| Empfohlene Rasenfläche | 25/100 | Skala 200–2.000 m², mehr ist besser | Die Flächenangabe entscheidet, ob das Gerät den Rasen überhaupt in der verfügbaren Zeit schafft — reicht sie nicht, mäht der Roboter tagelang und wird trotzdem nie fertig, und man sieht es am ungleichmäßigen Rasenbild statt an einer Fehlermeldung. Entscheidend ist aber, wie diese Zahl zustande kommt: Sie gilt für zusammenhängende, übersichtliche Flächen, und je verwinkelter der Garten, desto weniger davon bleibt übrig. Husqvarna beziffert diesen Abschlag als einziger Hersteller im Feld selbst und nennt für den Automower 310E NERA 1.500 m² systematisch gegen 1.000 m² unregelmäßig — ein Drittel Verlust allein durch die Gartenform. Unsere Skala deckt das Spektrum der Haushaltsgeräte ab (rund 200 bis 2.000 m²); Profi-Modelle darüber hinaus sind nicht Teil dieses Vergleichs. |
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| Maximale Steigung in der Arbeitsfläche | 25/100 | Skala 20–50 %, mehr ist besser | Die Steigung ist das Kriterium, an dem ein Mähroboter tatsächlich scheitert und nicht nur schlechter abschneidet: Schafft er den Hang nicht, bleibt er stehen, rutscht oder reißt die Grasnarbe auf — und anders als bei zu kleiner Flächenangabe hilft mehr Zeit hier gar nichts. Wichtig ist, welche der beiden Zahlen man liest: Alle Hersteller im Feld, die es sauber angeben, nennen zwei — die Steigung innerhalb der Arbeitsfläche und eine deutlich niedrigere an der Begrenzung, weil der Roboter dort quer zum Hang wenden muss. Beim Automower 305 stehen 40 % innen gegen 15 % an der Begrenzung, beim SILENO minimo 25 % gegen 10 %. Wir werten den Innenwert, weil ihn alle sechs Geräte nennen; wer einen Hanggarten hat, muss zusätzlich den Randwert prüfen. |
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| Schnittbreite | 15/100 | Skala 14–30 cm, mehr ist besser | Die Schnittbreite bestimmt, wie viele Bahnen der Roboter für dieselbe Fläche fahren muss, und damit indirekt Laufzeit, Verschleiß und Radspuren im Rasen — von 16 auf 28 Zentimeter ist fast eine Verdopplung. Sie ist die ehrlichste Leistungszahl dieser Kategorie, weil sie sich weder schönrechnen noch von der Gartenform abhängig machen lässt: Ein Messerteller ist so breit, wie er ist. Die Kehrseite gehört dazu: Ein breiter Mäher ist auch ein größeres Gerät und kommt schlechter durch schmale Passagen — deshalb bauen GARDENA und Segway ihre Kleingarten-Modelle bewusst schmal. |
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| Lautstärke (Herstellerangabe) | 15/100 | Skala 50–70 dB(A), weniger ist besser | Ein Mähroboter läuft nicht 40 Minuten am Samstag, sondern über Wochen fast täglich — und meist genau dann, wenn jemand im Garten sitzt oder das Fenster offen steht. Deshalb ist die Lautstärke hier kein Komfortdetail, sondern der Grund, warum Nachbarschaftsstreit über Mähroboter überhaupt entsteht. Zwei Einschränkungen legen wir offen: GARDENA und Husqvarna deklarieren den Wert ausdrücklich als „Lautstärke (wahrgenommen)“ und nicht als garantierten Schallleistungspegel nach Norm, und Worx wie STIHL nennen auf ihren Produktseiten überhaupt keine Zahl — bei diesen beiden steht „k. A.“ und das Kriterium geht neutral mit 5,0 von 10 Punkten ein. |
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| Maximale Schnitthöhe | 10/100 | Skala 40–70 mm, mehr ist besser | Die maximale Schnitthöhe entscheidet, ob man den Rasen im Hochsommer länger stehen lassen kann — längeres Gras beschattet den Boden und trocknet langsamer aus, kurz geschorener Rasen verbrennt zuerst. Wer einen Zierrasen will, schaut umgekehrt auf die Minimalhöhe, und dort liegt im Feld die eigentliche Überraschung: Der Worx Landroid Vision Cloud beginnt erst bei 30 mm, alle anderen bei 20 mm — mit ihm ist ein kurz geschnittener Rasen konstruktionsbedingt nicht möglich. Wir bewerten das Maximum, weil es alle sechs Hersteller nennen, und führen die Minimalhöhe im Produkttext mit. |
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| Typische Mähdauer je Ladezyklus | 10/100 | Skala 30–150 min, mehr ist besser | Die Laufzeit je Ladung sagt weniger, als ihre Prominenz in der Werbung vermuten lässt: Ein Mähroboter fährt selbständig zur Station, lädt und macht weiter — er muss den Garten nicht in einem Zug schaffen. Relevant wird sie erst in Kombination mit der Ladezeit und einem engen Zeitfenster, etwa wenn wegen Nachtruhe oder Igelschutz nur wenige Stunden am Tag gemäht werden darf; dann bestimmt das Verhältnis von Mähen zu Laden, wie viel Fläche pro Tag zusammenkommt. Deshalb gewichten wir sie niedrig. Worx und STIHL beziffern sie auf ihren Produktseiten nicht — dort steht „k. A.“. |
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| Navigation / Begrenzung | 0/100 | Begrenzungskabel = 5 · Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellos = 5 · Satellitennavigation, wahlweise mit Begrenzungskabel = 5 Punkte | Das ist das folgenreichste Merkmal dieser Kategorie und trotzdem bekommt es bei uns null Punkte — weil keine Bauart objektiv besser ist, sondern jede einen anderen Preis hat. Begrenzungsdraht bedeutet einmalig Stunden Verlegearbeit und Zusatzkosten (STIHL verkauft 150 m Draht für 89,00 € plus 122,00 € Installations-Kit), dafür funktioniert er unter dichten Bäumen, im Schatten und ohne Netz. Drahtlose Systeme sind in einer Stunde eingerichtet, brauchen dafür aber genau das, was ein alter Garten oft nicht hat: freien Blick zum Himmel für die Satellitennavigation und Netzabdeckung — GARDENA verlangt für den smart SILENO sense ausdrücklich flächendeckendes Mobilfunk oder WLAN, GNSS-Empfang und Tageslicht, Husqvarna für den 310E NERA WLAN über die gesamte Rasenfläche. Wer diese Voraussetzungen nicht prüft, kauft das falsche System — deshalb steht die Bauart hier als Information und nicht als Note. |
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| Regensensor | 0/100 | Ja = 10 Punkte, Nein = 0 Punkte | Auch dieses Kriterium zählt bewusst null Punkte, und der Grund steht auf einer Herstellerseite selbst: GARDENA schreibt zum SILENO minimo, er erledige seine Arbeit „bei jedem Wetter, ob Regen oder Sonnenschein“ und benötige keinen Regensensor — der fehlende Sensor ist dort eine Konstruktionsentscheidung, kein Mangel, und ihn mit null Punkten zu bestrafen wäre schlicht falsch. Umgekehrt ist ein Regensensor kein Gütesiegel, sondern eine Komfortfunktion: Er verhindert Fahrspuren und Grasklumpen auf weichem Boden, kostet aber Mähzeit, wenn er zu empfindlich eingestellt ist — STIHL lässt beim iMOW 5 deshalb einstellen, wie stark der Roboter auf Regen reagieren soll. Drei der sechs Hersteller sagen auf ihren Produktseiten gar nichts dazu; dort steht „k. A.“. |
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