrere Stunden am Tag, gern nachts im günstigeren Tarif, und sie steht dort, wo der Speicher steht: im Keller oder im Hauswirtschaftsraum. In Neubauten und ausgebauten Altbauten liegt darüber oder daneben immer häufiger Wohnraum. Die Spanne von 47 bis 60 dB(A) in diesem Feld wirkt klein, ist es aber nicht: Drei Dezibel entsprechen ungefähr einer Verdopplung der Schallleistung, dreizehn also grob dem Zwanzigfachen. Wichtig zur Einordnung: Das ist die Schallleistung, die das Gerät abstrahlt, nicht der Schalldruck in einem Meter Abstand, den Prospekte gern nennen — die Zahlen sind nicht vergleichbar. Ein Gerät im Feld hat gar keinen Wert eingetragen; es geht neutral in die Wertung ein, statt dass wir eine Zahl erfinden.
Stromverbrauch im Jahr
0/100
Skala 500–900 kWh/a, weniger ist besser
Der registrierte Jahresverbrauch für das Zapfmuster des Lastprofils L. Unbewertet, weil er bei gleichem Lastprofil nichts anderes ist als der Kehrwert des Wirkungsgrads — beides zu benoten hieße, dieselbe Eigenschaft zweimal zu zählen. Für die eigene Rechnung ist trotzdem diese Zahl die richtige: mal 0,35 Euro je Kilowattstunde ergibt die Jahreskosten fürs Warmwasser. Wer weniger zapft als das Profil unterstellt, liegt darunter; wer täglich badet, darüber.
Energieeffizienzklasse
0/100
A+ = 10 · A = 7.5 · B = 5 · C = 2.5 · D = 0 Punkte
Alle acht Geräte tragen A+, deshalb unbewertet: Ein Kriterium ohne Unterschied kann nichts unterscheiden. Genau darin liegt aber der Kern dieser Kategorie — dasselbe Etikett steht auf Geräten, deren Wirkungsgrad sich um mehr als fünfzig Prozentpunkte unterscheidet. Wer nach dem Buchstaben kauft, kauft blind. Die Skala für Warmwasserbereiter reicht bei diesem Lastprofil von A+ bis F und wurde seit 2013 nicht zurückgesetzt; oben ist es deshalb eng geworden.
Lastprofil
0/100
XXL = 10 · XL = 8 · L = 6 · M = 4 · S = 2 Punkte
Das genormte Zapfmuster, für das gemessen wird — der Vergleichsanker dieser Seite und der Grund, warum hier ausschließlich Geräte mit Profil L stehen. L entspricht grob dem Warmwasserbedarf eines Vier-Personen-Haushalts mit Duschen und gelegentlichem Baden. Wer einen Wirkungsgrad aus einem anderen Profil danebenlegt, vergleicht nichts: Dieselbe Maschine erreicht in einem kleineren Profil andere Werte. Vor dem Kauf lohnt der Blick, welches Profil zum eigenen Haushalt passt — bei zwei Personen ist M meist die richtige Klasse und das Gerät entsprechend kleiner.
Die 2 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für Warmwasser-Wärmepumpen redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →
Warmwasser-Wärmepumpe, Elektrospeicher oder an die Heizung anschließen
Alle acht Geräte dieses Vergleichs sind eigenständige Warmwasser-Wärmepumpen. Das ist für viele Häuser die richtige Lösung — aber nicht für alle, und die Alternativen haben je einen Nachteil, der im Angebot selten steht.
Variante
Typisch gewählt für
Einordnung
Warmwasser-Wärmepumpe (eigenständig)
Häuser mit Keller oder Hauswirtschaftsraum, in denen Warmwasser bisher elektrisch erzeugt wird
Holt die Wärme aus der Raumluft und braucht dafür einen ausreichend großen, möglichst unbeheizten Aufstellraum — üblich sind je nach Gerät ab etwa 13 Kubikmetern laut Herstellerangabe. Genau darin liegt der bauartbedingte Haken: Das Gerät kühlt und entfeuchtet diesen Raum. Im Keller ist das meist willkommen, in einem beheizten Hauswirtschaftsraum arbeitet die Heizung dagegen. Wer den Raum ohnehin beheizt, verschiebt das Problem nur.
Elektrischer Warmwasserspeicher
Kleine Wohnungen, Ferienhäuser, sehr geringer Bedarf
Günstig in der Anschaffung, anspruchslos beim Aufstellort, wartungsarm — und im Betrieb die mit Abstand teuerste Lösung: rund 38 Prozent Wirkungsgrad gegenüber 123 bis 176 Prozent hier. Bei einem Vier-Personen-Haushalt ist das grob das Dreifache an Stromkosten. Sinnvoll bleibt er dort, wo wenig Warmwasser gebraucht wird oder kein geeigneter Aufstellraum existiert.
Warmwasser über die vorhandene Heizung
Häuser mit Gas-, Öl- oder Heizungswärmepumpe und kurzen Leitungswegen
Wer ohnehin eine Heizung betreibt, kann das Warmwasser dort miterzeugen — meist die effizienteste Lösung im Winter. Der Nachteil zeigt sich im Sommer: Die Heizung läuft dann nur noch fürs Warmwasser, taktet dabei kurz und arbeitet außerhalb ihres guten Bereichs. Bei alten Gaskesseln und langen Leitungen kann eine eigene Warmwasser-Wärmepumpe im Sommer günstiger sein — das ist eine Rechnung, die der Fachbetrieb aufmachen sollte.
Warmwasser-Wärmepumpe mit Photovoltaik
Häuser mit eigener Solaranlage
Die stärkste Kombination dieser Liste, und der Grund ist zeitlicher Natur: Warmwasser lässt sich speichern, Strom aus dem eigenen Dach nur teuer. Ein Speicher, der mittags mit Überschussstrom aufgeheizt wird, ist die billigste Batterie im Haus. Voraussetzung ist eine Ansteuerung, die den Überschuss erkennt — nicht jedes Gerät kann das, und im EU-Register steht diese Fähigkeit nicht. Danach muss man beim Hersteller fragen.
Wer heute elektrisch Warmwasser macht und einen geeigneten Kellerraum hat, spart mit fast jedem Gerät dieser Liste dreistellig im Jahr. Welches es wird, entscheidet danach über weitere hundert Euro — und über die Frage, ob man die Maschine hört.
Einordnungswerte
Zur Einordnung der Tabellenwerte. Alles, was wir selbst gerechnet haben, ist als eigene Rechnung gekennzeichnet und beruht auf offengelegten Annahmen.
Stromkosten fürs Warmwasser im Jahr
rund 204 bis 272 Euro
Eigene Rechnung, keine Herstellerangabe: registrierter Jahresverbrauch mal 0,35 Euro je Kilowattstunde. Der Unterschied zwischen sparsamstem und durstigstem Gerät liegt bei rund 68 Euro im Jahr.
Über fünfzehn Jahre gerechnet
rund 1018 Euro Unterschied
Eigene Rechnung: Verbrauchsdifferenz mal 15 Jahre mal 0,35 Euro. Diese Zahl gehört neben den Kaufpreis gelegt — sie übersteigt bei diesen Geräten regelmäßig den Aufpreis für das sparsamere Modell. Strompreissteigerungen sind darin NICHT eingerechnet; mit ihnen fiele der Abstand größer aus.
Energieeffizienzklasse
A+ bei allen acht Geräten
Kein Unterscheidungsmerkmal — und der wichtigste Grund, diese Seite zu lesen: Dasselbe Etikett steht auf Geräten, deren Wirkungsgrad um mehr als fünfzig Prozentpunkte auseinanderliegt.
Zum Vergleich: andere Warmwasserbereiter
Elektrospeicher rund 38 %, Gasgerät rund 80 %
Grobe Einordnung der üblichen Größenordnungen nach demselben Messverfahren. Sie erklärt, warum sich der Umstieg auf eine Warmwasser-Wärmepumpe fast unabhängig vom gewählten Modell rechnet — und warum die Wahl DES Modells trotzdem noch einmal einige hundert Euro ausmacht.
Ein fehlender Wert im Feld
Vaillant ohne Schallangabe
Für die aroSTOR VWL B 200/5 ist im Register keine Schallleistung eingetragen. Wir setzen keine Zahl ein: In der Tabelle steht „k. A.“, in der Rechnung geht der Wert neutral mit 5,0 ein. Wer das Gerät erwägt, sollte den Wert beim Fachbetrieb erfragen.
Was hier NICHT im Register steht
Volumen, Kältemittel, Maximaltemperatur
Die Verordnung (EU) 812/2013 verlangt für Warmwasserbereiter nur Wirkungsgrad, Jahresverbrauch, Schallleistung und Klasse. Speichergröße, Kältemittel und maximale Warmwassertemperatur muss man beim Hersteller nachsehen. Deshalb hat diese Kategorie nur zwei bewertete Kriterien — und deshalb steht hier, was fehlt, statt es zu überspielen.
Quelle: https://eprel.ec.europa.eu/screen/home
Die Produkte im Detail
Platz 1Vergleichssieger
Stiebel Eltron WWK-I 200 Plus
6,6von 10 Punkten
Der Ausreißer dieses Vergleichs, und zwar deutlich: 176 Prozent Warmwasser-Wirkungsgrad, während das übrige Feld zwischen 123 und 149 Prozent liegt. In Kilowattstunden heißt das 583 im Jahr — 194 kWh weniger als das durstigste Gerät hier, nach unserer Rechnung rund 204 Euro im Jahr und über fünfzehn Jahre etwa 1018 Euro. Bezahlt wird das mit 57 dB(A): Das gehört zum lauteren Drittel. Wer das Gerät in einen Keller stellt, der unter Wohnräumen liegt, sollte das wissen.
Stärken
+ 176 % Wirkungsgrad — mit Abstand der beste Wert dieses Vergleichs, das Feld liegt sonst zwischen 123 und 149 %
+ 583 kWh im Jahr, rund 204 Euro Strom
+ Über fünfzehn Jahre nach unserer Rechnung rund 1018 Euro weniger als das durstigste Gerät hier
Schwächen
– 57 dB(A) — im lauteren Drittel des Feldes
– Als Innenaufstellungsgerät entzieht es dem Aufstellraum Wärme; der Raum muss groß genug und darf nicht beheizt sein
Zweitbester Wirkungsgrad des Feldes mit 149 Prozent, und das bei 50 dB(A) — eine Kombination, die sonst niemand hier bietet: Alle anderen Geräte über 140 Prozent sind hörbar lauter. 736 Kilowattstunden im Jahr entsprechen nach unserer Rechnung rund 258 Euro. Wer den Spitzenreiter wegen des Geräuschs ausschließt, landet in aller Regel hier.
Stärken
+ 149 % Wirkungsgrad — der zweitbeste Wert im Feld
+ 50 dB(A) bei diesem Wirkungsgrad: das beste Verhältnis aus Sparsamkeit und Ruhe in diesem Vergleich
+ 736 kWh im Jahr, rund 258 Euro Strom
Schwächen
– 27 Prozentpunkte Wirkungsgrad hinter dem Spitzenreiter
– Energieklasse A+, wie alle Geräte dieser Kategorie
Guter Wirkungsgrad mit 142 Prozent bei 48 dB(A) — der zweitniedrigste Geräuschwert des Feldes. Das ist die Kombination für alle, bei denen die Wärmepumpe nicht in einem abgeschlossenen Kellerraum steht, sondern im Hauswirtschaftsraum neben der Wohnküche. Beim Verbrauch liegt er mit 719 Kilowattstunden im vorderen Mittelfeld.
Stärken
+ 48 dB(A) — der zweitniedrigste Geräuschwert dieses Vergleichs
+ 142 % Wirkungsgrad, 719 kWh im Jahr
+ Rund 252 Euro Stromkosten im Jahr nach unserer Rechnung
Schwächen
– 34 Prozentpunkte Wirkungsgrad hinter dem Spitzenreiter
Das leiseste Gerät dieses Vergleichs: 47 dB(A). Für eine Wärmepumpe, die im Hauswirtschaftsraum oder in einem Keller unter Wohnräumen steht, ist das die Zahl, die man täglich merkt — sie läuft mehrere Stunden am Tag, oft nachts im günstigen Tarif. Beim Wirkungsgrad zahlt man dafür: 132 Prozent und 777 Kilowattstunden im Jahr sind das hintere Ende des Feldes.
Stärken
+ 47 dB(A) — der niedrigste Geräuschwert dieses Vergleichs
+ 132 % Wirkungsgrad bei Lastprofil L
+ Österreichischer Hersteller mit langer Speicher-Historie
Schwächen
– 194 kWh im Jahr mehr als der Spitzenreiter, rund 68 Euro
– 44 Prozentpunkte Wirkungsgrad hinter dem Spitzenreiter
– Registriert unter einer reinen Artikelnummer — beim Vergleich im Handel leicht zu verwechseln
Drittbester Wirkungsgrad mit 147 Prozent und der niedrigste Jahresverbrauch nach dem Spitzenreiter: 695 Kilowattstunden. Der Grund steht in der Registerkennung selbst — dieses Gerät arbeitet mit Propan (R290). Das ist in dieser Kategorie noch die Ausnahme und beim Blick auf die F-Gase-Verordnung der zukunftssicherere Weg. Der Preis dafür steht in der Geräuschspalte: 59 dB(A) sind der höchste Wert dieses Vergleichs.
Stärken
+ 147 % Wirkungsgrad, 695 kWh im Jahr — zweitniedrigster Verbrauch im Feld
+ Propan (R290) als Kältemittel — laut Registerkennung, und damit unabhängig von der Mengenbeschränkung für fluorierte Kältemittel
+ Kompaktes Speichervolumen von 180 Litern bei Lastprofil L
Schwächen
– 59 dB(A) — der höchste Geräuschwert dieses Vergleichs
– Propan ist brennbar: Aufstellraum und Mindestvolumen sind geregelt, der Fachbetrieb muss das können
Mittelfeld in beiden bewerteten Spalten: 135 Prozent Wirkungsgrad und 53 dB(A). 761 Kilowattstunden im Jahr sind rund 178 mehr als beim Spitzenreiter, nach unserer Rechnung etwa 62 Euro im Jahr. Über fünfzehn Jahre summiert sich das auf rund 934 Euro — eine Zahl, die man dem Kaufpreisunterschied gegenüberstellen sollte.
Stärken
+ 135 % Wirkungsgrad, solides Mittelfeld
+ 53 dB(A) — im ruhigeren Drittel des Feldes
+ Weit verbreitete Baureihe, entsprechend gute Ersatzteillage
Schwächen
– 178 kWh im Jahr mehr als der Spitzenreiter, rund 62 Euro
– 41 Prozentpunkte Wirkungsgrad hinter dem Spitzenreiter
132 Prozent Wirkungsgrad und 775 Kilowattstunden im Jahr — das hintere Ende dieses Feldes, rund 67 Euro im Jahr über dem Spitzenreiter. Eine Besonderheit steht in der Geräuschspalte: Vaillant hat für dieses Modell KEINE Schallleistung ins Register eingetragen. Wir erfinden sie nicht — in der Wertung geht der fehlende Wert neutral mit 5,0 ein und bleibt in der Tabelle als „k. A.“ sichtbar. Wer das Gerät in Betracht zieht, sollte den Wert beim Fachbetrieb erfragen.
Stärken
+ Sehr verbreitete Baureihe, dichtes Servicenetz
+ 132 % Wirkungsgrad bei Lastprofil L
Schwächen
– Keine Schallleistung im Register — der Wert fehlt, statt geschätzt zu werden
– 192 kWh im Jahr mehr als der Spitzenreiter
– 44 Prozentpunkte Wirkungsgrad hinter dem Spitzenreiter
Ohne belegte Angabe (1): Schallleistung — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.
133 Prozent Wirkungsgrad und 763 Kilowattstunden im Jahr — hinteres Mittelfeld, und mit 56 dB(A) auch beim Geräusch im lauteren Drittel. Gegenüber dem Spitzenreiter sind das rund 63 Euro Stromkosten im Jahr, über fünfzehn Jahre etwa 945 Euro.
Stärken
+ Etablierte Baureihe eines auf Wärmepumpen spezialisierten Herstellers
+ 133 % Wirkungsgrad bei Lastprofil L
Schwächen
– 56 dB(A) — im lauteren Drittel dieses Vergleichs
– 180 kWh im Jahr mehr als der Spitzenreiter
– 43 Prozentpunkte Wirkungsgrad hinter dem Spitzenreiter
Wirkungsgrad 3,43 bei 54 dB Schallleistung und Klasse A+. Der Wirkungsgrad liegt im unteren Bereich des Felds — bei Warmwasser-Wärmepumpen entscheidet genau er über die Betriebskosten.
Stärken
+ Energieeffizienzklasse A+
+ 54 dB Schallleistung — leiser als der Durchschnitt hier
Schwächen
– Wirkungsgrad 3,43 — unteres Drittel des Vergleichs
– Vaillant nennt für dieses Modell keinen Jahresstromverbrauch
Ohne belegte Angabe (2): Stromverbrauch im Jahr, Lastprofil — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.
Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.
Den Aufstellraum vor dem Gerät prüfen
Worauf achten: Rauminhalt (üblich sind je nach Gerät ab etwa 13 Kubikmetern), Temperatur im Winter und die Frage, ob der Raum beheizt wird.
Warum: Das Gerät entzieht der Raumluft Wärme — es kühlt und entfeuchtet den Aufstellraum spürbar. In einem Keller ist das meist ein Nebeneffekt, den man gern nimmt. In einem beheizten Hauswirtschaftsraum arbeitet die Wärmepumpe gegen die Heizung, und der schöne Wirkungsgrad auf dem Etikett wird still aufgefressen. Zu kalt darf es auch nicht sein: Unter der Einsatzgrenze des jeweiligen Geräts (oft um +6 Grad) schalten viele Geräte auf den elektrischen Heizstab um — und der arbeitet dann wieder mit rund hundert Prozent statt mit hundertfünfzig.
Das Lastprofil zum eigenen Haushalt wählen
Worauf achten: Im Datenblatt steht ein Buchstabe: M, L, XL. Alle Geräte dieser Seite tragen L.
Warum: Das Profil ist das genormte Zapfmuster, für das gemessen wird — L entspricht grob vier Personen mit Duschen und gelegentlichem Baden. Ein Gerät, das für den eigenen Bedarf zu groß ist, kostet unnötig Kaufpreis und Stellfläche; eines, das zu klein ist, schaltet häufiger den Heizstab zu und verliert genau den Vorteil, für den man es gekauft hat. Wichtig für den Vergleich: Wirkungsgrade aus verschiedenen Profilen darf man nicht nebeneinanderlegen.
Die Schallleistung ernst nehmen, wenn der Keller Wohnraum ist
Worauf achten: Die Registerangabe in unserer Tabelle — 47 bis 60 dB(A) in diesem Feld. Prospektwerte nennen oft den Schalldruck in einem Meter Abstand, das ist eine andere Größe.
Warum: Die Maschine läuft mehrere Stunden am Tag, oft nachts. In einem massiven Kellergeschoss unter einem Altbau merkt das niemand. In einem ausgebauten Untergeschoss, einem Hauswirtschaftsraum neben der Küche oder einem Reihenhaus mit dünner Trennwand ist es der Punkt, über den später gestritten wird. Dreizehn Dezibel Unterschied im Feld entsprechen grob dem Zwanzigfachen an Schallleistung.
Nach dem Kältemittel fragen
Worauf achten: Steht NICHT im EU-Register. Beim Hersteller nachsehen: R290 (Propan, Treibhauspotenzial 3) oder ein fluoriertes Kältemittel wie R134a (1.430) oder R513A (631).
Warum: Die F-Gase-Verordnung (EU) 2024/573 fährt die verkehrsfähige Menge fluorierter Kältemittel stufenweise herunter. Das macht bestehende Geräte nicht illegal, verteuert aber über die Jahre das Nachfüllen im Wartungsfall — bei einem Gerät, das zwanzig Jahre stehen soll, ist das eine reale Rechnung. Propan ist die zukunftssichere Wahl, dafür brennbar: Es gelten Vorgaben zu Mindestraumgröße und Aufstellung. In diesem Feld weist genau ein Gerät das Kältemittel schon in seiner Registerkennung aus.
Auf die Ansteuerung für Photovoltaik achten
Worauf achten: Ein Eingang für ein Überschuss-Signal (potentialfreier Kontakt, SG-Ready oder eine Anbindung an den Wechselrichter). Steht ebenfalls nicht im Register.
Warum: Wer eine Solaranlage hat, kann den Speicher mittags mit eigenem Strom aufheizen — das ist die billigste Batterie im Haus, weil Wärme sich gut speichern lässt und Strom nicht. Ohne passenden Eingang läuft die Wärmepumpe nach ihrem eigenen Zeitplan und zieht den Strom womöglich nachts aus dem Netz. Der Aufpreis für die Ansteuerung ist klein gegenüber dem, was sie über die Laufzeit einspart.
Ratgeber zum Thema
Warmwasser-Wärmepumpe kaufen: welche Angabe wirklich zählt
Der Warmwasser-Wirkungsgrad einer Wärmepumpe gilt immer nur für ein bestimmtes Lastprofil und eine bestimmte Wärmequelle. Nach Anhang VII Tabelle 6 der Verordnung (EU) Nr. 812/2013 wird bei Innenluft mit 20 Grad geprüft, bei Außenluft dagegen mit 7 Grad im durchschnittlichen Klima. Zwei Prozentzahlen ohne diese beiden Angaben lassen sich nicht miteinander vergleichen.
Wie kann ein Wirkungsgrad über 100 Prozent liegen?
Weil eine Wärmepumpe Wärme nicht erzeugt, sondern verschiebt. Sie entnimmt der Raumluft Wärme und hebt sie mit Hilfe von Strom auf Warmwassertemperatur. Für eine Kilowattstunde Strom kommen so mehrere Kilowattstunden Wärme heraus — bezogen auf den Strom sind das rechnerisch über hundert Prozent. Ein elektrischer Speicher, der die Wärme wirklich erzeugt, kommt nach demselben Verfahren auf rund 38 Prozent.
Was kostet das Warmwasser mit so einem Gerät im Jahr?
Bei den acht Geräten dieses Vergleichs nennt das Register 583 bis 777 Kilowattstunden für das Lastprofil L. Bei 0,35 Euro je Kilowattstunde sind das rund 204 bis 272 Euro im Jahr — eine eigene Rechnung, keine Herstellerangabe. Zum Vergleich: Ein elektrischer Speicher desselben Profils liegt grob beim Dreifachen.
Alle Geräte haben A+ — worin unterscheiden sie sich dann?
Im Wirkungsgrad, und zwar erheblich: 123 bis 176 Prozent bei identischer Klasse. Die Skala für Warmwasserbereiter stammt von 2013 und wurde nie zurückgesetzt; oben ist es deshalb eng geworden, und A+ sagt inzwischen wenig. Wer nach dem Buchstaben kauft, kann ein Gerät erwischen, das über fünfzehn Jahre rund 1018 Euro mehr Strom braucht als das beste im selben Regal.
Welchen Raum braucht eine Warmwasser-Wärmepumpe?
Als Faustzahl je nach Gerät ab etwa 13 Kubikmetern laut Datenblatt, möglichst unbeheizt und ganzjährig über der Einsatzgrenze des Geräts (oft um +6 Grad). Der Grund: Das Gerät entzieht der Raumluft Wärme, kühlt und entfeuchtet ihn also. Im Keller ist das meist erwünscht — trockene Kellerluft ist ein Nebeneffekt, den viele schätzen. In einem beheizten Raum arbeitet die Wärmepumpe gegen die Heizung, und der Vorteil verschwindet. Wird es zu kalt, schaltet sie auf den elektrischen Heizstab um.
Lohnt sich das gegenüber meinem alten Elektrospeicher?
In aller Regel ja, und der Abstand ist groß: rund 38 Prozent gegenüber 123 bis 176 Prozent. Bei einem Vier-Personen-Haushalt bedeutet das grob eine Drittelung der Stromkosten fürs Warmwasser. Die Anschaffung liegt deutlich höher, und ein geeigneter Aufstellraum muss vorhanden sein — die Amortisation rechnet der Fachbetrieb mit dem eigenen Verbrauch aus, nicht mit einer Faustformel aus dem Internet.
Was bedeutet das Lastprofil L?
Es ist ein genormtes Zapfmuster, für das die Werte gemessen werden — grob der Warmwasserbedarf eines Vier-Personen-Haushalts mit Duschen und gelegentlichem Baden. Es ist der Vergleichsanker dieser Seite: Nur Geräte desselben Profils sind vergleichbar, weil dieselbe Maschine in einem kleineren Profil andere Prozentwerte erreicht. Für zwei Personen ist meist M die passende Klasse.
Kann ich das Gerät mit meiner Photovoltaikanlage kombinieren?
Technisch ja, und es ist die wirtschaftlichste Kombination dieser Liste — ein Warmwasserspeicher, der mittags mit Überschussstrom geladen wird, ist die billigste Batterie im Haus. Nötig ist ein Eingang für ein Überschuss-Signal oder eine Anbindung an den Wechselrichter. Diese Fähigkeit steht NICHT im EU-Register; danach muss man beim Hersteller fragen, bevor man kauft.
Warum steht bei einem Gerät keine Lautstärke?
Weil Vaillant für die aroSTOR VWL B 200/5 keine Schallleistung ins Register eingetragen hat. Wir tragen keine Zahl nach und schätzen auch nicht: In der Tabelle steht „k. A.“, und in der Rechnung geht der fehlende Wert neutral mit 5,0 ein — er verbessert das Gerät also nicht und verschlechtert es nicht. Wer das Modell erwägt, sollte den Wert beim Fachbetrieb erfragen.
Wie dieser Vergleich entstanden ist
Für die Kategorie Warmwasser-Wärmepumpen haben wir 11 Produkte über 2 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Warmwasser-Wirkungsgrad mit 65 von 100 Punkten, auf Preisangaben haben wir mangels belastbarer Daten verzichtet. Im Labor getestet haben wir nichts, und 4 fehlende Herstellerangaben stehen als „k. A.“ in der Tabelle, statt still ergänzt zu werden. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →
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Amazon-Preise werden zum angegebenen Zeitpunkt abgerufen und können sich seitdem geändert haben. Maßgeblich ist der Preis, der beim Kauf auf amazon.de angezeigt wird. Die Circa-Preise der Vergleichstabelle sind davon unabhängig und stammen aus der dort angegebenen Quelle.