Vergleichsatlas

Mähroboter Vergleich 2026

Stand: · 6 Produkte · 6 gewichtete Kriterien + 2 nur zur Information · kein Labortest

In keiner anderen Gartenkategorie steht die wichtigste Zahl so groß auf dem Karton und ist so weich gemeint wie hier: Die Quadratmeterangabe ist eine Herstellerempfehlung unter günstigen Bedingungen, kein Versprechen für den eigenen Garten — Husqvarna macht das beim Automower 310E NERA sogar selbst sichtbar und nennt für dasselbe Gerät 1.500 m² bei systematischem und nur 1.000 m² bei unregelmäßigem Rasen.

Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten

Wir haben sechs in Deutschland erhältliche Mähroboter von vier Herstellern ausschließlich über deren eigene Produktseiten verglichen, jede Zahl mit Quellen-URL, und dort „k. A.“ gesetzt, wo der Hersteller schweigt — bei Lautstärke und Akkulaufzeit betrifft das je zwei der sechs Geräte. Zwei Kriterien führen wir bewusst mit null Punkten mit: die Navigationsart, weil Begrenzungsdraht und Satellitennavigation nicht besser oder schlechter, sondern unterschiedlich unpraktisch sind, und den Regensensor, weil GARDENA auf der eigenen Seite ausdrücklich schreibt, dass der SILENO minimo keinen braucht — ein fehlender Sensor ist hier eine Konstruktionsentscheidung, kein Mangel. Ein Punkt gehört an den Anfang und nicht ins Kleingedruckte: Mähroboter sind eine bekannte Gefahr für Igel, die dämmerungs- und nachtaktiv sind. Wir bewerten das nicht mit Punkten, weil es dazu keine vergleichbaren Herstellerangaben gibt — wir sagen nur, was auf den sechs Seiten wirklich steht, und das ist bei fünf von sechs Geräten: nichts.

Die kurze Antwort

STIHL iMOW 5

6,6von 10 · Platz 1 von 6

Der Rechensieger dieses Vergleichs, und zwar über Größe: 1.500 m² empfohlene Fläche, 40 % Steigung und mit 28 cm die mit Abstand breiteste Schnittbreite im Feld — fast doppelt so viel wie die 16 cm der beiden GARDENA-Geräte.

  • Bester Wert bei Empfohlene Rasenfläche
  • Bester Wert bei Maximale Steigung in der Arbeitsfläche

Nicht für jeden der richtige. Knapp dahinter liegt Husqvarna Automower 310E NERA mit 4,8 von 10 Punkten. Welches Kriterium für Dich zählt, klärt der Kaufberater weiter unten.

Anzeige: Die Kauflinks sind Partnerlinks. An der Reihenfolge und am Ergebnis der Rechnung ändern sie nichts — wie wir damit umgehen.

Noch unentschlossen? Der Ratgeber Mähroboter kaufen: Flächenangaben, Hangneigung und der Igelschutz erklärt ohne Modellnamen, welche Angabe das Ergebnis bestimmt und welche nur groß auf dem Karton steht.

Alle 6 Produkte im Punktevergleich

Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.

Mähroboter: 6 Produkte, bewertet über 6 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
ProduktScorevon 10Empfohlene Rasenflächein m²Gewicht 25/100Maximale Steigung in der Arbeitsflächein %Gewicht 25/100Schnittbreitein cmGewicht 15/100Lautstärke (Herstellerangabe)in dB(A)Gewicht 15/100Maximale Schnitthöhein mmGewicht 10/100Typische Mähdauer je Ladezyklusin minGewicht 10/100Navigation / BegrenzungGewicht 0/100RegensensorGewicht 0/100Preisca., Stand September 2026KaufenAnzeigePartnerlinks
STIHL iMOW 5Vergleichssiegerca. 999 €6,61.50040286160k. A.BegrenzungskabelJaca. 999 €laut STIHL DeutschlandContorion ›auch bei Amazon
1 weiterer Händler
Husqvarna Automower 310E NERAPreis siehe Händler4,81.5003022605550Satellitennavigation, wahlweise mit Begrenzungskabelk. A.k. A.laut Husqvarna DeutschlandAmazon ›auch bei Husqvarna Deutschland
Husqvarna Automower 305Preis siehe Händler4,46004022595060Begrenzungskabelk. A.k. A.laut Husqvarna DeutschlandAmazon ›auch bei Husqvarna Deutschland
Worx Landroid Vision Cloud 400 m² (WR304E)ca. 749 €3,44003018k. A.60k. A.Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellosJaca. 749 €laut Worx EuropeAmazon ›auch bei Worx Europe
GARDENA SILENO minimo 250 m²ca. 399,99 €2,12502516574565BegrenzungskabelNeinca. 399,99 €laut GARDENA DeutschlandContorion ›auch bei Amazon
1 weiterer Händler
GARDENA smart SILENO sense 400 m²ca. 999,99 €2,14002516574540Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellosk. A.ca. 999,99 €laut GARDENA DeutschlandCoolblue ›auch bei Amazon
1 weiterer Händler

„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. „Direkt bei …“ ist unvergütet. Wie wir rechnen →

Worauf kommt es Dir an?

Der Gesamtscore gewichtet 6 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.

  • Mir ist Empfohlene Rasenfläche am wichtigstenSTIHL iMOW 51.500 m² · Gesamt 6,6/10
  • Mir ist Maximale Steigung in der Arbeitsfläche am wichtigstenSTIHL iMOW 540 % · Gesamt 6,6/10
  • Mir ist Schnittbreite am wichtigstenSTIHL iMOW 528 cm · Gesamt 6,6/10
  • Mir ist Lautstärke am wichtigstenGARDENA SILENO minimo 250 m²57 dB(A) · Gesamt 2,1/10
  • Mir ist Maximale Schnitthöhe am wichtigstenSTIHL iMOW 560 mm · Gesamt 6,6/10
  • Mir ist Typische Mähdauer je Ladezyklus am wichtigstenGARDENA SILENO minimo 250 m²65 min · Gesamt 2,1/10

Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.

Das Ergebnis in fünf Sätzen

  • Stand September 2026 ist STIHL iMOW 5 der Vergleichssieger unter 6 verglichenen Produkten der Kategorie Mähroboter — mit 6,6 von 10 Punkten aus 6 gewichteten Kriterien.
  • Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Empfohlene Rasenfläche mit 25 von 100 Gewichtspunkten: Die Flächenangabe entscheidet, ob das Gerät den Rasen überhaupt in der verfügbaren Zeit schafft — reicht sie nicht, mäht der Roboter tagelang und wird trotzdem nie fertig, und man sieht es am ungleichmäßigen Rasenbild statt an einer Fehlermeldung. Entscheidend ist aber, wie diese Zahl zustande kommt: Sie gilt für zusammenhängende, übersichtliche Flächen, und je verwinkelter der Garten, desto weniger davon bleibt übrig. Husqvarna beziffert diesen Abschlag als einziger Hersteller im Feld selbst und nennt für den Automower 310E NERA 1.500 m² systematisch gegen 1.000 m² unregelmäßig — ein Drittel Verlust allein durch die Gartenform. Unsere Skala deckt das Spektrum der Haushaltsgeräte ab (rund 200 bis 2.000 m²); Profi-Modelle darüber hinaus sind nicht Teil dieses Vergleichs.
  • Preis-Leistungs-Sieger ist STIHL iMOW 5 mit 6,6 von 10 Punkten bei einem Preis von ca. 999 € (Stand September 2026) — mechanisch ermittelt als bestes Verhältnis von Punktzahl zu Preis.
  • Für 5 der 6 Produkte fehlen mindestens eine Herstellerangabe (insgesamt 6 Werte); fehlende Werte gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein und stehen in der Tabelle sichtbar als „k. A.“.
  • Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.

Einordnung der Redaktion: Warum der Rechensieger für die meisten Gärten zu groß ist

  • Der STIHL iMOW 5 gewinnt die Rechnung deutlich, und zwar fast ausschließlich über Größe: 1.500 m² empfohlene Fläche, 40 % Steigung und mit 28 cm die breiteste Schnittbreite im Feld. Für einen 250-Quadratmeter-Reihenhausgarten ist er trotzdem die falsche Wahl — man bezahlt Reserve, die dort nie gebraucht wird, und verlegt dafür Begrenzungsdraht um jedes Beet. Ab etwa 800 Quadratmetern oder bei echtem Hang dreht sich das Argument um.
  • Der Preis-Leistungs-Sieger ist derselbe iMOW 5 — und das ist weniger ein Triumph als eine Lücke in den Daten: Husqvarna veröffentlicht auf keiner der beiden hier zitierten Produktseiten einen Preis, und damit fallen zwei der sechs Geräte aus der Preis-Leistungs-Rechnung heraus. Ein Verhältnis, das auf vier von sechs Produkten beruht, ist kein belastbarer Marktvergleich. Wir tragen lieber keinen Preis ein als einen Marktpreis, der in zwei Wochen falsch ist.
  • Eine Schwäche unserer eigenen Rechnung, die wir offenlegen: Alle größenabhängigen Kriterien — Fläche, Schnittbreite, teilweise Schnitthöhe — belohnen große Geräte, obwohl ein kleiner Garten von einem großen Mähroboter nichts hat. Der GARDENA SILENO minimo landet deshalb hinten, ohne dass ihm etwas fehlt: Für 250 Quadratmeter ist er das passende Gerät und mit 399,99 € das günstigste im Feld. Wer einen kleinen Rasen hat, sollte diese Tabelle von unten lesen.
  • Die Navigationsart bekommt bei uns bewusst null Punkte, und das ist die wichtigste redaktionelle Entscheidung dieser Kategorie. Begrenzungsdraht kostet Stunden Verlegearbeit und laufende Zusatzkosten, drahtlose Systeme brauchen freien Himmel und Netz — beide Bauarten haben einen echten Nachteil, und welcher schwerer wiegt, entscheidet der Garten, nicht das Datenblatt. Ein Punktesystem, das hier eine Seite bevorzugt, würde eine Standortfrage als Qualitätsurteil verkaufen.
  • Auffälligster Fund in den Daten: Husqvarna ist der einzige Hersteller im Feld, der die eigene Flächenangabe relativiert und für denselben Automower 310E NERA 1.500 m² systematisch gegen 1.000 m² unregelmäßig nennt. Diese Ehrlichkeit kostet ihn bei uns Punkte, weil wir für alle Geräte den vergleichbaren höheren Wert werten müssen. Das ist ein Fehler der Vergleichbarkeit, kein Urteil über Husqvarna — und ein guter Grund, beim Kauf die niedrigere Zahl zu unterstellen, auch wenn ein Hersteller sie nicht nennt.
  • Zum Igelschutz gibt es in diesem Vergleich keine belegbaren Prüfergebnisse, und wir erfinden keine. Nur Worx äußert sich auf der zitierten Seite überhaupt dazu, und zwar werbend, ohne Prüfinstitut. Was gesichert ist: Igel sind nachtaktiv und weichen nicht aus. Der Mähplan auf den Tag ist deshalb die wirksamste Maßnahme — sie kostet nichts, steht in keiner Vergleichstabelle und wiegt schwerer als jedes Ausstattungsmerkmal.

Einordnung auf Basis der in der Tabelle verlinkten Herstellerangaben, abgerufen am 05.08.2026. Eigene Messungen gibt es nicht — wir betreiben kein Labor und testen keine Geräte.

So haben wir gewichtet — alle 8 Kriterien mit Begründung
KriteriumGewichtMessungWarum kaufentscheidend
Empfohlene Rasenfläche25/100Skala 200–2.000 m², mehr ist besserDie Flächenangabe entscheidet, ob das Gerät den Rasen überhaupt in der verfügbaren Zeit schafft — reicht sie nicht, mäht der Roboter tagelang und wird trotzdem nie fertig, und man sieht es am ungleichmäßigen Rasenbild statt an einer Fehlermeldung. Entscheidend ist aber, wie diese Zahl zustande kommt: Sie gilt für zusammenhängende, übersichtliche Flächen, und je verwinkelter der Garten, desto weniger davon bleibt übrig. Husqvarna beziffert diesen Abschlag als einziger Hersteller im Feld selbst und nennt für den Automower 310E NERA 1.500 m² systematisch gegen 1.000 m² unregelmäßig — ein Drittel Verlust allein durch die Gartenform. Unsere Skala deckt das Spektrum der Haushaltsgeräte ab (rund 200 bis 2.000 m²); Profi-Modelle darüber hinaus sind nicht Teil dieses Vergleichs.
Maximale Steigung in der Arbeitsfläche25/100Skala 20–50 %, mehr ist besserDie Steigung ist das Kriterium, an dem ein Mähroboter tatsächlich scheitert und nicht nur schlechter abschneidet: Schafft er den Hang nicht, bleibt er stehen, rutscht oder reißt die Grasnarbe auf — und anders als bei zu kleiner Flächenangabe hilft mehr Zeit hier gar nichts. Wichtig ist, welche der beiden Zahlen man liest: Alle Hersteller im Feld, die es sauber angeben, nennen zwei — die Steigung innerhalb der Arbeitsfläche und eine deutlich niedrigere an der Begrenzung, weil der Roboter dort quer zum Hang wenden muss. Beim Automower 305 stehen 40 % innen gegen 15 % an der Begrenzung, beim SILENO minimo 25 % gegen 10 %. Wir werten den Innenwert, weil ihn alle sechs Geräte nennen; wer einen Hanggarten hat, muss zusätzlich den Randwert prüfen.
Schnittbreite15/100Skala 14–30 cm, mehr ist besserDie Schnittbreite bestimmt, wie viele Bahnen der Roboter für dieselbe Fläche fahren muss, und damit indirekt Laufzeit, Verschleiß und Radspuren im Rasen — von 16 auf 28 Zentimeter ist fast eine Verdopplung. Sie ist die ehrlichste Leistungszahl dieser Kategorie, weil sie sich weder schönrechnen noch von der Gartenform abhängig machen lässt: Ein Messerteller ist so breit, wie er ist. Die Kehrseite gehört dazu: Ein breiter Mäher ist auch ein größeres Gerät und kommt schlechter durch schmale Passagen — deshalb bauen GARDENA und Segway ihre Kleingarten-Modelle bewusst schmal.
Lautstärke (Herstellerangabe)15/100Skala 50–70 dB(A), weniger ist besserEin Mähroboter läuft nicht 40 Minuten am Samstag, sondern über Wochen fast täglich — und meist genau dann, wenn jemand im Garten sitzt oder das Fenster offen steht. Deshalb ist die Lautstärke hier kein Komfortdetail, sondern der Grund, warum Nachbarschaftsstreit über Mähroboter überhaupt entsteht. Zwei Einschränkungen legen wir offen: GARDENA und Husqvarna deklarieren den Wert ausdrücklich als „Lautstärke (wahrgenommen)“ und nicht als garantierten Schallleistungspegel nach Norm, und Worx wie STIHL nennen auf ihren Produktseiten überhaupt keine Zahl — bei diesen beiden steht „k. A.“ und das Kriterium geht neutral mit 5,0 von 10 Punkten ein.
Maximale Schnitthöhe10/100Skala 40–70 mm, mehr ist besserDie maximale Schnitthöhe entscheidet, ob man den Rasen im Hochsommer länger stehen lassen kann — längeres Gras beschattet den Boden und trocknet langsamer aus, kurz geschorener Rasen verbrennt zuerst. Wer einen Zierrasen will, schaut umgekehrt auf die Minimalhöhe, und dort liegt im Feld die eigentliche Überraschung: Der Worx Landroid Vision Cloud beginnt erst bei 30 mm, alle anderen bei 20 mm — mit ihm ist ein kurz geschnittener Rasen konstruktionsbedingt nicht möglich. Wir bewerten das Maximum, weil es alle sechs Hersteller nennen, und führen die Minimalhöhe im Produkttext mit.
Typische Mähdauer je Ladezyklus10/100Skala 30–150 min, mehr ist besserDie Laufzeit je Ladung sagt weniger, als ihre Prominenz in der Werbung vermuten lässt: Ein Mähroboter fährt selbständig zur Station, lädt und macht weiter — er muss den Garten nicht in einem Zug schaffen. Relevant wird sie erst in Kombination mit der Ladezeit und einem engen Zeitfenster, etwa wenn wegen Nachtruhe oder Igelschutz nur wenige Stunden am Tag gemäht werden darf; dann bestimmt das Verhältnis von Mähen zu Laden, wie viel Fläche pro Tag zusammenkommt. Deshalb gewichten wir sie niedrig. Worx und STIHL beziffern sie auf ihren Produktseiten nicht — dort steht „k. A.“.
Navigation / Begrenzung0/100Begrenzungskabel = 5 · Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellos = 5 · Satellitennavigation, wahlweise mit Begrenzungskabel = 5 PunkteDas ist das folgenreichste Merkmal dieser Kategorie und trotzdem bekommt es bei uns null Punkte — weil keine Bauart objektiv besser ist, sondern jede einen anderen Preis hat. Begrenzungsdraht bedeutet einmalig Stunden Verlegearbeit und Zusatzkosten (STIHL verkauft 150 m Draht für 89,00 € plus 122,00 € Installations-Kit), dafür funktioniert er unter dichten Bäumen, im Schatten und ohne Netz. Drahtlose Systeme sind in einer Stunde eingerichtet, brauchen dafür aber genau das, was ein alter Garten oft nicht hat: freien Blick zum Himmel für die Satellitennavigation und Netzabdeckung — GARDENA verlangt für den smart SILENO sense ausdrücklich flächendeckendes Mobilfunk oder WLAN, GNSS-Empfang und Tageslicht, Husqvarna für den 310E NERA WLAN über die gesamte Rasenfläche. Wer diese Voraussetzungen nicht prüft, kauft das falsche System — deshalb steht die Bauart hier als Information und nicht als Note.
Regensensor0/100Ja = 10 Punkte, Nein = 0 PunkteAuch dieses Kriterium zählt bewusst null Punkte, und der Grund steht auf einer Herstellerseite selbst: GARDENA schreibt zum SILENO minimo, er erledige seine Arbeit „bei jedem Wetter, ob Regen oder Sonnenschein“ und benötige keinen Regensensor — der fehlende Sensor ist dort eine Konstruktionsentscheidung, kein Mangel, und ihn mit null Punkten zu bestrafen wäre schlicht falsch. Umgekehrt ist ein Regensensor kein Gütesiegel, sondern eine Komfortfunktion: Er verhindert Fahrspuren und Grasklumpen auf weichem Boden, kostet aber Mähzeit, wenn er zu empfindlich eingestellt ist — STIHL lässt beim iMOW 5 deshalb einstellen, wie stark der Roboter auf Regen reagieren soll. Drei der sechs Hersteller sagen auf ihren Produktseiten gar nichts dazu; dort steht „k. A.“.

Die 6 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für Mähroboter redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →

Mähroboter: Begrenzungsarten und Antriebe im Vergleich

Die Entscheidung, die man beim Mähroboter wirklich trifft, ist nicht die Marke, sondern die Art, wie das Gerät weiß, wo der Rasen aufhört. Jede der Bauarten hat einen echten Nachteil, und keine Verpackung nennt ihn — deshalb steht er hier bei jeder.

VarianteTypisch gewählt fürEinordnung
Begrenzungsdrahtauch: Begrenzungskabel, Perimeterdraht, „Kabelart: Kabel“Verschattete Gärten, Grundstücke ohne Netzabdeckung, komplexe Formen mit vielen BeetenDer Nachteil ist der Einbau: Der Draht muss einmal komplett um die Fläche und um jedes Beet verlegt und festgenagelt werden — je nach Garten Stunden Arbeit, und er kostet extra. STIHL listet 150 m Begrenzungsdraht mit 89,00 € und das Installations-Kit mit 122,00 €; GARDENA legt beim SILENO minimo 150 m Begrenzungskabel und 150 Haken bei. Wird später ein Beet umgestaltet, muss der Draht neu verlegt werden, und ein Kabelbruch nach einem Spatenstich ist der häufigste Grund, warum ein Draht-Mäher plötzlich stehenbleibt.
Satellitennavigation (RTK/GNSS)auch: kabellos, virtuelle Begrenzung, EPOS, „Kabelart: Virtuell“Offene, gut einsehbare Gärten; Flächen, die sich öfter ändernDer Nachteil ist der Himmel: Das Verfahren braucht freie Sicht zu den Satelliten, und genau die fehlt unter dichten Bäumen, an hohen Hauswänden oder in Innenhöfen — dort bricht die Position weg und der Roboter parkt. Die Hersteller sagen das selbst, nur nicht auf der Verpackung: Husqvarna verlangt für den Automower 310E NERA WLAN-Abdeckung über die gesamte Rasenfläche, sonst wird Zusatzhardware nötig; GARDENA nennt für den smart SILENO sense flächendeckendes Mobilfunk oder WLAN plus GNSS-Empfang als Voraussetzung. Wer einen alten Baumbestand hat, sollte diese Bauart nicht ungeprüft kaufen.
Kamera-KI, meist mit Satellitennavigation kombiniertauch: Vision, Vision AI, kamerabasierte ErkennungGärten mit Hindernissen, Kanten und Spielzeug auf dem RasenDer Nachteil ist das Licht: Eine Kamera braucht Helligkeit, und GARDENA schreibt das für den smart SILENO sense ausdrücklich hin — „Für den Betrieb ist Tageslicht erforderlich“. Damit fällt der Nachtbetrieb weg, was für Igel ein Vorteil und für den Zeitplan eine Einschränkung ist. Dazu kommt der Datenschutz-Aspekt: Es steht eine Kamera im Garten; GARDENA begegnet dem mit der Zusage, dass alle Aufnahmen auf dem Gerät bleiben und weder von außen noch über die Cloud abrufbar sind — eine Angabe, die man bei jedem Kamera-Modell suchen sollte.
Zweiradantrieb (Standard)Ebene bis leicht geneigte RasenflächenAlle sechs Geräte dieses Vergleichs sind Zweiradantriebe, und alle geben zwei Steigungswerte an, von denen der niedrigere zählt: An der Begrenzung sind es beim Automower 305 nur 15 % statt 40 %, beim SILENO minimo 10 % statt 25 %. Der Grund ist mechanisch — am Rand muss das Gerät quer zum Hang wenden, und dabei rutscht es. Wer einen Hang bis zur Grundstücksgrenze hat, stößt genau hier an die Grenze.
Allradantrieb (AWD/4WD)Steile Hänge, unebenes oder rutschiges GeländeNicht Teil dieses Vergleichsfelds, aber die einzige Antwort auf echte Hanglagen — mit einem klaren Preis: Allradgeräte sind schwerer, deutlich teurer und hinterlassen auf weichem Boden eher Spuren. Wer weniger als etwa 30 % Steigung hat, zahlt für eine Reserve, die er nie braucht.
Draht plus Satellit (Hybrid)Gärten, die teils offen und teils verschattet sindIm Feld bietet das nur der Husqvarna Automower 310E NERA an, den der Hersteller unter der Kabelart „Virtuell, Kabel“ führt. Der Nachteil: Man bezahlt beide Technologien, nutzt aber meist nur eine — und wer am Ende doch den Draht verlegt, hat die Satellitentechnik mitbezahlt, ohne sie zu brauchen.

Die ehrliche Zusammenfassung lautet: Begrenzungsdraht kostet einmal Arbeit und funktioniert dann fast überall; Satellitennavigation kostet keine Arbeit und funktioniert nur dort, wo der Himmel frei ist. Wer Bäume im Garten hat, sollte vor dem Kauf mit dem Handy prüfen, ob dort überhaupt sauberer Satelliten- und Netzempfang ankommt — die Hersteller nennen diese Voraussetzung, aber erst im Fließtext. Wie sich die einzelnen Modelle in der Punktrechnung schlagen, steht oben in der Tabelle; die Bauart selbst bekommt bei uns bewusst keine Punkte.

Einordnungswerte

Zur Einordnung der Tabellenwerte — was die Datenblattzahlen dieser sechs Mähroboter im Garten bedeuten. Alles, was wir selbst gerechnet haben, ist als solches gekennzeichnet.

Was die Flächenangabe wirklich wert ist

1.500 m² gegen 1.000 m² — dasselbe Gerät

Husqvarna nennt für den Automower 310E NERA beide Zahlen: 1.500 m² Flächenkapazität bei systematischem Mähen, 1.000 m² bei unregelmäßigem. Der Unterschied ist nicht das Gerät, sondern die Gartenform. Die anderen fünf Hersteller im Feld veröffentlichen nur eine Zahl — verwinkelte Gärten mit Beeten, Bäumen und schmalen Durchgängen zehren diese Angabe genauso auf, sie ist dort nur nicht beziffert. Faustregel für den Kauf: Die Herstellerfläche ist eine Obergrenze unter günstigen Bedingungen, kein Wert, den man knapp ausreizen sollte.

Steigung in Prozent, übersetzt in Grad

30 % ≈ 17°, 40 % ≈ 21,8°

Die 17 Grad für 30 % nennt Worx auf der Produktseite selbst. Die 21,8 Grad für 40 % sind unsere eigene Umrechnung (Arkustangens von 0,40) und keine Herstellerangabe. Prozent und Grad sind nicht dasselbe: 100 % Steigung wären 45 Grad, nicht senkrecht — wer die Prozentzahl für Grad hält, hält jeden Hang für zu steil.

Zusatzkosten der Draht-Installation

89,00 € (150 m Draht) + 122,00 € (Installations-Kit)

Beides Listenpreise von STIHL für den iMOW. Sie zeigen, dass „Mähroboter für 999 €“ bei einem Draht-Gerät nicht der Endbetrag ist, wenn man selbst installiert — und der eigentliche Aufwand, das Verlegen und Festnageln rund um jedes Beet, steht in keiner Preisliste. GARDENA legt beim SILENO minimo 150 m Begrenzungskabel und 150 Haken bei; reicht das für den eigenen Garten nicht, kommt Draht dazu.

Lautstärke-Spanne im Vergleichsfeld

57–60 dB(A)

Nur über die vier Geräte, die überhaupt eine Zahl nennen; Worx und STIHL beziffern sie auf ihren Produktseiten nicht. GARDENA und Husqvarna deklarieren den Wert ausdrücklich als „Lautstärke (wahrgenommen)“, nicht als garantierten Schallleistungspegel nach Norm. Drei Dezibel Unterschied sind hörbar, aber klein — die Lautstärke trennt dieses Feld nicht so scharf, wie die Werbung glauben macht.

Mähdauer je Ladung im Feld

40–65 Minuten

Über die vier Geräte mit Angabe. Die Zahl allein sagt wenig, weil der Roboter selbständig zur Station fährt und weitermäht — relevant wird sie erst zusammen mit der Ladezeit und einem engen Mähfenster. Beispiel aus dem Feld: GARDENA nennt für den SILENO minimo 65 Minuten Mähen bei 75 Minuten Laden, Husqvarna für den Automower 305 60 Minuten bei 60 Minuten Laden — pro Stunde Kalenderzeit kommt beim einen deutlich weniger Mähzeit heraus als beim anderen.

Nachtbetrieb: Igel und Ruhezeiten

nachts nicht mähen

Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv und rollen sich bei Gefahr ein, statt zu fliehen — genau deshalb gelten Mähroboter im Nachtbetrieb als Gefahr für sie. Unabhängig davon gilt für Rasenmäher in Wohngebieten die 32. BImSchV mit Betriebsverbot an Werktagen zwischen 20 und 7 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen; ob Mähroboter darunter fallen, wird juristisch unterschiedlich beurteilt. Für den Igelschutz ist die Frage ohnehin zweitrangig: Wer den Mähplan auf den Tag legt, löst beides auf einmal. Von den sechs Herstellerseiten in diesem Vergleich äußert sich nur eine überhaupt zum Thema (siehe FAQ).

Quelle: Herstellerangaben der sechs verglichenen Mähroboter, sämtlich in der Tabelle verlinkt, abgerufen am 05.08.2026. Als „eigene Rechnung“ gekennzeichnete Werte sind Näherungen aus genau diesen Angaben; die Angabe zur 32. BImSchV ist eine Rechtsnorm und keine Herstellerangabe.

Die Produkte im Detail

STIHL iMOW 5 — Produktbild
Platz 1VergleichssiegerPreis-Leistungs-Sieger

STIHL iMOW 5

6,6von 10 Punkten

Der Rechensieger dieses Vergleichs, und zwar über Größe: 1.500 m² empfohlene Fläche, 40 % Steigung und mit 28 cm die mit Abstand breiteste Schnittbreite im Feld — fast doppelt so viel wie die 16 cm der beiden GARDENA-Geräte. Bezahlt wird das mit klassischem Begrenzungsdraht, und STIHL sagt selbst, was das heißt: Für die Selbstinstallation ist ein zusätzliches Installations-Kit nötig, das der Hersteller mit 122,00 € listet, dazu Begrenzungsdraht ab 89,00 € für 150 m. Zu Lautstärke und Mähdauer je Ladung schweigt die Produktseite — zwei von sechs Kriterien gehen deshalb neutral in die Rechnung ein.

Produktbild: Contorion

Stärken

  • + Breiteste Schnittbreite im Vergleich: 28 cm
  • + 40 % Steigung in der Arbeitsfläche — gemeinsam mit dem Automower 305 der Höchstwert im Feld
  • + Einstellbarer Regensensor: der Nutzer legt fest, wie der Roboter auf Regen reagiert

Schwächen

  • – Begrenzungsdraht muss verlegt werden — Installations-Kit (122,00 €) und Draht (89,00 € / 150 m) kommen zum Kaufpreis dazu
  • – Weder Lautstärke noch Mähdauer je Ladezyklus auf der Produktseite beziffert

Ohne belegte Angabe (1): Typische Mähdauer je Ladezyklus — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

Preis bei Contorion prüfen →Bei Amazon suchen →
Wo gibt es das noch? (1)

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Belege: Quelle je Wert
Platz 2

Husqvarna Automower 310E NERA

4,8von 10 Punkten

Das einzige Gerät im Feld, das beide Welten anbietet: Husqvarna führt es unter der Kabelart „Virtuell, Kabel“ — es lässt sich also über die satellitengestützte EPOS-Technik ohne Draht oder klassisch mit Begrenzungskabel einrichten. Bemerkenswert ist vor allem die Ehrlichkeit des Datenblatts: Statt einer einzigen Flächenzahl nennt Husqvarna 1.500 m² für systematisches und 1.000 m² für unregelmäßiges Mähen — die einzige Stelle im ganzen Vergleich, an der ein Hersteller den Gartenform-Abschlag selbst beziffert. Wir werten die 1.500 m², weil die anderen Hersteller nur eine Zahl nennen. Einen Preis veröffentlicht Husqvarna auf der Produktseite nicht.

Stärken

  • + Wahlweise kabellos über Satellitennavigation oder mit Begrenzungskabel einzurichten
  • + Nennt als einziger Hersteller im Feld zwei Flächenwerte (1.500 m² systematisch, 1.000 m² unregelmäßig)
  • + Elektrische Schnitthöhenverstellung über die App, Schnitthöhe bis 55 mm

Schwächen

  • – <strong>Wird vom Hersteller nicht mehr geführt.</strong> Die Herstellerseite nennt das Gerät „nicht mehr erhältlich“ (geprüft am 22.08.2026). Restbestände sind im Handel oft noch zu haben, häufig günstiger — Ersatzteile und Zubehör werden mit der Zeit aber schwerer zu bekommen.
  • – Für die kabellose Installation verlangt Husqvarna WLAN-Abdeckung über die gesamte Rasenfläche — sonst wird Zusatzhardware nötig
  • – Mit 60 dB(A) der lauteste der vier Werte, die überhaupt angegeben werden; kein Herstellerpreis auf der Produktseite

Ohne belegte Angabe (1): Regensensor — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 3

Husqvarna Automower 305

4,4von 10 Punkten

Der klassische Draht-Mäher für kleine, komplexe Gärten: 600 m², aber 40 % Steigung in der Arbeitsfläche — gemeinsam mit dem STIHL iMOW 5 der Höchstwert dieses Vergleichs und der Grund, warum dieses vergleichsweise kleine Gerät bei uns vor deutlich teureren landet. Der zweite Steigungswert zeigt zugleich, wo die Grenze wirklich liegt: An der Begrenzung sind es nur noch 15 %. Mit 22 cm Schnittbreite und 60 Minuten Mähdauer je Ladung liegt er im Mittelfeld; einen Preis nennt Husqvarna auf der Produktseite nicht.

Stärken

  • + 40 % Steigung in der Arbeitsfläche — Höchstwert im Vergleich
  • + 22 cm Schnittbreite trotz kompakter Bauform (57 × 43 × 25 cm)
  • + 60 Minuten Mähdauer je Ladezyklus bei 60 Minuten Ladezeit

Schwächen

  • – An der Begrenzung sind nur 15 % Steigung zulässig — der Randbereich ist bei Hanggärten die eigentliche Hürde
  • – Begrenzungskabel muss verlegt werden; kein Herstellerpreis auf der Produktseite

Ohne belegte Angabe (1): Regensensor — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 4

Worx Landroid Vision Cloud 400 m² (WR304E)

3,4von 10 Punkten

Der günstigste kabellose Mäher im Vergleich: 749 € für Kamera-KI plus RTK-Satellitennavigation, ohne dass eine eigene Antenne im Garten aufgestellt werden muss, und mit ausdrücklich beziffertem Regensensor. Der Haken steckt in der Schnitthöhe: Sie beginnt erst bei 30 mm — einen kurz geschnittenen Zierrasen kann dieses Gerät konstruktionsbedingt nicht liefern. Auffällig ist außerdem, dass die Produktseite sich selbst widerspricht: An einer Stelle nennt Worx „30 bis 60 mm“, wenige Absätze später „30 bis 59 mm“; wir übernehmen die 60 mm, weil sie auch in der Spezifikationstabelle stehen. Lautstärke und Mähdauer je Ladung beziffert Worx nicht.

Stärken

  • + Höchste Schnitthöhe im Vergleich (60 mm) — gemeinsam mit dem STIHL iMOW 5
  • + Kabellos ohne eigene Antenne im Garten, RTK-Dienst laut Hersteller ohne Zusatzkosten
  • + Regensensor ausdrücklich in der Spezifikationstabelle bestätigt

Schwächen

  • – Schnitthöhe beginnt erst bei 30 mm — kurz geschnittener Rasen ist nicht möglich
  • – Weder Lautstärke noch Mähdauer je Ladezyklus angegeben; die Seite nennt die Schnitthöhe an zwei Stellen unterschiedlich (60 mm gegen 59 mm)

Ohne belegte Angabe (2): Lautstärke (Herstellerangabe), Typische Mähdauer je Ladezyklus — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
GARDENA SILENO minimo 250 m² — Produktbild
Platz 5

GARDENA SILENO minimo 250 m²

2,1von 10 Punkten

Das kleinste und günstigste Gerät des Vergleichs — 250 m², Begrenzungskabel, 399,99 € beim Hersteller. Für die Punktrechnung ist es zwangsläufig das Schlusslicht, weil alle größenabhängigen Kriterien gegen ein Kleingarten-Gerät laufen; für einen 200-Quadratmeter-Rasen ist genau das die richtige Wahl. Die interessanteste Angabe steht im Fließtext statt in der Tabelle: GARDENA schreibt ausdrücklich, der minimo arbeite „bei jedem Wetter, ob Regen oder Sonnenschein“ und benötige keinen Regensensor — die einzige Stelle im Feld, an der ein Hersteller das Fehlen einer beworbenen Funktion selbst begründet.

Produktbild: Contorion

Stärken

  • + Niedrigster Herstellerpreis im Vergleich (399,99 €)
  • + 57 dB(A) — gemeinsam mit dem smart SILENO sense der leiseste angegebene Wert im Feld
  • + 65 Minuten Mähdauer je Ladezyklus — längste angegebene Laufzeit im Vergleich

Schwächen

  • – 250 m² und 25 % Steigung — die niedrigsten Werte des Felds, für größere oder steilere Gärten ungeeignet
  • – Nur 16 cm Schnittbreite und Begrenzungskabel, das verlegt werden muss
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Wo gibt es das noch? (1)

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Belege: Quelle je Wert
GARDENA smart SILENO sense 400 m² — Produktbild
Platz 6

GARDENA smart SILENO sense 400 m²

2,1von 10 Punkten

Das teuerste Gerät des Vergleichs und zugleich das mit der geringsten reinen Mähleistung — 999,99 € für 400 m², 16 cm Schnittbreite und 40 Minuten Mähdauer je Ladung, die kürzeste im Feld. Bezahlt wird hier nicht Leistung, sondern Installationskomfort: kamerabasierte KI plus Satellitennavigation ersetzen den Begrenzungsdraht, und GARDENA betont, dass Kameraaufnahmen ausschließlich auf dem Gerät bleiben und nicht über die Cloud abrufbar sind. Die Voraussetzungen nennt der Hersteller ungewöhnlich offen: flächendeckendes Mobilfunk oder WLAN im Garten, GNSS-Empfang — und Tageslicht, denn ohne Licht sieht die Kamera nichts.

Produktbild: Coolblue

Stärken

  • + Kabellose Installation ohne Begrenzungsdraht, integrierte SIM-Karte ohne laufende Kosten
  • + 57 dB(A) — leisester angegebener Wert im Feld, gemeinsam mit dem SILENO minimo
  • + Kameraaufnahmen bleiben laut Hersteller ausschließlich auf dem Gerät

Schwächen

  • – Höchster Preis im Vergleich bei nur 400 m², 25 % Steigung und 16 cm Schnittbreite
  • – Braucht laut Hersteller Mobilfunk oder WLAN im ganzen Garten, GNSS-Empfang und Tageslicht — und nur 40 Minuten Mähdauer je Ladezyklus

Ohne belegte Angabe (1): Regensensor — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Wo gibt es das noch? (1)

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Belege: Quelle je Wert

Woran Du gute Produkte selbst erkennst

Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.

Beide Steigungswerte suchen, nicht nur den großen

Worauf achten: Im Datenblatt stehen bei den seriösen Herstellern zwei Zahlen: „Maximale Steigung innerhalb der Arbeitsfläche“ und „Maximale Steigung an der Begrenzung“. Fehlt die zweite, ist die Angabe unvollständig.

Warum: Der Randwert ist regelmäßig weit niedriger, weil der Roboter dort quer zum Hang wenden muss — beim Automower 305 sind es 15 % gegen 40 %, beim SILENO minimo 10 % gegen 25 %. Wer einen Hang bis zur Grundstücksgrenze hat, wird von der großen Zahl in die Irre geführt.

Prüfen, auf welche Gartenform sich die Quadratmeterangabe bezieht

Worauf achten: Nennt der Hersteller einen zweiten, niedrigeren Wert für unregelmäßige Flächen? Husqvarna tut das (1.500 m² systematisch, 1.000 m² unregelmäßig), die übrigen fünf Hersteller im Feld nennen nur eine Zahl.

Warum: Die Flächenangabe entsteht unter günstigen Bedingungen. Ein Garten mit Beeten, Bäumen und schmalen Durchgängen frisst sie auf — nur wird der Abschlag fast nie beziffert. Die Angabe knapp auszureizen ist deshalb der häufigste Fehlkauf dieser Kategorie.

Bei kabellosen Geräten die Voraussetzungen im Fließtext lesen

Worauf achten: Was verlangt der Hersteller für die Installation? Husqvarna nennt für den 310E NERA WLAN-Abdeckung über die gesamte Rasenfläche, GARDENA für den smart SILENO sense zusätzlich GNSS-Empfang und ausdrücklich Tageslicht.

Warum: Diese Sätze stehen nie auf der Verpackung, entscheiden aber, ob das Gerät im eigenen Garten überhaupt funktioniert. Unter altem Baumbestand oder in einem Innenhof ist der Satellitenempfang das K.-o.-Kriterium, und keine Softwareaktualisierung ändert daran etwas.

Schnitthöhe von unten lesen, nicht von oben

Worauf achten: Die Minimalhöhe im Datenblatt: Fünf der sechs Geräte hier beginnen bei 20 mm, der Worx Landroid Vision Cloud erst bei 30 mm.

Warum: Die maximale Höhe wird beworben, die minimale entscheidet, ob ein kurz geschnittener Rasen möglich ist. Wer einen Zierrasen will und ein Gerät mit 30 mm Untergrenze kauft, kann das nach dem Kauf nicht mehr korrigieren.

Die Wortwahl bei der Lautstärke beachten

Worauf achten: Steht dort „Lautstärke (wahrgenommen)“ — so formulieren es GARDENA und Husqvarna — oder ein garantierter Schallleistungspegel nach Norm? Und steht überhaupt eine Zahl da? Worx und STIHL nennen auf ihren Produktseiten keine.

Warum: Eine wahrgenommene Lautstärke ist keine genormte Messgröße und zwischen Herstellern nur eingeschränkt vergleichbar. Sie ist trotzdem besser als gar keine Angabe — aber man sollte wissen, was man vergleicht.

Folgekosten der Installation getrennt nachschlagen

Worauf achten: Wie viel Begrenzungskabel liegt bei, und was kostet Nachschub? STIHL beziffert 150 m Draht mit 89,00 € und das Installations-Kit mit 122,00 €; GARDENA legt beim SILENO minimo 150 m Begrenzungskabel samt 150 Haken bei.

Warum: Bei Draht-Geräten ist der Kaufpreis nicht der Endpreis, und die Menge im Karton reicht bei größeren oder verwinkelten Gärten oft nicht. Diese Rechnung macht kaum eine Vergleichsseite auf — sie entscheidet aber mit, welches Gerät am Ende günstiger ist.

Ratgeber zum Thema

Mähroboter kaufen: Flächenangaben, Hangneigung und der Igelschutz

Zwei Zahlen entscheiden über die Eignung: die empfohlene Fläche unter realistischen Bedingungen und die maximale Steigung — wobei die zulässige Neigung an der Begrenzung regelmäßig deutlich niedriger liegt als in der Arbeitsfläche.

Ratgeber lesen →

Mähroboter: häufige Fragen

Wie viele Quadratmeter schafft ein Mähroboter wirklich?

Weniger, als auf dem Karton steht, sobald der Garten verwinkelt ist. Die Flächenangabe ist eine Herstellerempfehlung unter günstigen Bedingungen — zusammenhängende Fläche, wenige Hindernisse, brauchbare Durchgänge. Husqvarna beziffert den Unterschied als einziger Hersteller in diesem Vergleich selbst und nennt für den Automower 310E NERA 1.500 m² bei systematischem und 1.000 m² bei unregelmäßigem Mähen. Praktisch heißt das: Die Herstellerzahl ist eine Obergrenze, kein Zielwert. Wer 400 m² Rasen mit vier Beeten, einem Baum und einem schmalen Durchgang hat, sollte nicht das 400-m²-Modell nehmen.

Begrenzungsdraht oder kabellos — was ist besser?

Keines von beiden generell; die Frage ist, was der eigene Garten hergibt. Begrenzungsdraht bedeutet einmalig Stunden Verlegearbeit rund um die Fläche und um jedes Beet, dazu Zusatzkosten — STIHL verlangt für 150 m Draht 89,00 € und für das Installations-Kit 122,00 € —, funktioniert danach aber auch unter Bäumen, im Schatten und ohne Netz. Kabellose Geräte sind in einer Stunde eingerichtet, brauchen dafür aber Satellitenempfang und Netzabdeckung im ganzen Garten. Deshalb bewerten wir die Bauart mit null Punkten: Sie ist eine Standortfrage, keine Qualitätsfrage.

Funktioniert ein kabelloser Mähroboter unter Bäumen?

Oft nicht zuverlässig, und die Hersteller sagen es selbst — nur nicht auf der Verpackung. GARDENA nennt für den smart SILENO sense als Voraussetzung flächendeckende Mobilfunkabdeckung oder WLAN, GPS-Empfang (GNSS) und ausdrücklich Tageslicht; Husqvarna verlangt für den Automower 310E NERA WLAN-Abdeckung über die gesamte Rasenfläche und verweist sonst auf Zusatzhardware wie eine Referenzstation. Dichte Baumkronen, hohe Hauswände und Innenhöfe sind genau die Situationen, in denen Satellitennavigation ungenau wird. Wer alten Baumbestand hat, fährt mit Begrenzungsdraht meist ruhiger.

Sind Mähroboter eine Gefahr für Igel?

Ja, und das ist keine Randnotiz. Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv und rollen sich bei Gefahr ein, statt wegzulaufen — sie weichen einem Mähroboter also nicht aus. Der wirksamste Schutz ist banal und kostet nichts: nicht in der Dämmerung und nicht nachts mähen, sondern den Mähplan auf den Tag legen. Dazu kommt: Rasen vor dem Mähen absuchen, Durchschlupfe an Zaunkanten nicht mit Hindernissen zustellen, und bei Verdacht auf ein verletztes Tier eine Igelstation kontaktieren. Von den sechs Herstellerseiten in diesem Vergleich äußert sich nur Worx zum Thema — dazu die nächste Frage.

Gibt es Mähroboter mit geprüftem Igelschutz?

Auf den sechs Herstellerseiten dieses Vergleichs findet sich dazu genau eine Aussage, und sie ist eine Werbeaussage. Worx verweist auf einen eigenen Blogbeitrag mit der Überschrift, Igel könnten dank Landroid und Landroid Vision „frei und sicher umherstreifen“, und beschreibt ein Modul namens FiatLux, das „Igel und andere nächtliche Besucher erkennen und ihnen ausweichen“ soll — laut Fußnote derselben Seite serienmäßig nur bei ausgewählten Modellen, sonst optional. Ein Prüfinstitut oder Testergebnis nennt die Seite nicht, und wir haben keines. GARDENA, Husqvarna und STIHL äußern sich auf den hier zitierten Seiten gar nicht dazu. Ein Kaufargument, das man nachprüfen kann, ist das also nicht — der Verzicht auf Nachtbetrieb dagegen schon.

Wie steil darf der Hang für einen Mähroboter sein?

Entscheidend sind zwei Zahlen, nicht eine. Innerhalb der Arbeitsfläche schaffen die Geräte dieses Vergleichs 25 bis 40 % — Spitzenreiter sind der STIHL iMOW 5 und der Husqvarna Automower 305 mit je 40 %. An der Begrenzung liegen die zulässigen Werte weit darunter (Automower 305: 15 %, GARDENA SILENO minimo: 10 %), weil der Roboter dort quer zum Hang wenden muss und abrutscht. Und zur Umrechnung: 30 % sind rund 17 Grad, 40 % rund 21,8 Grad — Prozent und Grad sind nicht dasselbe.

Wie laut ist ein Mähroboter im Betrieb?

Die vier Geräte im Feld, die überhaupt eine Zahl nennen, liegen zwischen 57 und 60 dB(A) — die beiden GARDENA-Modelle bei 57, der Husqvarna Automower 305 bei 59 und der Automower 310E NERA bei 60. Worx und STIHL beziffern die Lautstärke auf ihren Produktseiten nicht. Zwei Einschränkungen gehören dazu: GARDENA und Husqvarna deklarieren den Wert als „Lautstärke (wahrgenommen)“ und nicht als genormten Schallleistungspegel, und drei Dezibel Unterschied sind zwar hörbar, aber kein Kaufgrund. Für die Nachbarschaft zählt ohnehin mehr, wann gemäht wird als wie laut.

Braucht ein Mähroboter einen Regensensor?

Nicht zwingend, und ausgerechnet ein Hersteller sagt das offen: GARDENA schreibt zum SILENO minimo, er arbeite „bei jedem Wetter, ob Regen oder Sonnenschein“ und benötige keinen Regensensor. Ein Sensor verhindert Fahrspuren und Grasklumpen auf durchweichtem Boden, kostet aber Mähzeit, wenn er empfindlich eingestellt ist — STIHL lässt beim iMOW 5 deshalb einstellen, wie stark der Roboter auf Regen reagieren soll. Belegt vorhanden ist er in diesem Feld bei Worx und STIHL; drei Hersteller äußern sich auf ihren Produktseiten nicht dazu. Weil ein fehlender Sensor hier eine Konstruktionsentscheidung und kein Mangel ist, geht das Kriterium bei uns mit null Punkten in die Rechnung.

Wie dieser Vergleich entstanden ist

Für die Kategorie Mähroboter haben wir 6 Produkte über 6 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Empfohlene Rasenfläche mit 25 von 100 Punkten, Preise sind Circa-Angaben mit Stand September 2026. Im Labor getestet haben wir nichts, und 6 fehlende Herstellerangaben stehen als „k. A.“ in der Tabelle, statt still ergänzt zu werden. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →

Schnelle Antworten zu Mähroboter

Eine Frage, eine belegte Antwort — für alle, die nicht die ganze Tabelle brauchen.

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